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ARIA ONE

Benutzerhandbuch

Version 0.8.8 · 2026

ARIA ONE | Benutzerhandbuch

Altitude Auditory Innovations LLC Patent angemeldet — PCT/US2024/036841


Erste Schritte

1. Schnellstart

So übertragen Sie Ihre Hörtest-Ergebnisse in den DSP

Schritt 1: Anmelden

Beim ersten Start von ARIA ONE wird Ihnen der Autorisierungsbildschirm angezeigt. Wenn Sie bereits ein Altitude Audio-Konto besitzen, melden Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Passwort an. Falls Sie neu sind, tippen Sie auf „Konto erstellen", um sich zu registrieren.

Konto erstellen

Anmelden

Schritt 1b: Cloud-Modus oder Lokaler Modus wählen

Nach der Anmeldung werden Sie aufgefordert, zwischen Cloud-Modus und Lokalem Modus zu wählen:

  • Cloud-Modus (Empfohlen) — Aktiviert den vollen Funktionsumfang einschließlich Cloud-Synchronisierung, KI-Preset-Generierung und Multi-Geräte-Unterstützung. Ihre Hörprofile und Presets bleiben auf allen Ihren Geräten synchronisiert.
  • Lokaler Modus — Alle Daten verbleiben auf Ihrem Gerät. Keine Cloud-Verbindung. Ideal für datenschutzbewusste Nutzer oder Offline-Umgebungen.

Wichtig: Die Wahl des Lokalen Modus ist eine dauerhafte Entscheidung für diese Installation. Die Rückkehr zum Cloud-Modus erfordert ein vollständiges Zurücksetzen. Wir empfehlen den Cloud-Modus für das beste Erlebnis.

Cloud-Modus vs. Lokaler Modus

Schritt 2: Ihr Gerät autorisieren (Beta)

Drücken Sie nach der Anmeldung die Schaltfläche „Für Beta registrieren", um ARIA ONE auf Ihrem Computer zu aktivieren. Damit wird Ihr Gerät als eine von fünf Ihrem Konto zugeteilten Lizenzen registriert.

Für Beta registrieren

Tipp: Sie können bis zu 5 Geräte gleichzeitig aktivieren. Um einen Lizenzplatz freizugeben, deaktivieren Sie ein beliebiges Gerät auf Ihrer Kontoseite unter https://altitude.audio.

Schritt 3: Hörtest durchführen

Sobald Sie autorisiert sind, führen Sie den Hörtest mit einer der folgenden Optionen durch:

  • In-App-Onboarding (Empfohlen) — Führen Sie den Hörtest während des Onboardings mit drei Pfaden durch:

    • Volle Genauigkeit — Vollständiger Hörtest mit komplettem Setup und Kalibrierung
    • Schnelle Ergebnisse — Setup überspringen, Hörtest vollständig durchführen
    • Sofort — Test überspringen, demografische Daten zur Vorhersage eines charakteristischen Profils für Demo oder Nutzung verwenden
  • FullScale Desktop-App — macOS oder Windows mit 48 Testvarianten

  • FullScale Mobile-App — iOS oder Android mit 24 Testvarianten

Hinweis: Wenn Sie den Hörtest bereits in einer anderen Anwendung durchgeführt haben (FullScale Standalone, Mobile-App etc.), können Sie diesen Schritt überspringen und mit Schritt 4 fortfahren.

Schritt 4: Synchronisieren

  1. Drücken Sie die „SYNC"-Schaltfläche im Sync-Panel
  2. Alle Ihre Hörprofile werden automatisch aus der Cloud heruntergeladen

Schritt 5: Ihre Profile verwenden

Ihre synchronisierten Profile erscheinen in der SERVER-Quelle im Hörprofil-Browser. Wählen Sie ein beliebiges Profil aus, um es in das EQ-Hörkorrekturmodul zu laden.

Hörprofil-Panel

Export nach ARIA Studio: Verwenden Sie die „TO ARIA"-Schaltflächen, um Profile für die Verwendung mit der eigenständigen ARIA Studio-Anwendung zu exportieren.

Erster Start

  1. Anwendung starten — Öffnen Sie ARIA ONE aus Ihrem Programme-Ordner (macOS) oder Startmenü (Windows)
  2. Audio-Routing einrichten — Öffnen Sie das Audio-Einstellungen-Menü (klicken Sie auf AUDIO in der oberen Leiste) und konfigurieren Sie Ihre Ein- und Ausgabegeräte, damit Audio durch ARIA ONE geleitet wird (siehe Grundlegendes Audio-Routing-Setup unten)
  3. Onboarding abschließen — Folgen Sie dem geführten Onboarding-Ablauf, um Ihren Hörtest durchzuführen (oder wählen Sie den Sofort-Pfad). Am Ende wird ARIA ONE automatisch personalisierte Presets für Sie generieren und Sie diese sofort anhören lassen
  4. Ansichtserlebnis wählen — Wählen Sie zwischen Einfacher Ansicht (vereinfachte, mobile Steuerung) oder Erweiterter Ansicht (vollständige 400+-Parameter-Oberfläche) und beginnen Sie mit der Erkundung

Grundlegendes Audio-Routing-Setup

Audio-Einstellungen

  1. Setzen Sie INPUT auf den Ausgang Ihres Virtuellen Audiogeräts (VAD)
  2. Setzen Sie OUTPUT auf Ihre Lautsprecher, Ihren DAC oder Kopfhörer
  3. Gleichen Sie die Abtastraten über alle Geräte hinweg ab
  4. Schalten Sie den internen Audio-Player mit dem Ein/Aus-Schalter EIN

Musik hinzufügen (Mobil — iOS & Android)

ARIA ONE spielt Audiodateien ab, die auf Ihrem Telefon gespeichert sind. Unterstützte Formate: WAV, MP3, FLAC, M4A, AIFF, OGG.

Musikdateien auf Ihr Telefon bringen

Sie benötigen Musikdateien auf Ihrem Telefon, bevor Sie sie in ARIA ONE laden können. So geht es am einfachsten:

Vom Computer (empfohlen)

  1. Öffnen Sie auf Ihrem Computer einen Webbrowser und gehen Sie zu drive.google.com
  2. Melden Sie sich mit demselben Google-Konto an, das Sie auf Ihrem Telefon verwenden
  3. Klicken Sie auf + Neu, dann Datei hochladen
  4. Wählen Sie Ihre Musikdateien aus und warten Sie, bis der Upload abgeschlossen ist
  5. Öffnen Sie auf Ihrem Telefon die Google Drive-App
  6. Suchen Sie den hochgeladenen Titel
  7. Tippen Sie auf die drei Punkte neben dem Titelnamen
  8. Tippen Sie auf Download
  9. Der Titel wird nun im Ordner Downloads auf Ihrem Telefon gespeichert

Per E-Mail

  1. Senden Sie sich die Musikdatei per E-Mail als Anhang
  2. Öffnen Sie die E-Mail auf Ihrem Telefon
  3. Tippen Sie auf den Anhang, dann auf Download oder Speichern
  4. Der Titel befindet sich nun in Ihrem Ordner Downloads

Von einem Musikshop oder einer Website

  1. Öffnen Sie auf Ihrem Telefon den Browser und besuchen Sie die Website, auf der Sie die Musik gekauft haben
  2. Laden Sie die Datei herunter — sie wird automatisch in Ihrem Ordner Downloads gespeichert

Musik in ARIA ONE laden

  1. Öffnen Sie ARIA ONE
  2. Tippen Sie auf die Schaltfläche + (in der Bibliothek oder in Ihrer aktuellen Wiedergabeliste)
  3. Wenn der Dateibrowser geöffnet wird, tippen Sie auf Downloads
  4. Wählen Sie den Titel aus, den Sie hinzufügen möchten
  5. Der Titel erscheint in Ihrer Bibliothek und kann abgespielt werden

Wiederholen Sie diese Schritte für jeden Titel, den Sie hinzufügen möchten.

Tipp (iOS): Auf iPhone und iPad können Sie mit der App Dateien Musik in einen beliebigen Ordner legen und in ARIA ONE dorthin navigieren.

Tipp (Android): Speichern oder laden Sie Ihre Musikdateien unter Android immer im Ordner Downloads, bevor Sie sie importieren. Der Dateibrowser funktioniert unter Android am zuverlässigsten mit dem Ordner Downloads.

Fehlerbehebung

  • Ich sehe meinen Titel nicht nach dem Tippen auf + — Öffnen Sie die App Dateien auf Ihrem Telefon, tippen Sie auf Downloads, und prüfen Sie, ob die Datei vorhanden ist. Fehlt sie, laden Sie sie erneut herunter.
  • Der Titel wird nicht abgespielt — Stellen Sie sicher, dass die Datei ein unterstütztes Format hat (WAV, MP3, FLAC, M4A, AIFF oder OGG). Dateien mit DRM-Kopierschutz können nicht abgespielt werden.
  • Ich weiß nicht, wie ich an Musikdateien komme — Sie können DRM-freie Musik in Shops wie Bandcamp, Amazon Music oder HDtracks kaufen und herunterladen. Von diesen Shops gekaufte Titel können als Dateien heruntergeladen und in ARIA ONE geladen werden.

2. So übertragen Sie Ihre Hörtest-Ergebnisse in den DSP

Dieser Abschnitt führt Sie detailliert durch den vollständigen Prozess. Wenn Sie die obigen Schnellstart-Schritte bereits abgeschlossen haben, können Sie zu den Teilen vorspringen, die Sie benötigen.

Schritt 1: Anmelden oder Konto erstellen

Beim ersten Start von ARIA ONE erscheint der Autorisierungsbildschirm. Sie müssen sich anmelden, bevor Sie die Anwendung nutzen können.

Wenn Sie ein neuer Benutzer sind:

  1. Klicken Sie auf „Konto erstellen"
  2. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und wählen Sie ein Passwort
  3. Bestätigen Sie Ihre E-Mail, falls aufgefordert

Konto erstellen

Wenn Sie bereits ein Konto haben:

  1. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein
  2. Klicken Sie auf „Anmelden"

Anmelden

Schritt 2: Cloud-Modus oder Lokaler Modus wählen

Nach der Anmeldung fragt ARIA ONE Sie, wie Sie die Anwendung nutzen möchten:

Cloud-Modus vs. Lokaler Modus

  • Cloud-Modus (Empfohlen) — Ihre Hörprofile, Presets und Geräteeinstellungen werden über alle Ihre Computer synchronisiert. Sie erhalten außerdem Zugang zur KI-gestützten Preset-Generierung. Wählen Sie diese Option, es sei denn, Sie haben einen bestimmten Grund dagegen.
  • Lokaler Modus — Alles verbleibt nur auf diesem Computer. Nach der Anmeldung wird keine Internetverbindung mehr verwendet. Wählen Sie dies, wenn Sie vollständige Privatsphäre bevorzugen oder in einer Offline-Umgebung arbeiten.

Wichtig: Die Wahl des Lokalen Modus ist dauerhaft für diese Installation. Sie können nicht ohne ein vollständiges Zurücksetzen zum Cloud-Modus zurückkehren. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie den Cloud-Modus.

Schritt 3: Ihr Gerät autorisieren (Beta)

Sobald Sie angemeldet sind, müssen Sie Ihre Lizenz auf diesem Computer aktivieren:

  1. Drücken Sie die Schaltfläche „Für Beta registrieren"
  2. Ihr Gerät wird als einer Ihrer fünf verfügbaren Lizenzplätze registriert

Für Beta registrieren

Tipp: Sie können bis zu 5 Geräte gleichzeitig aktivieren. Wenn Sie einen Platz freigeben müssen (z. B. wenn Sie einen Computer ausgetauscht haben), besuchen Sie Ihre Kontoseite unter https://altitude.audio, um ein altes Gerät zu deaktivieren.

Schritt 4: Hörtest durchführen

Jetzt sind Sie bereit für den Hörtest. So erfährt ARIA ONE mehr über Ihr Gehör, um Ihr Audio zu personalisieren.

In-App-Onboarding (Empfohlen)

Der einfachste Ansatz ist, den Hörtest während des Onboarding-Ablaufs durchzuführen. Sie werden Schritt für Schritt angeleitet. Wählen Sie einen von drei Pfaden:

Wählen Sie Ihren Pfad

  • Volle Genauigkeit — Der vollständige Hörtest mit komplettem Setup und Kalibrierung. Dauert ca. 15–20 Minuten. Beste Ergebnisse.
  • Schnelle Ergebnisse — Überspringt die Setup-Schritte, führt aber den vollständigen Hörtest durch. Dauert ca. 10 Minuten.
  • Sofort — Überspringt den Test vollständig. Verwendet Ihr Alter, um ein charakteristisches Hörprofil auszuwählen, damit Sie die Software sofort ausprobieren können. Sie können den vollständigen Test jederzeit später nachholen.

FullScale-Hörtest (Alternative)

Wenn Sie möchten, können Sie den Hörtest auch mit der eigenständigen FullScale-Anwendung durchführen:

  • Innerhalb von ARIA ONE — Zugriff über die Schaltfläche HEARING in der Vertikalen Tab-Leiste (linke Seite) oder über das Onboarding
  • FullScale Standalone-App — Eine dedizierte macOS- oder Windows-Anwendung mit 48 Testvarianten

FullScale-Hörtest

FullScale Mobile-App

Führen Sie den Hörtest auf Ihrem Telefon mit FullScale für iOS oder Android durch (24 Testvarianten). Ihre Ergebnisse werden mit Ihrem Konto synchronisiert und stehen in ARIA ONE zur Verfügung, wenn Sie sich anmelden.

Schritt 5: Ihre Profile synchronisieren

Wenn Sie den Hörtest auf einem anderen Gerät oder in einer anderen Anwendung durchgeführt haben, müssen Sie Ihre Profile mit diesem Computer synchronisieren:

  1. Öffnen Sie das Sync-Panel:
    • Erweiterte Ansicht: Klicken Sie auf SYNC in der Vertikalen Tab-Leiste (linke Seite) oder auf das Sync-Symbol in der unteren Leiste
    • Einfache/Mobile Ansicht: Navigieren Sie zum Tab Geräte und tippen Sie dann auf SYNC
  2. Drücken Sie die Schaltfläche „Jetzt synchronisieren"
  3. Alle Ihre Hörprofile werden automatisch heruntergeladen und sind einsatzbereit

Hinweis: Wenn Sie den Hörtest während des Onboardings in ARIA ONE durchgeführt haben (Schritt 4 oben), ist Ihr Profil bereits geladen — Sie können diesen Schritt überspringen.

Schritt 6: Ihre Profile verwenden

Ihre synchronisierten Profile erscheinen in der SERVER-Quelle im Hörprofil-Browser. Wählen Sie ein beliebiges Profil, um es in das EQ-Hörkorrekturmodul zu laden. Sie können zwei Profile gleichzeitig laden (Profil 1 und Profil 2) und zwischen ihnen überblenden.

Hörprofil-Panel

Offline- / Legacy-Importmethoden

ARIA ONE fasst mehrere ältere Importmethoden in einem optimierten Erlebnis zusammen. Die folgenden Offline-Optionen bleiben verfügbar, werden aber zugunsten der ARIA ONE-Synchronisierung eingestellt:

  • ARIA AI-Exporte — CSV-Profile, die aus der älteren ARIA AI-Anwendung exportiert wurden
  • Mobile-App-Käufe — CSV-Ergebnisdateien, die über FullScale iOS/Android erworben wurden
  • FullScale Desktop-Exporte — CSV-Profile, die aus der eigenständigen FullScale-App exportiert wurden

Hinweis: Profile aus diesen älteren Methoden funktionieren nur in ARIA Studio. Sie werden von ARIA ONE nicht erkannt, unabhängig davon, wo sie lokal abgelegt werden. ARIA ONE verwendet ausschließlich cloud-synchronisierte Profile.

Export nach ARIA Studio

Hörtest-Ergebnisse exportieren

Verwenden Sie die Schaltfläche „EXPORT TEST", um Ihr Hörprofil für die Verwendung mit ARIA Studio zu exportieren. Diese Schaltfläche ist in der RESULTS-Ansicht verfügbar, nachdem Sie einen Hörtest abgeschlossen haben — entweder über den Onboarding-Ablauf oder über den in ARIA ONE integrierten FullScale-Hörtest.

Testergebnisse exportieren

Presets exportieren

Verwenden Sie die Schaltfläche „EXPORT PRESET" im Preset-Panel, um ein vollständiges Preset von ARIA ONE nach ARIA Studio zu exportieren. Alle filterbezogenen Parameter werden übertragen. Limiter (LOUD)-Einstellungen müssen nach dem Export in ARIA Studio möglicherweise nachgestimmt werden.


3. Installation und Ressourcen-Speicherorte

Installationsübersicht

Das Installationspaket von ARIA ONE umfasst die Standalone-Anwendung und Plugin-Formate für macOS und Windows. Mobile Versionen für iOS und Android sind als Media-Player-Format geplant.

macOS:

  • ARIA ONE Standalone-Anwendung
  • ARIA ONE VST3 Plugin
  • ARIA ONE AUv3 Plugin
  • ARIA ONE Bibliothek & Ressourcen
  • Basis-FullScale-Hörtest-Samplebibliothek (48kHz)

Hinweis: Das virtuelle Audiogerät ARIA-Audio-VAD wird in einem zukünftigen Release enthalten sein. Bis dahin können Sie es vom kostenlosen ARIA Studio-Demo-Installer unter https://altitude.audio beziehen.

Windows:

  • ARIA ONE Standalone-Anwendung
  • ARIA ONE VST3 Plugin
  • ARIA ONE Bibliothek & Ressourcen
  • Basis-FullScale-Hörtest-Samplebibliothek (48kHz)

Für Windows-Nutzer ist kein Virtuelles Audiogerät (VAD) enthalten, es kann aber separat bezogen werden. Beliebte Optionen wie VB-Cables HiFi Cable & ASIO Bridge sind leicht verfügbar.

Mobil (Demnächst verfügbar):

  • iOS Media-Player-Anwendung
  • Android Media-Player-Anwendung

Hörtest-Samplebibliothek

Der Installer enthält die Basis-FullScale-Hörtest-Samplebibliothek bei 48kHz. Wenn Sie einen Hörtest starten, erhalten Sie die Möglichkeit, die vollständige Samplebibliothek für zusätzliche Abtastraten und verbesserte Genauigkeit herunterzuladen.

Installationspfade

  • macOS: ~/Music/altitude/
  • Windows: C:\ProgramData\Altitude\

Verzeichnisstruktur

Verzeichnis Zweck
shared/preset/ Presets (Limiter, Eq, LABS)
shared/lib/ Hörprofile
product/ALTITUDE_LABS/ Produktspezifische Daten, Einstellungen und Protokolle

ARIA ONE autorisieren (Beta)

So autorisieren Sie ARIA ONE während der Beta-Phase:

  1. Anmelden oder Registrieren mit Ihren Altitude Audio-Zugangsdaten
  2. Drücken Sie „Für Beta registrieren" in der Anwendung
  3. Ihr Gerät aktiviert eine der fünf Ihrem Konto zugeteilten Lizenzen

Lizenzverwaltung:

  • Sie können bis zu 5 Geräte gleichzeitig aktivieren
  • Um einen Lizenzplatz freizugeben, deaktivieren Sie ein beliebiges Gerät auf Ihrer Kontoseite unter https://altitude.audio

Hinweis: Derzeit gibt es keinen Demo-Modus. Eine Beta-Registrierung ist erforderlich, um ARIA ONE zu nutzen.

Support

Wenn Sie während der Autorisierung auf Probleme stoßen, wenden Sie sich bitte an den Altitude-Support unter contact@altitude.audio.


4. Autorisierungsansicht

Die Autorisierungsansicht wird nur angezeigt, wenn ARIA ONE noch nicht auf Ihrem Gerät autorisiert ist.

Zur Autorisierung

  1. Anmelden oder Konto erstellen mit Ihren Altitude Audio-Zugangsdaten

  2. Cloud-Modus oder Lokaler Modus wählen — Cloud-Modus wird für den vollen Funktionsumfang empfohlen

  3. Drücken Sie „Für Beta registrieren"

Nach der Autorisierung wird diese Ansicht bei nachfolgenden Starts nicht mehr angezeigt.


5. Ansichten & Navigation

ARIA ONE umfasst zwei Benutzeroberflächen, die viele der gleichen Funktionen in unterschiedlichen Layouts enthalten, sowie einige Fähigkeiten, die jeweils einzigartig für jede Erfahrung sind.

Zwei Benutzeroberflächen

Simple UI verfolgt einen minimalistischen Ansatz bei Bedienelementen und Bildschirmgröße und ist damit mit mobilen Geräten kompatibel. Einzigartige Funktionen der Einfachen Erfahrung umfassen:

  • Primäre Macro-Steuerungen (4 Knöpfe + 2 Schalter)
  • Stimmungs-Preset-Tasten und -Zuweisung
  • Geräteverwaltung und automatisches Preset-Umschalten

Advanced UI bietet die vollständige Plugin-Oberfläche mit über 400 Parametern, 8 eigenständigen Grafikfenstern und vollständiger DSP-Modul-Steuerung. Diese Erfahrung ist für Studioproduktion und detaillierte Klanggestaltung konzipiert.

Benutzer können zwischen UI-Typen mit dem UI-Selektor in der unteren Leiste wechseln. Am Ende des Onboardings wählen Sie, welche Erfahrung Sie als Standard verwenden möchten.

Gemeinsame Funktionen

Beide Erfahrungen beinhalten:

  • Den vollständigen eigenständigen FullScale-Hörtest
  • Einen geführten Onboarding-Ablauf mit drei Pfaden:
    • Volle Genauigkeit — Vollständiges Setup und vollständiger Hörtest für maximale Präzision
    • Schnellstart — Setup-Schritte überspringen, vollständigen Hörtest durchführen
    • Sofort — Kein Test; verwendet altersangepasstes charakteristisches Profil für sofortige Demo

Erweiterte Ansicht

Übersicht Erweiterte Ansicht

Die Erweiterte Ansicht bietet vollständigen Zugriff auf alle DSP-Module und Parameter.

  • Vertikale Tab-Leiste (linker Rand) — Navigation auf Modulebene zum Öffnen von Overlay-Panels und externen Ansichten
  • Navigations-Panel (linker Rand, neben der Vertikalen Tab-Leiste) — Navigation auf Panel-Ebene zum Öffnen und Schließen von DSP-Panels innerhalb des Hauptfensters
  • GRAPH-Schaltfläche (unten im Navigations-Panel) — Öffnet ein Popup zum Starten eigenständiger Grafikfenster

Obere Leiste

Von links nach rechts:

Bedienelement Funktion
Logo / Titel ARIA ONE-Branding
< Preset-Name > Preset-Stepper — Klicken Sie auf die Pfeile, um durch Presets zu blättern, klicken Sie in die Mitte, um den Preset-Browser zu öffnen
BYPASS Gesamte DSP-Verarbeitung umgehen
AUDIO Audio-Geräteeinstellungen öffnen (nur Standalone)

Navigations-Panel

Das Navigations-Panel listet Schaltflächen von oben nach unten auf. Jede Schaltfläche schaltet die Sichtbarkeit des entsprechenden Panels im Hauptfenster um. Schaltflächen mit einem eingebetteten Ein/Aus-Symbol können das DSP-Modul unabhängig vom Öffnen des Panels aktivieren oder deaktivieren — klicken Sie auf das Ein/Aus-Symbol, um das Modul ein-/auszuschalten, ohne das Panel zu öffnen.

Von oben nach unten:

Schaltfläche Panel Ein/Aus-Schalter
INPUT Input Adaptive Gain — automatische Eingangspegelanpassung vor der Verarbeitung
EQ Hörkorrektur / Faltung — FIR-Filter, abgeleitet aus Hörprofilen und Faltungstransformationen
LIMITER Limiter-Slot — Limiter-Algorithmen, Attack/Release, Lookahead und Threshold pro Slot konfigurieren
MACRO Macro-Zuweisung — Macro-Knopf-zu-Parameter-Zuordnungen mit benutzerdefinierten Kurven konfigurieren
MULTI Multiband-Anpassung — die Threshold-Antwort des Multiband-Limiters als Funktion des Drive anpassen
TEST Limiter-Test — führt ein eigenständiges Testsignal aus und stellt die resultierende Wellenform und Hüllkurve für jeden Kanal grafisch dar
Trennlinie
METER Meter-Container — Ein-/Ausgangspegelmesser, Gain-Reduction-Meter und DRIVE-Anpassung
HELP Hilfe — kontextbezogene Hilfe und Parameterdokumentation ✓ (Tooltips)
DATA Optimierung/Debug — Audio-Status-Metriken und Diagnose

Input Adaptive Gain Panel

Eigenständige Grafikfenster

Klicken Sie auf die GRAPH-Schaltfläche am unteren Rand des Navigations-Panels, um ein Popup mit eigenständigen Analysefenstern zu öffnen. Jedes Fenster öffnet sich unabhängig und kann an beliebiger Stelle auf Ihrem Bildschirm positioniert werden.

Schaltfläche Fenster
VECTOR Vektorskop — Stereo-Phasenkorrelationsanzeige
P.SAMPLE Polar Sample — polare Sample-basierte Stereoanalyse
P.LEVEL Polar Level — polare pegelbasierte Stereoanalyse
SPECTRUM Spektrumanalysator — FFT-Frequenzspektrumanzeige
WAVEFORM Wellenform — Echtzeit-Ein-/Ausgabe-Wellenformanzeige
METERING Pegelmessung — detailliertes Pegelmessungsfenster
LOUD Lautheitsmesser — LUFS/LU-integrierte Lautheitsmessung (mit Ein/Aus-Schalter zum Aktivieren/Deaktivieren der Messung)
MOBILE Mobile Vorschau — Vorschau des Layouts der Einfachen Ansicht

Untere Leiste

Von links nach rechts:

Bedienelement Funktion
Sprach-Symbol Schnittstellensprache ändern (Dropdown)
Konto-Symbol Konto-Panel öffnen
Zurücksetzen-Symbol Parameter zurücksetzen; klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil, um die Zurücksetzungsstufe auszuwählen
PLAY DEMO Eine geführte Demonstration starten, die wichtige Funktionen zeigt (zentriert)
UI: ADVANCED / UI: SIMPLE Zwischen Erweiterter und Einfacher Oberfläche wechseln (rechte Seite)
Sync-Status Zeigt die letzte Synchronisierungszeit an
Sync-Aktualisierungssymbol Sync-Panel öffnen

Vertikale Tab-Leiste (MODULE)

Die schmale Spalte am linken Rand bietet Zugang zu Overlay-Panels und externen Ansichten. Schaltflächen sind von oben nach unten aufgelistet:

Schaltfläche Funktion
SETUP Onboarding-Ablauf erneut starten, um Ihre Einrichtung neu zu konfigurieren oder den Hörtest erneut durchzuführen
HEARING Den eigenständigen FullScale-Hörtest öffnen (zeigt CONT an, wenn ein unvollständiger Test existiert)
AI Das KI-Assistenten-Panel umschalten (gleitet von rechts ein) für Preset-Generierung und Hilfe
SYNC Das Sync-Panel umschalten (gleitet von rechts ein) für manuelle Cloud-Synchronisierung
DEVICE Das Geräte-Panel umschalten (gleitet von rechts ein) für Geräteverwaltung und Stimmungs-Slot-Steuerung
PLAYER Das Audio-Player-Panel umschalten (siehe unten); hat einen eingebetteten Ein/Aus-Schalter
MODULES Gedrehte Beschriftung zwischen PLAYER und MANUAL
Handbuch-Symbol Das Benutzerhandbuch in Ihrem Webbrowser öffnen

Geräte-Overlay-Panel

Das Geräte-Overlay-Panel bietet die gleichen Geräteverwaltungsfunktionen wie der Geräte-Tab in der Einfachen Ansicht, jedoch direkt aus der Erweiterten Ansicht zugänglich. Es gleitet vom rechten Fensterrand ein und überlagert den Hauptinhaltsbereich.

Panel öffnen:

  • Klicken Sie auf die DEVICE-Schaltfläche in der Vertikalen Tab-Leiste (linker Rand)
  • Das Panel hat gegenseitige Exklusivität mit den AI- und Sync-Panels — das Öffnen eines Panels schließt automatisch die anderen

Funktionen:

  • Alle registrierten Geräte und deren Stimmungs-Slot-Zuweisungen anzeigen
  • Ein entferntes Gerät auschecken, um dessen Stimmungs-Presets herunterzuladen und anzuhören
  • Einzelne Stimmungs-Slots neu generieren
  • Stimmungs-Presets zwischen Geräten kopieren und einfügen
  • Geräte umbenennen oder löschen

Das Panel verwendet das gleiche Checkout/Commit-Modell, das im Abschnitt Geräte-Tab der Einfachen Ansicht beschrieben wird — die Auswahl eines Geräts lädt dessen Stimmungs-Presets auf Ihren lokalen Computer, und Speicherungen werden in die Cloud-Slots dieses Geräts übertragen.

Tipp: Das Geräte-Panel gibt Benutzern der Erweiterten Ansicht schnellen Zugriff auf die Geräteverwaltung, ohne zur Einfachen Ansicht wechseln zu müssen. Alle Geräteoperationen funktionieren in beiden Ansichten identisch.


Audio-Player-Panel

Audio-Player-Panel — Erweiterte Ansicht

Der integrierte Audio-Player ermöglicht es Ihnen, Musik direkt über ARIA ONE ohne eine externe Anwendung zu hören.

Navigations-Tabs:

  • Aktuelle Wiedergabe — Transport-Steuerungen (Wiedergabe/Pause/Spulen), aktuelle Track-Informationen
  • Bibliothek — Audio-Dateien aus Ihrem System durchsuchen und auswählen
  • Warteschlange/Verlauf — Wiedergabe-Warteschlange und kürzlich gespielte Titel anzeigen

Ein/Aus-Schalter-Verhalten (eingebettet in der PLAYER-Schaltfläche in der Vertikalen Tab-Leiste):

  • Eingeschaltet — Audio-Player-Ausgabe wird durch die DSP-Kette von ARIA ONE für verarbeitete Wiedergabe geleitet
  • Ausgeschaltet — Player steuert die Systemwiedergabe anderer Audioquellen (fungiert als Fernbedienung)

Layout der Einfachen Ansicht

Übersicht Einfache Ansicht

Die Einfache Ansicht bietet eine schlanke, mobile Oberfläche, die für alltägliches Hören konzipiert ist. Sie ersetzt die vollständige Erweiterte Ansicht durch Macro-basierte Steuerungen, Stimmungs-Presets und ein Tab-basiertes Navigationssystem. Das Layout ist für ein kompaktes 390×844-Fenster optimiert und passt sich sowohl an Desktop-Plugin-Hosts als auch an zukünftige mobile Geräte an.

Tipp: Sie können jederzeit zwischen Einfacher Ansicht und Erweiterter Ansicht wechseln, indem Sie das UI-Modus-Dropdown in der unteren Statusleiste verwenden. Ihre Verarbeitungseinstellungen werden über beide Ansichten hinweg geteilt.

Bildschirmstruktur-Übersicht

Die Einfache Ansicht ist als vertikaler Stapel von Panels organisiert, von oben nach unten:

Bereich Höhe Beschreibung
Oberer Sicherheitsbereich 44 px (Desktop) Reservierter Platz; auf mobilen Geräten wird dieser durch die Notch/Statusleiste belegt
Obere Leiste ~60 px Kontextbezogene Steuerungen, die sich je nach aktivem Tab ändern
Scroll-Bereich Flexibel Hauptinhaltsbereich — scrollbares Hero-Panel + DSP-Steuerungen (Player-Tab) oder Vollbild-Inhalt für andere Tabs
Aktuell-Wiedergabe-Leiste ~56 px Kompakter Mini-Player mit Transport-Steuerungen und Track-Informationen
Tab-Leiste ~50 px Vier Icon-Tabs für die Hauptnavigation
Unterer Sicherheitsbereich 34 px (Desktop) Statusleiste mit MACRO-Schalter und UI-Modus-Dropdown; auf mobilen Geräten durch Gestenleiste belegt

Obere Leiste

Die obere Leiste passt ihren Inhalt basierend auf dem aktuell aktiven Tab an:

Player-Tab:

Schaltfläche Funktion
Home Zur Home-Ansicht des Players zurückkehren. Wenn Home bereits aktiv ist, wird beim erneuten Tippen zwischen DSP-Home und Aktuelle Playlist umgeschaltet.
Playlists Das eigenständige Panel Gespeicherte Playlists öffnen. Dieses Panel ist von Home getrennt und verändert den Home-Umschaltzustand nicht.
Bibliothek Das Panel Bibliothek öffnen, um importierte Audiodateien zu durchsuchen und Song-Aktionen aufzurufen.
Warteschlange Das Panel Warteschlange öffnen, um die aktuelle Wiedergabereihenfolge anzuzeigen, neu anzuordnen, zu verschieben, zu entfernen oder zu leeren.
AI Den ARIA AI-Begleiter-Overlay umschalten

Verhalten der Home-Schaltfläche:

Die Home-Schaltfläche steuert die beiden Hauptansichten innerhalb des Player-Tabs:

  • DSP-Home — Hero-Panel und DSP-Steuerungen
  • Aktuelle Playlist — die aktuelle Arbeits-Playlist mit ihrer Titelliste

Wenn Sie ein anderes Player-Panel wie Playlists, Bibliothek oder Warteschlange anzeigen, bringt Sie ein Tippen auf Home zurück in den Home-Bereich des Players. Wenn Home bereits aktiv ist, wird durch erneutes Tippen zwischen DSP-Home und Aktuelle Playlist gewechselt.

Geräte-Tab:

Element Funktion
Titel „DEVICES" Tab-Überschrift
SYNC Das Sync-Panel öffnen, um Presets und Profile mit der Cloud zu synchronisieren

Hören-Tab:

Schaltfläche Funktion
Hörtest (Headset-Symbol) Den FullScale-Hörtest starten
Onboarding (Stimmgabel-Symbol) Den geführten Onboarding-/Setup-Ablauf starten, einschließlich FullScale-Hörtest
LERNEN (Glühbirnen-Symbol) Den geführten Tutorial-Browser für Anleitungen und gespeicherte eigene Tutorials öffnen

Konto-Tab:

Schaltfläche Funktion
ACCOUNT Kontodetails, Lizenzstatus, An-/Abmeldung anzeigen
PURCHASES Nur auf iOS und Android. Die Ansicht für KI-Credit-Käufe öffnen.
SETTINGS Zugriff auf Sprache, Wiederherstellungswerkzeuge, Wiedergabeoptionen und BLACKOUT

Hero-Panel

Einfache Ansicht — Hero-Panel und DSP-Steuerungen

Das Hero-Panel befindet sich oben im Scroll-Bereich des Player-Tabs. Es ist eine kompakte Zusammenfassungsleiste, die Folgendes anzeigt:

  • Profil 1 / Profil 2 — Klickbare Labels mit den Namen Ihrer beiden aktiven Hörkorrektur-Profile. Durch Tippen auf ein Label öffnen Sie das Profil-Popup, in dem Sie Profile durchsuchen und wechseln können.
  • Gerätename — Zeigt den Namen des aktuell ausgewählten Geräts an (standardmäßig Ihr Computername). Dieser aktualisiert sich, wenn Sie auf dem Geräte-Tab ein anderes Gerät auswählen.

Das Hero-Panel klappt zusammen und verbirgt sich, wenn der Player erweitert wird (siehe Player-Erweiterungsmodus unten).


DSP-Steuerungspanel

Das DSP-Steuerungspanel ist der Hauptinteraktionsbereich auf dem Player-Tab. Es ist in drei gestapelte Bereiche unterteilt:

Oberes Panel — Hörverarbeitungs-Schalter
Bedienelement Funktion
Label „HEARING PROCESSING" Zeigt den Verarbeitungsstatus an.
Bypass-Schalter (Ohr-Symbol) Gesamte Hörkorrektur-Verarbeitung aktivieren oder deaktivieren. Bei Bypass wird das Label abgedunkelt.
Audio-Einstellungen (Zahnrad-Symbol, nur Standalone) Öffnet den nativen Audio-Geräteeinstellungs-Dialog für Ein-/Ausgabegerät- und Abtastraten-Auswahl.
Player-Erweiterungs-Schalter (Equalizer- und Musiknoten-Symbole) Schaltet den Player-Erweiterungsmodus um — klappt die DSP-Steuerungen auf nur diese obere Leiste zusammen und gibt den gesamten Scroll-Bereich dem Audio-Player.
Haupt-Panel — Stimmungstasten, Speichern, Macro-Regler und Eckschalter

Das Haupt-Panel verfügt über einen messungsgesteuerten visuellen Hintergrund. Ein doppelter radialer Gradient reagiert auf Ihr Audio:

  • Ausgabepegel treibt ein warmes Leuchten aus der Mitte an
  • Gain-Reduction treibt ein sekundäres kühles Leuchten an, das Limiter-Aktivität anzeigt

Stimmungstasten

Drei Symbol-Schaltflächen am oberen Rand des Haupt-Panels wählen den aktiven Stimmungsplatz:

Schaltfläche Symbol Stimmung
Ruhig Meditations-Symbol Entspannt, sanft — geeignet für konzentriertes Hören oder zum Abschalten
Natürlich Geh-Symbol Ausgewogenes, alltägliches Hören — Ihr Standardklang
Intensiv Feuer-Symbol Energisch, druckvoll — geeignet für aktives Hören oder energiereiche Inhalte

Diese drei Stimmungen repräsentieren ein Spektrum der Hör-Intensität. ARIA ONE generiert automatisch ein initiales Set basierend auf Ihrem Hörprofil und Werks-Limiter-Presets. Während Sie mit dem KI-Assistenten arbeiten und Ihre Vorlieben verfeinern, können Sie verbesserte Versionen in jedem Platz speichern.

Stimmungstasten verhalten sich als Radiogruppe — nur eine kann gleichzeitig aktiv sein. Das Antippen einer Stimmungstaste führt einen vollständigen DSP-Zustandswechsel durch — es lädt ein komplettes Preset (EQ, Limiter, Macros, Drive) aus diesem Stimmungsplatz und ersetzt Ihren aktuellen Parameterzustand vollständig. Wenn kein Preset in einem Platz gespeichert wurde, leuchtet die Taste auf, aber es erfolgt keine Parameteränderung.

Siehe Abschnitt 8 — Stimmungs-Preset-Zuweisungen für die vollständige Referenz zu Generierung, Speichern, Regenerierung, gerätespezifischem Verhalten und Cloud- vs. Lokal-Modus-Unterschieden.

Speichern-Schaltfläche

Die Speichern-Schaltfläche (Disketten-Symbol) ermöglicht es Ihnen, Ihre aktuellen personalisierten Einstellungen in einem beliebigen Stimmungsplatz zu speichern:

  1. Tippen Sie einmal auf die Speichern-Schaltfläche — die Speichern-Schaltfläche leuchtet auf und die drei Stimmungstasten werden durch pulsierende Overlay-Schaltflächen ersetzt (der „bewaffnete“ Zustand)
  2. Tippen Sie auf eine der drei pulsierenden Schaltflächen, um Ihre aktuellen Einstellungen in diesem Stimmungsplatz zu speichern
  3. Ein Bestätigungsaufleuchten erscheint auf der ausgewählten Stimmungstaste, wenn das Speichern abgeschlossen ist

Der bewaffnete Zustand wird nach 12 Sekunden automatisch abgebrochen, wenn kein Platz ausgewählt wird. Sie können auch erneut auf die Speichern-Schaltfläche tippen, um manuell abzubrechen.

Im Cloud-Modus wird das gespeicherte Preset automatisch auf den Server hochgeladen und mit dem aktuellen Gerät verknüpft. Im Lokalen Modus wird das Preset in Ihrem lokalen MOBILE-Ordner gespeichert.

Macro-Regler (1–3)

Drei vertikale Regler steuern die ersten drei Macro-Parametergruppen. Jeder Regler:

  • Hat einen Bereich von 0,0 bis 1,0
  • Zeigt seinen aktuellen Wert an
  • Hat ein Label mit dem Parametergruppen-Namen (zugewiesen durch das aktive Macro-Preset)
  • Steuert den ParameterRouter, der die Reglerposition über benutzerdefinierte Kurven auf mehrere zugrunde liegende DSP-Parameter gleichzeitig abbildet

Eckschalter

Zwei kleine Schalter befinden sich in den unteren Ecken des Haupt-Panels:

Bedienelement Position Funktion
Macro Enable (Regler-Symbol) Unten links Aktiviert oder deaktiviert das Macro-Steuerungssystem. Wenn es deaktiviert ist, werden die Macro-Regler abgedunkelt und beeinflussen den Klang nicht, bis sie wieder aktiviert werden.
Crossfeed Enable (Gehirn-Symbol) Unten rechts Aktiviert oder deaktiviert die Crossfeed-Verarbeitung. Dieser Schalter ist direkt mit dem Crossfeed-Parameterzustand verknüpft und zeigt daher immer den aktuellen Crossfeed-Ein/Aus-Status an.
Erweiterbares Panel — Erweiterte Steuerungen

Unterhalb des Haupt-Panels befindet sich ein ausklappbarer „Erweitert"-Bereich. Tippen Sie auf die Kopfzeile (die einen Chevron-Pfeil zeigt), um ihn ein- oder auszuklappen.

Wenn ausgeklappt, zeigt das Panel:

Bedienelement Funktion
Preset-Stepper Durch Macro-Limiter-Presets mit Links-/Rechts-Pfeilen blättern. Zeigt den aktuellen Preset-Namen an.
Macro 4 (horizontaler Regler) Ein vierter Macro-Regler, horizontal ausgerichtet, der eine zusätzliche Parametergruppe steuert. Bereich 0,0–1,0.
Schalter A / Schalter B Zwei Ein/Aus-Schalter (Power A und Power B), die Parametergruppen aktivieren oder deaktivieren. Über den ParameterRouter abgebildet, genau wie Macro-Regler.
PRESETS-Schaltfläche Öffnet den vollständigen Preset-Browser für die Preset-Auswahl.

Aktuelle Playlist (Home-Standard)

Die Aktuelle Playlist ist der zweite Home-Zustand. Sie ersetzt den DSP-Home-Inhalt durch eine playlistorientierte Ansicht, behält jedoch dieselbe obere Leiste und dieselbe kompakte Wiedergabeleiste am unteren Rand bei.

Hero-Karte

Die Hero-Karte zeigt:

  • Artwork-Bereich — eine dekorative Verlaufskarte mit Statusanzeige
  • Playlist-Name — der Name der aktuell geladenen oder bearbeiteten Playlist
  • Anzahl der Titel — eine Zusammenfassung, wie viele Titel sich in der aktuellen Arbeits-Playlist befinden
  • Play-Schaltfläche — startet die Wiedergabe ab dem ausgewählten Eintrag oder vom Anfang der Playlist
  • Shuffle-Schalter — aktiviert oder deaktiviert die Shuffle-Wiedergabe
  • Browse Playlists — öffnet den Browser für gespeicherte Playlists direkt aus der Playlist-Karte
  • Songs hinzufügen — öffnet einen Dateibrowser, um Titel zur aktuellen Arbeits-Playlist hinzuzufügen

Aktionsschaltflächen

Unterhalb der Hero-Karte bietet die Ansicht Aktuelle Playlist drei Playlist-Aktionen:

Bedienelement Funktion
Reorder / Done Aktiviert oder deaktiviert das Drag-and-drop-Neuordnen der aktuellen Titelliste
Sort Öffnet ein Menü zum Sortieren der Playlist nach Titel A-Z oder Z-A
Manage Öffnet Playlist-Aktionen: Save Playlist, Rename Playlist oder Delete Playlist

Titeltabelle

Die Titeltabelle zeigt:

  • Nummerierte Zeilen
  • Titelname
  • Künstlername, falls vorhanden, andernfalls den Dateinamen
  • Eine Wiedergabe-Markierung für den aktiven Titel
  • Drag-and-drop-Neuordnung, wenn der Reorder-Modus aktiv ist
  • Doppelklick zum direkten Abspielen eines Titels

Wenn die Arbeits-Playlist leer ist, erscheint anstelle der Tabelle eine Leermeldung.


Gespeicherte Playlists

Das Panel Gespeicherte Playlists wird über die Schaltfläche Playlists in der oberen Leiste geöffnet. Es ist von Home getrennt und dient zum Durchsuchen und Verwalten gespeicherter Playlists.

Kopfzeile

Bedienelement Funktion
PLAYLISTS Bereichstitel
Add Erstellt eine neue gespeicherte Playlist
Edit Benennt die ausgewählte Playlist um oder, wenn keine Zeile ausgewählt ist, die aktuell geladene Playlist
Delete Löscht die ausgewählte Playlist oder, wenn keine Zeile ausgewählt ist, die aktuell geladene Playlist

Playlist-Liste

Jede gespeicherte Playlist erscheint als auswählbare Zeile mit:

  • Playlist-Symbol
  • Playlist-Name
  • Hervorhebung der ausgewählten Zeile

Tippen Sie auf eine Playlist-Zeile, um diese Playlist in den Player zu laden.

Wenn noch keine gespeicherten Playlists vorhanden sind, zeigt das Panel eine Leermeldung an.


Bibliothek

Im Panel Bibliothek durchsuchen Sie die Songs, die in ARIA ONE importiert wurden.

Kopfzeile

Bedienelement Funktion
LIBRARY Bereichstitel
Add Files Öffnet den Dateibrowser und importiert Audiodateien in die ARIA ONE-Bibliothek
Delete Löscht die ausgewählte verwaltete Datei aus der App-Bibliothek (nur für von ARIA ONE verwaltete importierte Dateien verfügbar)

Song-Liste

Jede Zeile zeigt:

  • Song-Symbol
  • Titelname
  • Künstlername, falls vorhanden

Auf Mobilgeräten öffnet ein Tippen auf einen Song das Song-Aktionsmenü. Auf dem Desktop spielt ein Doppelklick den Song sofort ab.

Song-Aktionsmenü

Das Song-Aktionsmenü bietet:

Aktion Funktion
Play Now Startet die Wiedergabe sofort
Play Next Fügt den Song als nächsten Titel in die Wiedergabe ein
Add to Queue Hängt den Song an das Ende der Warteschlange an
Add to Current Playlist Fügt den Song zur aktuellen Arbeits-Playlist hinzu
Add to Saved Playlist Öffnet ein Untermenü mit gespeicherten Playlists und fügt den Song zur ausgewählten Playlist hinzu

Warteschlange

Das Panel Warteschlange zeigt die aktuelle Wiedergabereihenfolge an.

Warteschlangenliste

Jede Zeile zeigt:

  • Positionsnummer in der Warteschlange
  • Titelname
  • Wiedergabe-Hervorhebung und linken Aktivitätsbalken für den aktiven Titel
  • Drag-Handle auf der rechten Seite

Aktionen in der Warteschlange

  • Drag and drop zum Neuordnen der Wiedergabe
  • Langes Drücken / Rechtsklick auf eine Zeile für:
    • Move to Top
    • Remove
  • Clear-Schaltfläche am unteren Rand zum vollständigen Leeren der Warteschlange

Wenn die Warteschlange leer ist, wird eine Leermeldung angezeigt.


Wiedergabeleiste

Eine kompakte Wiedergabeleiste ist auf dem Player-Tab immer oberhalb der Tab-Leiste sichtbar und bleibt auch auf den anderen Tabs eingeblendet.

Kompakte Leiste

  • Album-Art-Vorschaubild
  • Titelname mit Laufschrift bei Bedarf
  • Vorheriger-, Wiedergabe/Pause- und Nächster-Steuerung
  • Fortschrittsleiste mit Tippen-zum-Suchen
  • Verstrichene Zeit und Gesamtdauer
  • Repeat-Steuerung mit Off / Repeat All / Repeat One

Tippen Sie auf die Leiste, um den vollständigen Player zu öffnen.

Erweiterte Player-Ansicht

Im erweiterten Zustand bietet die Wiedergabeleiste:

  • Eine größere Album-Art-Anzeige
  • Eine größere Titel- und Metadatenanzeige
  • Größere Transport-Steuerungen
  • Fortschrittsleiste und Zeitangaben
  • Einen Pfeil zum Einklappen in der oberen linken Ecke

Verhalten der erweiterten Ansicht

  • Aus DSP-Home heraus reduziert sich der DSP-Bereich so, dass nur die obere DSP-Leiste oberhalb des erweiterten Players sichtbar bleibt
  • Aus Aktuelle Playlist heraus ersetzt der erweiterte Player die Playlist-Ansicht vollständig und übernimmt deren Inhaltsbereich

Zwei Wiedergabequellen

Die Wiedergabeleiste unterstützt zwei Wiedergabequellen:

Quelle Beschreibung
Interner Player Der integrierte Audio-Player von ARIA ONE für lokale Dateien (Warteschlange, Bibliothek, Playlists)
System-Medien Durchleitung von System-Audio, z. B. aus einer Streaming-App über ein virtuelles Audiogerät

Verwenden Sie die Ein/Aus-Schaltfläche der Wiedergabeleiste, um zwischen den Quellen zu wechseln. Wenn der interne Player aktiv ist, steuern die Transport-Tasten die interne Warteschlange von ARIA ONE. Wenn System-Medien aktiv sind, werden die Metadaten aus den aktuellen Wiedergabeinformationen des Betriebssystems gelesen.


Tab-Leiste

Die untere Tab-Leiste bietet die Hauptnavigation zwischen vier Bereichen. Tabs sind nur Symbole ohne Textbeschriftungen.

Tab Symbol Bereich
Player Musiknoten-Symbol Haupt-DSP-Steuerungen, Hero-Panel und Audio-Player
Geräte Kopfhörer-Symbol Registrierte Geräte mit Stimmungsplatz-Verwaltung
Hören Ohr-Symbol Hörtest und Onboarding-Zugriff
Konto Personen-Symbol Kontoinformationen, Lizenzstatus und Einstellungen

Beim Tab-Wechsel ändern sich sowohl der Hauptinhaltsbereich als auch die kontextbezogenen Steuerungen der oberen Leiste. Die Aktuell-Wiedergabe-Leiste bleibt über alle Tabs hinweg sichtbar.


Player-Tab

Der Player-Tab ist der Standardbereich für das tägliche Hören. Er kombiniert:

  • Home
    • DSP-Home
    • Aktuelle Playlist
  • Playlists
  • Bibliothek
  • Warteschlange
  • Wiedergabeleiste

Player-Unteransichten:

Über die obere Leiste des Player-Tabs können Sie zwischen diesen Bereichen wechseln:

Unteransicht Zugriff Beschreibung
Home Tippen Sie auf das Home-Symbol Kehrt zu Home zurück. Wenn Home bereits aktiv ist, wird durch erneutes Tippen zwischen DSP-Home und Aktuelle Playlist umgeschaltet.
Playlists Tippen Sie auf das Playlists-Symbol Öffnet das eigenständige Panel für gespeicherte Playlists.
Bibliothek Tippen Sie auf das Bibliothek-Symbol Öffnet das Bibliothek-Panel mit Import- und Song-Aktionen.
Warteschlange Tippen Sie auf das Warteschlangen-Symbol Öffnet das Warteschlangen-Panel zur Verwaltung der Wiedergabereihenfolge.
ARIA AI Tippen Sie auf das Symbol „AI" Den ARIA AI-Begleiter-Overlay für die Generierung personalisierter Presets umschalten
ARIA AI-Overlay — Einfache Ansicht

Player-Erweiterungsmodus:

Das Umschalten der Erweitern-Schaltfläche im DSP-Oberpanel aktiviert den Player-Erweiterungsmodus:

  • Das Hero-Panel wird ausgeblendet
  • Das DSP-Steuerungspanel reduziert sich auf die obere Leiste, wenn der Modus aus DSP-Home heraus aktiviert wird
  • Die Karte Aktuelle Playlist wird vollständig ersetzt, wenn der Modus aus Aktuelle Playlist heraus aktiviert wird
  • Die Wiedergabeleiste erweitert sich zu einer größeren Player-Ansicht mit Artwork, Metadaten, Transport-, Repeat- und Suchsteuerung
Player-Erweiterungsmodus

Schalten Sie die Erweitern-Schaltfläche erneut um, um zum normalen Layout zurückzukehren.


Geräte-Tab

Geräte-Tab — Einfache Ansicht

Der Geräte-Tab zeigt Ihre registrierten Geräte, die vom Altitude Audio-Backend abgerufen wurden. Jedes Gerät erscheint als Karte in einer scrollbaren Liste.

Das Checkout / Commit-Modell: Die Geräteauswahl in ARIA ONE funktioniert wie das Auschecken eines Projekts — wenn Sie ein anderes Gerät auswählen, checken Sie dessen Stimmungs-Presets und DSP-Zustand auf Ihren lokalen Rechner aus. Sie können den Klang dieses Geräts anhören, Parameter anpassen und Änderungen in Echtzeit auf Ihrer eigenen Hardware ausprobieren. Wenn Sie ein Stimmungs-Preset speichern, wird die Speicherung in die Plätze des ausgewählten Geräts in der Cloud übertragen (committed). Das Zielgerät übernimmt Ihre Änderungen bei seiner nächsten Synchronisierung. Wenn Sie fertig sind, kehren Sie zu Ihrem eigenen Gerät zurück, indem Sie es erneut auswählen, wodurch Ihre eigenen Stimmungs-Presets wiederhergestellt werden.

Hinweis: Dies ist ein Cloud-Sync-Workflow, keine Live-Fernsteuerung. Änderungen erreichen das Zielgerät, wenn dieses Gerät das nächste Mal synchronisiert.

Gerätekarten-Inhalte:

Element Beschreibung
Gerätename Bearbeitbarer Name für das Gerät (tippen Sie auf das Bearbeiten-Symbol zum Umbenennen)
Stimmungsplätze Drei kreisförmige Symbol-Schaltflächen (Meditation / Gehen / Feuer), die den Zuweisungsstatus für Ruhig, Natürlich und Intensiv anzeigen. Gefüllt = Preset zugewiesen; leer = kein Preset. Tippen Sie auf eine Platz-Schaltfläche, um sie auszuwählen.
Ein/Aus-Schalter Dieses Gerät auschecken — seine Stimmungs-Presets herunterladen und es zum aktiven Ziel machen. Der Gerätename im Hero-Panel wird aktualisiert, um anzuzeigen, mit welchem Gerät Sie arbeiten. Speicherungen und Regenerierungen zielen auf dieses Gerät, bis Sie wechseln.
Regenerieren-Schaltfläche Den aktuell ausgewählten Stimmungsplatz mit einem neuen Preset basierend auf Ihren aktuellen DSP-Einstellungen regenerieren. Das regenerierte Preset wird in den Platz des ausgewählten Geräts in der Cloud übertragen. Nur aktiviert, wenn ein Stimmungsplatz ausgewählt ist (ansonsten abgedunkelt).
Kopieren-Schaltfläche Stimmungs-Preset-Zuweisungen von diesem Gerät kopieren. Wenn kein Platz ausgewählt ist, werden alle drei Plätze kopiert. Wenn ein Platz ausgewählt ist, wird nur dieser kopiert.
Einfügen-Schaltfläche Erscheint auf anderen Gerätekarten nach dem Kopieren. Die kopierten Stimmungszuweisung(en) auf das Zielgerät einfügen.
Bearbeiten-Symbol Bearbeitungsmodus zum Umbenennen des Geräts aktivieren
Löschen-Symbol Das Gerät von Ihrem Konto entfernen

Was passiert, wenn Sie ein Gerät auswählen (auschecken):

Wenn Sie auf den Ein/Aus-Schalter einer Gerätekarte tippen, geschieht Folgendes:

  1. ARIA ONE lädt die Stimmungs-Presets des ausgewählten Geräts aus der Cloud herunter
  2. Ihre lokalen Stimmungs-Preset-Dateien werden durch die Presets des ausgewählten Geräts ersetzt
  3. Das Hero-Panel wird aktualisiert und zeigt den Namen des ausgewählten Geräts
  4. Stimmungstasten auf dem Player-Tab laden nun die Presets des ausgewählten Geräts beim Antippen
  5. Speicherungen und Regenerierungen zielen nun auf das ausgewählte Gerät — Ihre Änderungen werden in die Cloud-Plätze dieses Geräts übertragen

Geräteaktionen:

  • Aktualisieren — Tippen Sie auf das Aktualisieren-Symbol oben, um die Geräteliste vom Server erneut abzurufen
  • Gerät auschecken — Tippen Sie auf den Ein/Aus-Schalter, um die Stimmungs-Presets herunterzuladen und es zum aktiven Ziel zu machen. Siehe oben für die vollständige Abfolge.
  • Stimmungsplatz auswählen — Tippen Sie auf eine der drei Stimmungs-Symbol-Schaltflächen auf der ausgewählten Gerätekarte. Dies aktiviert die Regenerieren-Schaltfläche und bestimmt, welcher Platz von Kopier-/Einfüge-Aktionen betroffen ist.
  • Stimmung regenerieren — Wählen Sie einen Stimmungsplatz aus, und tippen Sie dann auf die Regenerieren-Schaltfläche. Nur der ausgewählte Platz wird regeneriert; die anderen beiden bleiben unverändert. Das regenerierte Preset wird in den Cloud-Platz des ausgewählten Geräts übertragen. Siehe Stimmungs-Preset-Zuweisungen in Abschnitt 8 für Details dazu, was die Regenerierung erzeugt.
  • Stimmungen kopieren — Tippen Sie auf die Kopieren-Schaltfläche, um Stimmungszuweisungen zu kopieren. Wenn ein Platz ausgewählt ist, wird nur dieser kopiert. Wenn kein Platz ausgewählt ist, werden alle drei Plätze kopiert.
  • Stimmungen einfügen — Tippen Sie nach dem Kopieren auf die Einfügen-Schaltfläche auf der Zielgerätekarte. Sie können einen Zielplatz auswählen, um in eine bestimmte Position einzufügen, oder ohne Auswahl einfügen, um alle drei Plätze zu überschreiben. Das Einfügen erstellt einen unabhängigen Klon — Quell- und Zielgerät haben danach separate Kopien mit unterschiedlichen UUIDs. Zukünftige Änderungen an einem beeinflussen das andere nicht.
  • Zu Ihrem Gerät zurückkehren — Tippen Sie auf den Ein/Aus-Schalter Ihrer eigenen Gerätekarte. Ihre Stimmungs-Presets werden aus der Cloud erneut heruntergeladen und Ihr normaler Zustand wiederhergestellt.
  • Umbenennen — Tippen Sie auf das Bearbeiten-Symbol, geben Sie einen neuen Namen ein und tippen Sie auf Speichern
  • Löschen — Tippen Sie auf das Löschen-Symbol, um das Gerät zu entfernen (Bestätigung erforderlich)

Hinweis: Der Geräte-Tab erfordert, dass der Cloud-Modus aktiviert ist. Im Lokalen Modus wird ein Hinweis angezeigt und die Geräteverwaltung ist nicht verfügbar. Siehe Lokaler Modus-Verhalten im Abschnitt Stimmungs-Preset-Zuweisungen für das Verhalten der Stimmungstasten ohne Cloud-Sync.

Geräteauswahl beim Start

Standardmäßig wählt ARIA ONE beim Start immer Ihr lokales Gerät aus — auch wenn Sie in der vorherigen Sitzung mit einem entfernten Gerät gearbeitet haben. Dies ist eine bewusste Sicherheitsmaßnahme: Die meisten Benutzer möchten beim Starten einer neuen Sitzung ihr eigenes Gerät steuern, und es verhindert versehentliches Speichern oder Regenerieren von Presets auf einem entfernten Gerät, ohne es zu bemerken.

Wenn Sie ARIA ONE regelmäßig zur Verwaltung eines anderen Geräts verwenden (z. B. eine dedizierte Hörstation in einem anderen Raum), können Sie den Schalter Geräteauswahl merken in der Einstellungen-Unteransicht des Konto-Tabs aktivieren. Wenn dieser Schalter aktiviert ist:

  • ARIA ONE stellt beim Start Ihr zuletzt ausgewähltes Gerät wieder her, sofern dieses Gerät noch bei Ihrem Konto registriert ist
  • Wenn das zuvor ausgewählte Gerät nicht mehr verfügbar ist (gelöscht oder abgemeldet), fällt ARIA ONE auf Ihr lokales Gerät zurück

Wenn dieser Schalter deaktiviert ist (Standardeinstellung):

  • ARIA ONE startet immer mit Ihrem lokalen Gerät
  • Jede Ferngeräteauswahl aus der vorherigen Sitzung wird verworfen

Tipp: Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie diesen Schalter deaktiviert. Sie können nach dem Start jederzeit manuell ein anderes Gerät im Geräte-Tab auswählen.


Hören-Tab

Hören-Tab — Einfache Ansicht

Der Hören-Tab bietet schnellen Zugriff auf hörbezogene Funktionen:

Schaltfläche Aktion
FullScale-Hörtest Startet die FullScale-Hörtest-Anwendung (wechselt zur FullScale-Ansicht)
Onboarding Startet den geführten Onboarding-Ablauf für neue Benutzer oder Benutzer, die ihre Einrichtung wiederholen möchten
LERNEN Öffnet den Tutorial-Browser für geführte Anleitungen und gespeicherte eigene Tutorials

Die ersten beiden Aktionen verlassen die Einfache Ansicht und öffnen ihre jeweiligen Abläufe. Nach Abschluss kehren Sie zur Einfachen Ansicht zurück.

Die Schaltfläche LERNEN öffnet das geführte Tutorial-System von ARIA ONE. Dieser Bereich enthält zwei Inhaltstypen:

  • Anleitungen — mitgelieferte geführte Touren durch wichtige Funktionen und Arbeitsabläufe
  • Eigene Tutorials — von ARIA AI erzeugte und zur Wiederverwendung gespeicherte Tutorials

Wenn Sie ein Tutorial starten, führt ARIA ONE Sie Schritt für Schritt durch die App. Tutorials können die Audioeinstellungen vorübergehend verändern, um Funktionen zu demonstrieren. Ihre vorherigen Einstellungen werden vor dem Start automatisch gesichert und können nach dem Ende des Durchgangs wiederhergestellt werden.

Gespeicherte Tutorials können im Tab Eigene Tutorials erneut abgespielt oder gelöscht werden.


Konto-Tab

Auf iOS und Android bietet der Konto-Tab drei Unteransichten, die über die Schaltflächen der oberen Leiste umgeschaltet werden:

Konto-Unteransicht
Konto-Panel — Einfache Ansicht

Zeigt Ihre Altitude Audio-Kontoinformationen an:

  • E-Mail-Adresse und Kontoname
  • Lizenzstatus (Testversion, Vollversion, Abonnement)
  • Anmelden / Abmelden-Schaltfläche
  • Lizenz erneuern-Option (wenn die Lizenz abgelaufen ist)
  • Nach Updates suchen — Manuell nach neuen Versionen von ARIA ONE suchen
  • KONTO LÖSCHEN — Löscht Ihr Altitude Audio-Konto und die zugehörigen Cloud-Daten dauerhaft. Diese Aktion ist unumkehrbar.

Die Token-Validierung wird automatisch ausgeführt, wenn die Kontoansicht sichtbar wird, und bestätigt, dass Ihre Sitzung mit dem Backend noch aktiv ist.

Purchases-Unteransicht

Die Purchases-Unteransicht ist auf iOS und Android verfügbar und bündelt die Verwaltung von KI-Credits an einem Ort. Sie zeigt:

  • Gesamtzahl verfügbarer Credits
  • Gesamtzahl verbrauchter Credits
  • Aufschlüsselung nach Credit-Quellen (zum Beispiel Free-Tier-Credits und gekaufte Credits)
  • Aktuelles KI-Credit-Paket und Preisangaben
  • PURCHASE AI CREDITS-Schaltfläche
  • RESTORE PURCHASES-Schaltfläche

Verwenden Sie PURCHASE AI CREDITS, um zusätzliche KI-Credits für Tutorial-Generierung und andere unterstützte KI-Aktionen zu kaufen.

Verwenden Sie RESTORE PURCHASES, nachdem Sie die App neu installiert haben, sich erneut mit demselben Store-Konto anmelden oder wenn ein vorheriger Kauf nicht korrekt angezeigt wird. Dadurch wird der Kaufstatus mit dem Store und Ihrem Altitude Audio-Konto aktualisiert.

Wenn Ihr KI-Credit-Guthaben niedrig ist oder aufgebraucht wurde, kann ARIA ONE außerdem Buy Credits-Hinweise anzeigen, die Sie zurück in diese Purchases-Ansicht führen.

Einstellungen-Unteransicht
Einstellungen-Panel — Einfache Ansicht
Bedienelement Funktion
Sprach-Dropdown Anzeigesprache für alle UI-Texte auswählen. Spiegelt die Spracheinstellung in der unteren Leiste der Erweiterten Ansicht wider.
MANUAL-Schaltfläche Öffnet den integrierten Benutzerhandbuch-Viewer
Geräteauswahl merken Wenn aktiviert, merkt sich ARIA ONE, welches Gerät Sie zuletzt im Geräte-Tab ausgewählt haben, und stellt diese Auswahl beim nächsten Start wieder her. Wenn deaktiviert (Standardeinstellung), kehrt ARIA ONE beim Start immer zu Ihrem lokalen Gerät zurück. Siehe Geräteauswahl beim Start weiter unten.
Lautstärkeregler immer anzeigen Erzwingt die permanente Anzeige des Systemlautstärke-Schiebereglers im Oberen Sicherheitsbereich, auch wenn ARIA ONE keine Software-Lautstärkeregelung am aktuellen Ausgabegerät erkennt. Siehe Systemlautstärke-Schieberegler weiter unten für Details. Nur Standalone.
Playersitzung zurücksetzen Versucht, die aktuelle Wiedergabesitzung für den aktiven Signalpfad vollständig zurückzusetzen. Probieren Sie dies zuerst, wenn der Player festhängt oder keine Wiedergabe mehr starten kann. Nur Standalone.
Audiotreiber zurücksetzen Startet eine tiefere Rücksetzung der Audio-Engine. Die Wiedergabe kann kurz unterbrochen werden und danach fortgesetzt werden. Nur Standalone.
iOS-Medienintegration deaktivieren (Neustart erforderlich) Nur auf iOS im Standalone-Betrieb. Deaktiviert die Interaktion von ARIA ONE mit Sperrbildschirm-Steuerungen, Control Center-Transport, Bluetooth-Medienbefehlen und verwandten iOS-Medienoberflächen. Nach dem Neustart bleibt die Wiedergabe nur über die Bedienelemente innerhalb von ARIA ONE verfügbar.
BLACKOUT Wechselt in einen hörorientierten Anzeige-aus-Modus. Die Audiobearbeitung läuft weiter, während die normale Oberfläche durch einen schwarzen Bildschirm mit einer kleinen Aufweck-Schaltfläche ersetzt wird.

Wiederherstellungswerkzeuge: Wenn der Player instabil wirkt, beginnen Sie mit Playersitzung zurücksetzen. Wenn die Wiedergabe weiterhin nicht korrekt funktioniert, verwenden Sie Audiotreiber zurücksetzen. Diese Werkzeuge dienen als Wiederherstellungsoptionen, ersetzen aber keinen kompletten Neustart der App bei tieferliegenden Plattformproblemen.

Schalter für iOS-Medienintegration: Diese Einstellung ist als Stabilitätsoption für iOS-Benutzer gedacht, die problematische Interaktionen mit Sperrbildschirm, Control Center, Bluetooth oder anderen Mediensteuerungen vermeiden möchten. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, starten Sie die App neu. Nach dem Neustart steuern Sie die Wiedergabe ausschließlich über die Software-Bedienelemente innerhalb von ARIA ONE.

BLACKOUT: BLACKOUT richtet sich an Benutzer, die ohne aktive UI-Darstellung hören möchten. Wenn BLACKOUT aktiviert wird, ersetzt ARIA ONE die normale Oberfläche durch einen schwarzen Hörbildschirm mit einer kleinen Aufweck-Schaltfläche, über die Sie zur Oberfläche zurückkehren können.


Unterer Sicherheitsbereich (Desktop)

Auf dem Desktop fungiert der untere Sicherheitsbereich als kompakte Statusleiste mit zwei Bedienelementen:

Bedienelement Funktion
MACRO-Schalter Macro-Verarbeitungssystem global aktivieren/deaktivieren. Beim Öffnen der Einfachen Ansicht wird Macro automatisch aktiviert.
UI-Modus-Dropdown Zwischen Einfacher Ansicht und Erweiterter Ansicht wechseln

Auf mobilen Geräten wird dieser Bereich von der Gestenleiste oder Navigationsleiste des Geräts eingenommen und es werden keine Bedienelemente angezeigt.


Systemlautstärke-Schieberegler (nur Standalone)

In der eigenständigen Desktop-Anwendung erscheint ein dünner horizontaler Lautstärke-Schieberegler am unteren Rand des Oberen Sicherheitsbereichs (der Streifen ganz oben im Fenster der Einfachen Ansicht). Dieser Schieberegler steuert die Systemausgabelautstärke Ihres Standard-Audiogeräts — dieselbe Lautstärke, die Sie über die Toneinstellungen Ihres Betriebssystems oder die Lautstärketasten Ihrer Hardware anpassen würden.

Erscheinungsbild:

  • Eine pillenförmige Spur, etwa 8 Pixel hoch, die den größten Teil der Fensterbreite einnimmt
  • Verwendet die Standard-ARIA-Pink-Verlaufsfüllung zur Anzeige des aktuellen Lautstärkepegels
  • Wenn die Systemausgabe stummgeschaltet ist, wechselt die Füllung zu einem gedämpften Grau, um den Stummschaltungszustand anzuzeigen

Sichtbarkeitsbedingungen:

  • Sichtbar, wenn ARIA ONE als eigenständige Desktop-Anwendung ausgeführt wird und das aktuelle Standard-Ausgabegerät die Software-Lautstärkeregelung unterstützt
  • Ausgeblendet bei Ausführung als Plugin (VST3, AUv3) — Plugins steuern die Systemlautstärke nicht
  • Ausgeblendet auf mobilen Geräten, wo der Obere Sicherheitsbereich von der Statusleiste des Betriebssystems oder der Notch eingenommen wird
  • Ausgeblendet, wenn das Ausgabegerät keine Software-Lautstärkeregelung bereitstellt (z. B. verwalten einige professionelle Audio-Interfaces die Lautstärke ausschließlich über Hardware-Regler)

Verhalten:

  • Ziehen Sie den Schieberegler nach links oder rechts, um die Systemausgabelautstärke von 0% bis 100% einzustellen
  • Der Schieberegler bleibt automatisch mit Ihrem Betriebssystem synchronisiert — wenn Sie die Lautstärke über die Medientasten Ihrer Tastatur, die macOS-Menüleiste oder die Windows-Taskleiste ändern, wird der Schieberegler innerhalb von etwa 200 Millisekunden aktualisiert
  • Ein Doppelklick auf den Schieberegler setzt die Lautstärke nicht zurück (um versehentliche Lautstärkesprünge zu vermeiden)

Hinweis: Dieser Schieberegler steuert die Lautstärke auf Betriebssystemebene, nicht die interne Verstärkung von ARIA ONE. Es handelt sich um dieselbe Steuerung wie bei Ihrer Systemlautstärke. Änderungen über diesen Schieberegler wirken sich systemweit aus.

Lautstärkeregler immer anzeigen (Überschreibung):

Einige Ausgabegeräte — insbesondere Bluetooth-Kopfhörer, HDMI-Ausgänge, USB-DACs und aggregierte Audiogeräte — melden dem Betriebssystem keine Software-Lautstärkeeigenschaft, obwohl sie über die Systemlautstärke normal gesteuert werden können. In diesem Fall wird der Lautstärkeregler ausgeblendet, da ARIA ONE nicht bestätigen kann, dass das Gerät Software-Lautstärkeregelung unterstützt.

Wenn der Schieberegler fehlt und Sie der Meinung sind, dass Ihr Gerät ihn unterstützen sollte, aktivieren Sie den Schalter Lautstärkeregler immer anzeigen unter Einstellungen (Konto-Tab → EINSTELLUNGEN). Dadurch bleibt der Schieberegler unabhängig von der Geräteerkennung sichtbar. Der Schieberegler versucht weiterhin, die Systemlautstärke zu lesen und zu schreiben; wenn das Gerät dies tatsächlich nicht unterstützt, bewegt sich der Schieberegler möglicherweise nicht oder hat keine hörbare Auswirkung, verursacht aber keinen Schaden.

Diese Einstellung bleibt über Sitzungen hinweg erhalten. Sie können sie jederzeit deaktivieren, um zum automatischen Erkennungsverhalten zurückzukehren.


Tastaturkürzel (nur Standalone)

Die folgenden Tastaturkürzel sind in der eigenständigen Desktop-Anwendung für eine schnelle Lautstärkeregelung ohne Mausbedienung verfügbar. Diese Kürzel funktionieren, wenn das ARIA ONE-Fenster den Fokus hat.

Tastaturkürzel Aktion
Strg + F12 (Windows) / Cmd + F12 (macOS) Lauter — erhöht die Systemausgabelautstärke um 5%
Strg + F11 (Windows) / Cmd + F11 (macOS) Leiser — verringert die Systemausgabelautstärke um 5%
Strg + F10 (Windows) / Cmd + F10 (macOS) Stummschaltung umschalten — schaltet die Systemausgabe stumm oder hebt die Stummschaltung auf

Diese Kürzel steuern dieselbe Systemausgabelautstärke wie der Lautstärke-Schieberegler im Oberen Sicherheitsbereich. Lautstärkeänderungen werden sofort angewendet und sowohl im Schieberegler als auch in der Lautstärkeanzeige Ihres Betriebssystems wiedergegeben.

Hinweis: Diese Tastaturkürzel sind nur in der eigenständigen Anwendung verfügbar. Bei Verwendung von ARIA ONE als Plugin wird die Systemlautstärkeregelung von Ihrem Betriebssystem oder der Host-Anwendung verwaltet.


Overlay-Panels

Zwei Overlay-Panels können aus der Einfachen Ansicht heraus geöffnet werden. Sie gleiten über den Inhalt des Scroll-Bereichs und können durch Tippen auf ihre Schließen-Schaltfläche oder erneutes Umschalten ihrer Auslöser-Schaltfläche geschlossen werden.

KI-Overlay-Panel

Wird über die AI-Schaltfläche in der oberen Leiste des Player-Tabs geöffnet. Bietet Zugang zum ARIA AI-Begleiter für die Generierung personalisierter Presets. Das Panel verwendet ein kompaktes Layout, das für die Dimensionen der Einfachen Ansicht optimiert ist.

Sync-Panel

Wird über die SYNC-Schaltfläche in der oberen Leiste des Geräte-Tabs geöffnet. Ermöglicht die Synchronisierung von Presets, Hörprofilen und Stimmungsplatz-Zuweisungen mit der Altitude Audio-Cloud. Das Panel verwendet ein kompaktes Layout mit einer Anmelde-Aufforderung, wenn Sie derzeit nicht authentifiziert sind.


Profil-Popup

Profil-Popup — Einfache Ansicht

Durch Tippen auf ein Profil-Label (Profil 1 oder Profil 2) im Hero-Panel wird das Profil-Popup geöffnet. Dieses kompakte Overlay ermöglicht Ihnen:

  • Verfügbare Hörkorrektur-Profile durchsuchen
  • Ein Profil auswählen, das dem angetippten Platz zugewiesen werden soll

Das Popup erscheint unterhalb des Hero-Panels und überlagert den DSP-Steuerungsbereich.

Preset-Popup

Preset-Popup — Einfache Ansicht

Das Preset-Popup bietet einen kompakten Preset-Browser, der über die PRESETS-Schaltfläche im Erweiterbaren Panel zugänglich ist. Es ermöglicht das Durchsuchen und Laden von Vollständigen Presets, ohne die Einfache Ansicht zu verlassen.


Onboarding-Ansicht

Onboarding-Ablauf — Erweiterte Ansicht

Onboarding-Ablauf — Einfache Ansicht

Der Onboarding-Ablauf führt neue Benutzer durch Einrichtung und Hörtest.

Navigations-Panel (linke Spalte auf Desktop, ausziehbare Schublade auf Mobil):

  • Zeigt aktuelle Phase und Fortschritt
  • ONBOARDING BEENDEN-Schaltfläche zur Rückkehr zum Haupt-Plugin
  • AUDIO-HILFE-Schaltfläche zur Fehlerbehebung

Phasen:

  1. Wählen Sie Ihren Pfad - Onboarding-Pfad auswählen
  2. Soundcheck - Audio-Setup vor dem Test überprüfen
  3. Einrichtung - Geräte- und Lautstärkekalibrierung konfigurieren
  4. Hörtest - FullScale-Hörbeurteilung abschließen
  5. Ihre Ergebnisse - Testergebnisse und Hörprofil überprüfen
  6. Erleben Sie es - Ihr personalisiertes Audio mit dem KI-Assistenten demonstrieren
  7. Wie geht es weiter? - Einfachen oder Erweiterten Workflow wählen

FullScale-Ansicht (Hörtest)

FullScale-Startseite — Eingebettet

Die dedizierte Hörtest-Oberfläche.

Navigation:

  • Obere Leiste - Audio-Einstellungen, Titel
  • Startansicht - Horizontales Scrollen mit „So funktioniert es"-Info und Testverlauf
  • Einrichtungsansicht - Geräteauswahl, Lautstärkekalibrierung
  • Testansicht - Aktive Hörtest-Oberfläche
  • Ergebnisansicht - Testergebnisse und Exportoptionen anzeigen

Zwischen Ansichten wechseln

  • Dropdown der unteren Leiste: „UI: ADVANCED" oder „UI: SIMPLE" auswählen
  • Vertikale Tab-Leiste: Klicken Sie auf SETUP für Onboarding, HEARING für Hörtest
  • Automatische Rückkehr: Nach Abschluss des Onboardings oder Hörtests wird automatisch zur vorherigen Ansicht (Erweitert oder Einfach) zurückgekehrt

6. Macros & Macro-Zuweisung

Macro-Zuweisungspanel

Das Macro-System ermöglicht komplexe Parametersteuerung über vereinfachte Oberflächen.

Macro-Konzept

Macros bilden ein einzelnes Bedienelement (Knopf/Regler) über anpassbare Kurven auf mehrere Parameter ab:

  • 4 Macro-Knöpfe: Jeder steuert bis zu 24 Parameter-Slots
  • 2 Schalter-Tasten: Binäre Parametergruppen-Steuerung (Ein/Aus-Schalter)

Bipolar- vs. Unipolar-Modus

Jeder Macro-Knopf kann in einem von zwei Modi arbeiten:

Modus Neutralposition Bereich Anwendungsfall
Bipolar Mitte (0,5) Addiert oder subtrahiert von Parameterwerten Die meisten Steuerungen — ermöglicht sowohl Erhöhung als auch Verringerung
Unipolar Null (0,0) Addiert nur zu Parameterwerten Drive, Intensität — Werte steigen nur von der Baseline

Wenn ein Knopf in seiner Neutralposition ist, wendet er keine Modifikation auf zugewiesene Parameter an. Das Bewegen weg von der Neutralposition aktiviert die Kurven.

  • Bipolare Knöpfe verwenden die Mitte als Neutral — Bewegung nach links subtrahiert, nach rechts addiert
  • Unipolare Knöpfe verwenden Null als Neutral — jede Bewegung addiert zum Parameterwert

Die Bipolar-Einstellung wird pro Macro im Preset gespeichert (macro_bipolar_0="1" bedeutet MACRO 1 ist bipolar).

Macro-Zuweisungsansicht

Öffnen Sie das Macro-Zuweisungspanel in der Erweiterten Ansicht, um Macro-Zuordnungen zu konfigurieren:

  1. Macro auswählen: MACRO 1-4 oder SCHALTER A/B wählen
  2. Parameter hinzufügen: Parameter aus der verfügbaren Liste auswählen
  3. Kurven bearbeiten: Antwortkurven für jeden Parameter zeichnen
  4. Anzeigename festlegen: Das Knopf-/Schalter-Label anpassen
  5. Bipolar-Modus einstellen: Umschalten, ob der Knopf von der Mitte oder von Null aus arbeitet

Slot-Struktur

Jeder Macro-Knopf kann bis zu 24 Parameter-Slots steuern. Ein Slot besteht aus:

  • Parameter-ID: Welcher DSP-Parameter dieser Slot steuert (z.B. drive, freq_attack_scale)
  • Aktiviert: Ob dieser Slot aktiv ist
  • Kurve: Die Antwortkurve, die die Knopfposition auf Parametermodifikation abbildet

Mehrere Slots ermöglichen es einer einzelnen Knopfbewegung, viele Parameter gleichzeitig anzupassen — zum Beispiel könnte ein „SMOOTH"-Knopf Angriffszeiten verlängern, Release-Zeiten erhöhen und Lookahead über mehrere Limiter-Stufen reduzieren.

Kurvenbearbeitung

Jeder Parameter-Slot hat eine zugehörige Kurve:

  • X-Achse: Macro-Knopf-Position (0,0–1,0)
  • Y-Achse: Parameter-Modifikator (−1,0 bis +1,0, skaliert auf den Parameterbereich)
  • Stützpunkte: Punkte hinzufügen, um die Kurve zu formen
  • Interpolation: Stückweise lineare Segmente zwischen Stützpunkten; optional geglättet mit Catmull-Rom-Interpolation

Kurvendatenformat

Kurven werden als semikolongetrennte Stützpunkte gespeichert: x,y,typ;x,y,typ;...

  • x: Knopfposition (0,0–1,0)
  • y: Modifikator-Ausgabe (−1,0 bis +1,0)
  • typ: Interpolationshinweis (0 = linear, 1 = geglättet)

Beispiel: 0.000000,0.000000,0;0.310000,0.080000,0;1.000000,0.710000,0

Diese Kurve beginnt bei (0,0), steigt sanft durch (0,31, 0,08) und endet bei (1,0, 0,71).

Schalter-Tasten

Die zwei Schalter-Tasten (SCHALTER A und SCHALTER B) funktionieren anders als Knöpfe:

  • Binärer Zustand: Ein (1,0) oder Aus (0,0) — keine Zwischenwerte
  • Kurven-Mapping: Jeder Schalter kann mehrere Parameter über Kurven steuern
  • Übliche Verwendungen: Mid-Side-Verarbeitung aktivieren/deaktivieren, Limiter-Stufen umgehen, zwischen Modi wechseln

Schalter sind ideal für Parameter, die unterschiedliche Zustände statt kontinuierlicher Anpassungen darstellen.

Standard-Kurvenverhalten

Eine flache Kurve bei Y=0 bedeutet keine Modifikation (Parameter verwendet seinen direkten VTS-Wert). Vom Zentrum versetzte Kurven wenden eine additive Modifikation an.

Wie Macros mit Presets interagieren (Nicht-destruktive Überlagerung)

Macros arbeiten als nicht-destruktive Überlagerung auf Ihren gespeicherten Parameterwerten. Dies ist ein wichtiges Konzept:

  • Was Sie hören ist die Kombination Ihrer gespeicherten DSP-Parameterwerte plus der Macro-Modifikationen, die in Echtzeit darauf angewendet werden
  • Standard-Preset-Speicherungen (Vollständiges Preset, Limiter, EQ-Subpresets) speichern nur die zugrunde liegenden DSP-Parameterwerte. Die Echtzeit-Macro-Offsets, die das Gehörte formen, werden nicht in diese Parameterwerte geschrieben
  • Macro-Presets speichern die Macro-Konfiguration selbst (Knopf-Positionen, Kurven, Schalter-Zustände, Parameter-Zuweisungen), ändern aber keine DSP-Parameterwerte
  • Meta-Presets speichern sowohl die DSP-Parameter als auch die Macro-Konfiguration zusammen — aber die DSP-Parameterwerte werden unverändert gespeichert, ohne eingearbeitete Macro-Offsets
  • Stimmungs-Presets (Einfache Ansicht) speichern den vollständigen Zustand einschließlich Macro-Konfiguration und verhalten sich wie Meta-Presets
  • Sie können daher frei mit Macros experimentieren, ohne Ihr Preset dauerhaft zu verändern. Das Zurücksetzen eines Macro-Knopfes auf seine neutrale Position (Mitte bei bipolar, Null bei unipolar) entfernt den Macro-Effekt vollständig

Beispiel: Sie laden ein Preset, bei dem der Limiter-Schwellenwert auf −12 dB eingestellt ist. Eine Macro-Kurve verschiebt ihn auf −8 dB. Sie hören −8 dB. Aber wenn Sie jetzt ein Vollständiges Preset speichern, wird −12 dB gespeichert — der Macro-Offset wird nicht im Parameterwert erfasst. (Ein Meta- oder Stimmungs-Speichervorgang würde die Macro-Kurve bewahren, die den Offset erzeugt, aber der gespeicherte Schwellenwert wäre immer noch −12 dB.)

Auf Zustand anwenden — Macro-Anpassungen einarbeiten

Wenn Sie das, was Sie hören, dauerhaft in die DSP-Parameterwerte selbst schreiben möchten, müssen Sie zuerst die Macro-Modifikationen in den Parameterzustand „einarbeiten":

  1. Passen Sie Ihre Macros an, bis der Klang genau Ihren Vorstellungen entspricht
  2. Öffnen Sie das Macro-Zuweisungs-Panel in der Erweiterten Ansicht (MACRO-Tab in der Vertikalen Tab-Leiste)
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Auf Zustand anwenden" (Kreispfeil-Symbol)
  4. Dies führt eine einmalige Operation durch, die:
    • Den aktuell gespeicherten Wert jedes Parameters liest
    • Den macro-angepassten effektiven Wert berechnet (was Sie tatsächlich hören)
    • Den effektiven Wert als neuen gespeicherten Parameterwert zurückschreibt
  5. Speichern Sie jetzt Ihr Preset — die Parameterwerte selbst spiegeln nun die Macro-Anpassungen wider

Wichtig: Nach dem Anwenden bleiben die Macro-Knöpfe und -Kurven in ihren aktuellen Positionen. Das bedeutet, die Macros wenden ihren Offset weiterhin auf die neu eingearbeiteten Werte an. Wenn Sie nach dem Anwenden einen sauberen Ausgangspunkt möchten, setzen Sie die Macro-Knöpfe auf ihre neutralen Positionen zurück (Doppelklick zum Zurücksetzen).

Tipp: Denken Sie an „Auf Zustand anwenden" als eine „Abflachen"- oder „Übernehmen"-Operation — ähnlich dem Reduzieren von Ebenen in einem Bildbearbeitungsprogramm. Die Macro-Ebene verschmilzt mit der Basis-Ebene.

Macro-Presets

Macro-Konfigurationen als Presets speichern und laden:

  • Verzeichnis: ~/Music/altitude/shared/preset/LABS/{FACTORY,USER}/MACRO/
  • Format: XML mit Knopf-Positionen und Kurven-Zuweisungen
  • Synchronisierung: Macro-Presets werden über die Cloud synchronisiert (nur LABS)

7. Grafiken & Pegelmessung

Grafikfenster

Die Erweiterte Ansicht bietet umfassende Audio-Visualisierung.

Meter-Container

Meter-Container

Die vertikale Meter-Spalte zeigt:

  • Eingangspegel: Signalpegel vor der Verarbeitung
  • Ausgangspegel: Signalpegel nach der Verarbeitung
  • Gain-Reduction: Limiter-Aktivitätsmeter
  • DRIVE-Bereich: Eingangs-Drive-Anpassung

Wellenformanzeige

Wellenformfenster

Echtzeit-Wellenformvisualisierung:

  • Eingang/Ausgang-Umschalter: Vor oder nach der Verarbeitung anzeigen
  • Zoom-Steuerungen: Zeitfenster anpassen (sichtbare Sekunden)
  • Pause: Anzeige zum Analysieren einfrieren
  • Zurückspulen/Scrollback: Im Pausenmodus den Positionsregler ziehen, um bis zu ca. 5 Sekunden Wellenformverlauf zurückzuscrollen
  • Y-Achsen-Bereich: Einstellbarer dB-Bereich für die vertikale Skala

Vektorskop (Lissajous)

Vektorskop (Lissajous) Fenster

X-Y-Stereofeld-Visualisierung in einer rautenförmigen Anzeige:

  • Stereobild: Stellt linke gegen rechte Kanal-Samples in Echtzeit dar, um 45° gedreht, sodass Mono vertikal und Stereobreite horizontal erscheint
  • Polaritätslinie: Vertikaler Phasenkorrelationsmesser (+1 = in Phase, 0 = unkorreliert, −1 = gegenphasig)
  • Stereobalance: Horizontaler L/R-Balance-Indikator unterhalb der Anzeige

Polar Sample

Polar Sample Fenster (Party-Modus)

Halbkreisförmige Polarkoordinatenanzeige, die momentane Stereo-Sample-Positionen zeigt:

  • Phase & Amplitude: Jedes Audio-Sample wird nach seinem Stereo-Winkel und seiner Amplitude auf einem halbkreisförmigen Gitter dargestellt
  • Polaritätsmesser: Phasenkorrelationsanzeige
  • Stereobalance: L/R-Balance-Indikator
  • Party-Modus: Umschalttaste, die Raytracing-visuelle Effekte und Partikelanimationen zwischen Samples mit hoher Amplitude aktiviert
  • Peak/RMS-Modus: Zwischen sofortigem Peak und RMS-geglätteter Sample-Anzeige umschalten

Polar Level

Polar Level Fenster

Halbkreisförmige Polarkoordinatenanzeige, die die Frequenzband-Pegelverteilung zeigt:

  • Sektorbasierte Pegelmessung: Audio-Energie wird über Winkelsektoren verteilt, wobei gleichphasiger Inhalt zentriert und gegenphasiger Inhalt an den Rändern erscheint
  • Peak-Grenzen: Persistente Peak-Hold-Umrisse zeigen historische Maximalpegel pro Sektor
  • Farbcodierung: Lila für gleichphasigen Inhalt, Pink/Magenta für gegenphasigen Inhalt
  • Polaritätsmesser: Phasenkorrelationsanzeige
  • Stereobalance: L/R-Balance-Indikator

FFT-Spektrumanalysator

FFT-Spektrumanalysator Fenster

Echtzeit-Frequenzspektrumanzeige:

  • Kanalauswahl: Stereo, Links, Rechts, Mitte oder Seiten
  • FFT-Größe: 1024, 2048, 4096, 8192 oder 16384 Samples (größer = mehr Frequenzauflösung)
  • Fenstertyp: Rechteckig, Dreieckig, Hann, Hamming, Blackman, Blackman-Harris, Flat Top oder Kaiser
  • Mittelung: Konfigurierbarer Integrationszeit für glattere Anzeige
  • Attack/Release: Einstellbare Ballstik für die Meter-Antwortgeschwindigkeit
  • Y-Achsen-Bereich: Wählbar von −20 dB bis −100 dB Boden
  • Peak-Hold: Visuelle Peak-Markierungen mit zeitgesteuertem Abklingen

Lautheitsmesser

Lautheitsmesser (Eingebettet)

ITU-R BS.1770-konforme Lautheitsmessung mit INPUT-, OUTPUT- und DELTA-Bereichen:

Messer Beschreibung
M (Momentan) 400 ms gleitendes Fenster Lautheit (LUFS)
S (Kurzzeit) 3 s gleitendes Fenster Lautheit (LUFS)
I (Integriert) Gate-gesteuerte integrierte Lautheit über die gesamte Messung (LUFS)
LRA (Lautheitsbereich) Dynamikumfang des Programms in LU (0–20 Skala)
TP (True Peak) Kanalweise (L/R) True-Peak-Pegel in dBTP (−60 bis +3 Skala)

Lautheitsmesser-Anzeigen

Zwei Anzeigen zeigen die gleichen zugrunde liegenden Daten:

  • Eigenständiges Lautheitsmesser-Fenster — Pop-out-Fenster, geöffnet über die GRAPH-Werkzeugleiste (LOUD-Schaltfläche). Zeigt INPUT-, OUTPUT- und DELTA-Lautheit mit Balkenmessern und True-Peak.
  • Eingebetteter Lautheitsmesser — Permanentes Panel innerhalb der Adaptive Gain-Designer-Ansicht. Gleiche INPUT-, OUTPUT- und DELTA-Bereiche in kompaktem Layout.

Beide Anzeigen werden durch denselben Parameter „Loudness Meter Enabled" gesteuert — das Umschalten einer Anzeige wirkt sich auf die andere aus.

Betriebsmodi

Manueller Modus (Leveling AUS)

Wenn der Leveling-Schalter in der oberen Leiste des Adaptive Gain deaktiviert ist:

  • Ein Ein/Aus-Schalter ist auf beiden Lautheitsmesser-Anzeigen sichtbar.
  • Schalten Sie die Lautheitsmessung mit diesem Ein/Aus-Schalter frei ein und aus.
  • Wenn die Messung ausgeschaltet ist, frieren alle Werte (Peak, RMS, M/S/I/LRA) ein und der Polling-Timer stoppt.

Leveling-Modus (Leveling EIN)

Wenn der Leveling-Schalter aktiviert ist:

  • Das Leveling-System aktiviert automatisch die Lautheitsmessung (es benötigt kontinuierliche Messdaten).
  • Der Ein/Aus-Schalter ist auf beiden Anzeigen verborgen — die Messung kann nicht deaktiviert werden, solange Leveling aktiv ist.
  • Die Messung bleibt für die Dauer der Leveling-Sitzung aktiv.

Manuelle Steuerung wiederherstellen

Schalten Sie den Leveling-Schalter in der oberen Leiste des Adaptive Gain aus. Der Ein/Aus-Schalter erscheint sofort wieder auf beiden Lautheitsmesser-Anzeigen und ermöglicht es Ihnen, die Messung bei Bedarf zu deaktivieren.

Das Leveling-System ist auf kontinuierliche Lautheitsmessung für Gain-Anpassungsentscheidungen angewiesen. Der Ein/Aus-Schalter wird ausgeblendet (nicht ausgegraut), solange Leveling aktiv ist, um visuelle Unordnung zu reduzieren — manuelle Steuerung ist nicht anwendbar, wenn das Leveling den Messer kontrolliert.


8. Synchronisierungssystem

Sync-Panel — Erweiterte Ansicht

ARIA ONE hält Ihre Hörprofile und Presets über alle Ihre Geräte hinweg synchronisiert. Der Server ist die maßgebliche Quelle — Änderungen, die Sie auf einem beliebigen Gerät vornehmen, werden mit dem Server synchronisiert.

So funktioniert die Synchronisierung

  1. Melden Sie sich bei ARIA ONE mit Ihren Altitude Audio-Zugangsdaten an
  2. Öffnen Sie das Sync-Panel und drücken Sie „Jetzt synchronisieren", um Ihre Hörprofile und Presets vom Server herunterzuladen
  3. Wenn Sie ein Preset speichern, umbenennen oder löschen, wird diese einzelne Aktion mit dem Server synchronisiert

Hinweis: Die vollautomatische Synchronisierung wird nach der Validierung des aktuellen Systems eingeführt. Verwenden Sie vorerst das Sync-Panel, um Ihre Bibliothek manuell zu synchronisieren.


Cloud-Sync vs. Nur-Lokal-Modus

Sie wählen zwischen Cloud-Modus und Lokalem Modus während der Ersteinrichtung (siehe Abschnitt 2 — Schritt 2). Der Cloud-Modus ermöglicht Synchronisierung, KI-Presets und Multi-Geräte-Funktionen. Der Lokale Modus behält alles auf Ihrem Rechner ohne Server-Kommunikation. Diese Wahl ist dauerhaft für die Installation.


Hörprofil-Synchronisierung

Hörprofile aus Online-Tests werden in den Ordner Server/synced auf allen Ihren Geräten synchronisiert.

Profilquellen:

  • Factory — Integrierte charakteristische Profile (schreibgeschützt, mit der Installation enthalten)
  • Server/synced — Ihre synchronisierten Hörprofile aus Online-Tests
  • Server/account — Manuelle Server-Exporte (verwendet mit ARIA Studio)
  • User — Lokale Profile (nur im Nur-Lokal-Modus sichtbar)

Wenn Sie ein Server-Profil umbenennen oder löschen, wird die Änderung mit dem Server synchronisiert und bei der nächsten manuellen Synchronisierung an andere Geräte weitergegeben.


Preset-Synchronisierung

Vom Benutzer erstellte Presets werden bei Speichern, Umbenennen oder Löschen mit dem Server synchronisiert. Werkspresets sind in der Anwendung enthalten und werden nicht synchronisiert.

Was wird synchronisiert:

  • Meta-Presets — Kompletter EQ- + Limiter- + Macro-Zustand
  • Vollständige Presets — Kompletter EQ- + Limiter-Zustand
  • EQ-Subpresets — EQ Full, Base, Profile, MBE-Varianten
  • Limiter-Subpresets — Limiter Full State, Typ-Presets, Spalten-Presets, Adaptive Eingabe
  • Macro-Presets — Macro-Knopf-Positionen und Kurven-Zuweisungen

Löschungs-Synchronisierung: Wenn Sie ein Preset löschen, wird es vom Server entfernt. Andere Geräte sehen die Löschung bei ihrer nächsten manuellen Synchronisierung.


Geräteregistrierung

Jede Installation von ARIA ONE registriert sich als einzigartiges Gerät beim Server. Dies ermöglicht gerätespezifische Funktionen wie Stimmungs-Preset-Zuweisungen und KI-generierte Live-Presets.


KI-generierte Live-Presets

Wenn Sie ein Preset mit KI generieren, wird es als Live-Preset gespeichert, das mit Ihrem aktuellen Gerät verknüpft ist. Live-Presets sind:

  • Gerätespezifisch — Generiert für Ihr aktuelles Hör-Setup
  • Mit Ihrem Konto synchronisiert — Vom Server zugänglich
  • Nicht auf andere Geräte kopiert — Jedes Gerät behält sein eigenes KI-generiertes Preset

Dies stellt sicher, dass KI-Presets für die spezifische Umgebung optimiert bleiben, in der sie erstellt wurden.


Stimmungs-Preset-Zuweisungen

Stimmungs-Presets sind das Herzstück der Einfachen Ansicht. Jede Stimmungstaste speichert einen vollständigen Snapshot Ihrer DSP-Einstellungen — Hörkorrektur (EQ), Dynamikverarbeitung (Limiter), Macro-Konfiguration und Drive-Pegel — sodass Sie mit einem einzigen Tippen zwischen Hörstilen wechseln können.

Stimmungszuweisungen sind gerätespezifisch — jedes Ihrer registrierten Geräte verwaltet seinen eigenen unabhängigen Satz von drei Stimmungs-Presets. Das bedeutet, Ihr Laptop kann andere Stimmungen haben als Ihr Desktop, jeweils abgestimmt auf die spezifische Hörumgebung.

Stimmungsplätze:

Platz Schaltflächen-Symbol Name Charakter
1 Meditation Ruhig Entspannt, sanft — geeignet für konzentriertes Hören oder zum Abschalten
2 Gehen Natürlich Ausgewogenes, alltägliches Hören — Ihr Standardklang
3 Feuer Intensiv Energisch, druckvoll — geeignet für aktives Hören oder energiereiche Inhalte

Diese drei Stimmungen repräsentieren ein Spektrum der Hör-Intensität. Das initiale Set wird automatisch aus Ihrem Hörprofil in Kombination mit Werks-Limiter-Charakteren generiert. Während Sie Ihren Klang verfeinern — sei es über den KI-Assistenten, manuelle Anpassung oder das Laden von Presets — können Sie verbesserte Versionen in jedem Platz speichern und die Standardwerte ersetzen.

Auf dem Geräte-Tab zeigt jede Gerätekarte diese drei Plätze mit den gleichen Stimmungs-Symbolen an.

Was Stimmungstasten tun

Wenn Sie eine Stimmungstaste (Ruhig, Natürlich oder Intensiv) auf dem Player-Tab antippen:

  1. ARIA ONE lädt das dem Stimmungsplatz zugewiesene Preset aus Ihrem lokalen MOBILE-Ordner
  2. Der gesamte DSP-Parameterzustand wird ersetzt — EQ-Einstellungen, Limiter-Einstellungen, Macro-Knopf-Positionen, Kurven-Zuweisungen und Schalter-Zustände ändern sich alle entsprechend der gespeicherten Stimmung
  3. Das Macro-System wird mit der gespeicherten Konfiguration der Stimmung reaktiviert und wendet seine Offsets live auf die wiederhergestellten Parameterwerte an
  4. Die angetippte Taste leuchtet auf und die anderen beiden werden abgedunkelt

Wenn kein Preset in einem Platz gespeichert wurde (der Platz ist leer), wechselt die Taste visuell, aber es erfolgt keine Parameteränderung. Sie müssen zuerst ein Preset in diesem Platz speichern oder generieren.

Stimmungstasten sind ein vollständiger Zustandswechsel. Das Antippen einer anderen Stimmung ersetzt alles — es ist gleichbedeutend mit dem Laden eines Meta-Presets. Nicht gespeicherte Änderungen an Ihren aktuellen Parametern werden überschrieben. Wenn Sie Ihre aktuellen Einstellungen behalten möchten, speichern Sie sie in einem Stimmungsplatz, bevor Sie wechseln.

Erste Generierung

ARIA ONE generiert Ihre ersten drei Stimmungs-Presets automatisch in einer von zwei Situationen:

  • Nach Abschluss des Onboardings — Das initiale Set wird aus Ihrem personalisierten Post-Hörtest-Zustand erstellt
  • Beim ersten Öffnen der Einfachen Ansicht (wenn Sie das Onboarding übersprungen haben) — Generiert aus Ihrem aktuellen Standardzustand

Cloud-Modus: Wenn Ihr Konto bereits Stimmungs-Presets auf dem Server hat (z. B. von einer früheren Sitzung oder einem anderen Gerät generiert), werden diese heruntergeladen anstatt neue zu generieren. Der Server ist die maßgebliche Quelle.

Lokaler Modus: Stimmungs-Presets werden lokal generiert und ohne Server-Kommunikation auf die Festplatte gespeichert.

Ein Stimmungs-Preset speichern

Um Ihre aktuellen Einstellungen in einem Stimmungsplatz zu speichern:

  1. Tippen Sie auf dem Player-Tab auf die Speichern-Schaltfläche (Disketten-Symbol) — sie leuchtet auf und die drei Stimmungstasten werden durch pulsierende Overlay-Schaltflächen ersetzt (der „bewaffnete“ Zustand)
  2. Tippen Sie auf eine der drei pulsierenden Schaltflächen, um den Stimmungsplatz zum Speichern zu wählen (Ruhig, Natürlich oder Intensiv)
  3. Ein Bestätigungsaufleuchten erscheint auf der gespeicherten Stimmungstaste

Der bewaffnete Zustand wird nach 12 Sekunden automatisch abgebrochen, wenn kein Platz ausgewählt wird. Sie können auch erneut auf die Speichern-Schaltfläche tippen, um manuell abzubrechen.

Was eine Stimmungs-Speicherung erfasst:

  • Alle EQ-/Hörkorrektur-Parameter
  • Alle Limiter-Parameter (einschließlich Drive)
  • Alle vier Macro-Knopf-Positionen, deren Kurven-Zuweisungen, Schalter-Zustände und ParameterRouter-Zuordnungen

Cloud-Modus: Das gespeicherte Preset wird auf den Server hochgeladen und in den Stimmungsplatz des aktuell ausgewählten Geräts übertragen. Wenn Sie ein anderes Gerät auf dem Geräte-Tab ausgecheckt haben, zielt die Speicherung auf dieses Gerät — nicht auf Ihren lokalen Rechner. Die Cloud hält immer die neueste Version. Wenn ein Konflikt erkannt wird (ein anderer Speichervorgang erfolgte zuerst), lädt ARIA ONE automatisch die Server-Version zur Abstimmung herunter.

Lokaler Modus: Das Preset wird in Ihren lokalen MOBILE-Ordner geschrieben. Die vorhandene Datei wird an Ort und Stelle aktualisiert.

Stimmungs-Speicherungen und Macros: Stimmungs-Presets speichern sowohl DSP-Parameterwerte als auch die vollständige Macro-Konfiguration. Macros werden beim Laden wiederhergestellt und live angewendet. Die gespeicherten Parameterwerte werden nicht durch Macro-Offsets modifiziert — verwenden Sie zuerst „Auf Zustand anwenden“, wenn Sie sie einbrennen möchten. Siehe Abschnitt 6 — Wie Macros mit Presets interagieren.

Ein Stimmungs-Preset regenerieren

Regeneration erstellt ein frisches Stimmungs-Preset aus Ihrem aktuellen DSP-Zustand unter Verwendung des gleichen Verfahrens wie die erste Generierung (siehe oben). Der Unterschied ist, dass Sie einen einzelnen Platz regenerieren können, ohne die anderen beiden zu beeinflussen.

Zum Regenerieren:

  1. Öffnen Sie den Geräte-Tab
  2. Wählen Sie Ihr Gerät aus (tippen Sie auf den Ein/Aus-Schalter Ihrer Gerätekarte)
  3. Tippen Sie auf eine Stimmungsplatz-Schaltfläche, um auszuwählen, welche Stimmung regeneriert werden soll
  4. Tippen Sie auf die Regenerieren-Schaltfläche (kreisförmige Pfeile-Symbol)

Was die Regenerierung je nach Platz erzeugt:

  • Ruhig — Lädt das sanfte Werks-Limiter-Preset auf Ihren aktuellen EQ, skaliert den Drive, erfasst das Ergebnis
  • Natürlich — Macht einen Snapshot Ihres exakten aktuellen DSP-Zustands ohne Änderungen
  • Intensiv — Lädt das aggressive Werks-Limiter-Preset auf Ihren aktuellen EQ, skaliert den Drive, erfasst das Ergebnis

Nach der Regenerierung wird der Stimmungsplatz an Ort und Stelle aktualisiert. Das regenerierte Preset wird in den Cloud-Platz des aktuell ausgewählten Geräts übertragen — wenn Sie ein anderes Gerät ausgecheckt haben, zielt die Regenerierung auf dieses Gerät.

Tipp: Regenerieren ist nützlich, wenn Sie Ihr Hörprofil geändert, ein neues Basis-Preset geladen haben oder den Charakter einer Stimmung auffrischen möchten, ohne die anderen zu beeinflussen.

Kopieren zwischen Geräten

Sie können Stimmungs-Preset-Einstellungen über den Geräte-Tab von einem Gerät auf ein anderes kopieren:

  1. Wählen Sie auf der Quellgerätekarte optional einen Stimmungsplatz aus (oder lassen Sie die Auswahl leer, um alle drei zu kopieren)
  2. Tippen Sie auf die Kopieren-Schaltfläche (Zwischenablage-Symbol) — die Quellkarte wird hervorgehoben und auf anderen Gerätekarten erscheint eine Einfügen-Schaltfläche
  3. Wählen Sie auf der Zielgerätekarte optional einen Zielplatz aus und tippen Sie auf die Einfügen-Schaltfläche
  4. Tippen Sie erneut auf die Kopieren-Schaltfläche auf der Quellkarte, um ohne Einfügen abzubrechen

Beim Kopieren eines einzelnen Platzes können Sie ihn in einen beliebigen Platz auf dem Zielgerät einfügen (platzübergreifendes Einfügen wird unterstützt). Beim Kopieren aller drei werden sie in die gleichen Platzpositionen auf dem Zielgerät eingefügt.

Wichtig: Das Kopieren erstellt einen unabhängigen Klon des Presets auf dem Zielgerät. Nach dem Einfügen hat jedes Gerät seine eigene separate Kopie mit einer neuen UUID. Änderungen, die Sie an einer Stimmung auf einem Gerät vornehmen, beeinflussen die Stimmungs-Presets des anderen Geräts nicht. So können Sie jedes Gerät nach dem Kopieren unabhängig anpassen.

Geräteauswahl und der Checkout / Commit-Workflow

ARIA ONE verwendet ein Checkout / Commit-Modell für die Arbeit mit den Stimmungs-Presets anderer Geräte. Dies ist dasselbe System, das im Geräte-Tab-Abschnitt (Abschnitt 5) beschrieben wird, hier zur Referenz zusammengefasst:

Schritt Aktion Was passiert
Auschecken Tippen Sie auf den Ein/Aus-Schalter der Karte eines anderen Geräts Die Stimmungs-Presets dieses Geräts werden auf Ihren Rechner heruntergeladen. Das Hero-Panel zeigt den Namen des ausgecheckten Geräts.
Arbeiten Zuhören, Parameter anpassen, Änderungen ausprobieren Sie hören alles lokal auf Ihrer eigenen Hardware, mit dem DSP-Zustand des ausgecheckten Geräts als Ausgangspunkt.
Übertragen (Commit) Tippen Sie auf die Speichern-Schaltfläche und wählen Sie einen Stimmungsplatz Ihre aktuellen Einstellungen werden in den Stimmungsplatz des ausgecheckten Geräts in der Cloud gespeichert. Das Zielgerät erhält Ihre Änderungen bei seiner nächsten Synchronisierung.
Zurückkehren Tippen Sie auf den Ein/Aus-Schalter Ihrer eigenen Gerätekarte Ihre eigenen Stimmungs-Presets werden aus der Cloud erneut heruntergeladen und Ihr normaler Zustand wiederhergestellt.

Häufige Anwendungsfälle:

  • Ein anderes Gerät einrichten — Checken Sie Ihr Telefon aus, stimmen Sie den Klang mit der Erweiterten Ansicht auf Ihrem Laptop fein ab, speichern Sie in dessen Stimmungsplätze und kehren Sie dann zu Ihrem eigenen Gerät zurück. Ihr Telefon übernimmt die Änderungen beim nächsten Start oder Sync.
  • Hilfe von einem Fachmann erhalten — Ein anderer Benutzer oder Audio-Ingenieur kann Ihr Gerät auf seinem System auschecken, Ihre Einstellungen anpassen, sie in Ihre Stimmungsplätze speichern und zu seinem eigenen Gerät zurückkehren. Sie übernehmen die angepassten Presets bei Ihrer nächsten Synchronisierung.
  • Den Klang eines anderen Geräts als Vorschau hören — Checken Sie ein Gerät aus, um dessen Stimmungen auf Ihrer Hardware zu hören, und kehren Sie dann ohne Änderungen zu Ihrem eigenen Gerät zurück.

Hinweis: Checkout / Commit ist ein Geräte-Sync-Workflow. Er bietet keine Live-Fernsteuerung einer anderen laufenden ARIA ONE-Instanz.

Automatisches Sync-Verhalten

  • Beim App-Start (Cloud-Modus): ARIA ONE kontaktiert den Server, um die Stimmungs-Presets Ihres aktuellen Geräts zu aktualisieren und sicherzustellen, dass lokale Dateien dem neuesten Server-Zustand entsprechen — auch wenn Sie Änderungen von einem anderen Rechner gespeichert haben
  • Bei manueller Synchronisierung: Klicken auf „Jetzt synchronisieren“ im Sync-Panel lädt auch die neuesten Stimmungs-Presets für Ihr aktuelles Gerät herunter
  • Offline-Fallback: Wenn Sie offline sind, werden Ihre aktuellsten lokalen Stimmungs-Preset-Dateien verwendet, bis die Verbindung wiederhergestellt ist. Änderungen, die offline vorgenommen wurden, werden bei der nächsten Verbindung abgeglichen.

Lokaler Modus-Verhalten

Im Lokalen Modus (ohne Cloud-Sync) funktionieren Stimmungs-Presets mit folgenden Unterschieden:

  • Generierung — Stimmungs-Presets werden lokal aus Ihrem aktuellen DSP-Zustand generiert. Keine Server-Kommunikation.
  • Speichern — Speichervorgänge aktualisieren die lokale Datei an Ort und Stelle. Kein Upload auf den Server.
  • Geräte-Tab — Nicht verfügbar. Ein Hinweis wird angezeigt, dass die Geräteverwaltung den Cloud-Modus erfordert.
  • Stimmungstasten — Funktionieren genau wie im Cloud-Modus: Das Antippen einer Stimmung lädt die lokale Preset-Datei und ersetzt den DSP-Zustand.
  • Keine geräteübergreifenden Funktionen — Kopieren, Einfügen und Geräteauswahl sind nicht verfügbar. Ihre Stimmungen existieren nur auf diesem Rechner.
  • Dauerhaftigkeit — Der Lokale Modus ist eine dauerhafte Wahl für diese Installation. Im Lokalen Modus erstellte Stimmungs-Presets sind nicht über Cloud-Sync wiederherstellbar, wenn Sie später zum Cloud-Modus zurückkehren.

Verwendung des Sync-Panels

Erweiterte Ansicht:

Sync-Panel — Erweiterte Ansicht (Befüllt)

Einfache Ansicht:

Sync-Panel — Einfache Ansicht

Greifen Sie auf das Sync-Panel zu, um:

  • Sync-Status und letzte Synchronisierungszeit anzuzeigen
  • Eine Synchronisierung manuell mit „Jetzt synchronisieren" auszulösen
  • Lokale und Server-Profile/Presets zu vergleichen

Produktübergreifende Synchronisierung

Absolute Zero: Limiter-Presets werden über die lokale Preset-Bibliothek mit Absolute Zero geteilt. Wenn ARIA ONE synchronisiert, werden diese Presets in beiden Anwendungen verfügbar.

ARIA Studio: Nach ARIA Studio exportierte Presets sind eine Einweg-Kopie. ARIA Studio synchronisiert nicht mit dem Server.


9. Durchschnittliche charakteristische Profile

Demografiebasierte Profile für schnelle Demos und sofortige Ergebnisse.

Was sind Durchschnittsprofile?

Durchschnittsprofile sind vorberechnete Hörkorrekturkurven auf Basis demografischer Daten:

Profil Altersbereich Beschreibung
avg_20_39 18-39 Typische Hörcharakteristiken junger Erwachsener
avg_40_59 40-59 Hörausgleich im mittleren Alter
avg_60_99 60+ Hörunterstützung für Senioren

Wie sie funktionieren

  1. Der Benutzer wählt den Sofort-Pfad während des Onboardings
  2. Der Benutzer gibt demografische Informationen an (Altersbereich)
  3. Das System ordnet dem entsprechenden Durchschnittsprofil zu
  4. Das Profil wird sofort für das Demo-Erlebnis angewendet

Sicherheit & Datenschutz

Durchschnittsprofile werden anders als persönliche Testergebnisse behandelt:

  • Nur Server-Referenz: Profildaten werden bei Bedarf abgerufen, nicht lokal gespeichert
  • Anmeldung erforderlich: Durchschnittsprofile erfordern eine authentifizierte Sitzung
  • Temporäre Nutzung: Für Demos konzipiert, Benutzer werden ermutigt, den vollständigen Test abzuschließen

10. ARIA AI — Preset-Generierung & Tutorials

ARIA ONE enthält einen integrierten KI-Assistenten, der personalisierte Presets basierend auf Ihrem Hörprofil und Ihren Hörzielen generieren und verfeinern kann. Sie beschreiben in natürlicher Sprache, was Sie möchten — zum Beispiel "mach den Bass wärmer" oder "ich möchte mehr Klarheit in den Höhen" — und die KI analysiert Ihren aktuellen DSP-Zustand, schlägt Änderungen vor und wendet sie als neues oder aktualisiertes Preset an.

Das KI-Panel ist zugänglich über:

  • Erweiterte Ansicht — Klicken Sie auf die AI-Schaltfläche in der Vertikalen Tab-Leiste (linker Rand). Das Panel gleitet von rechts heraus.
  • Einfache Ansicht — Tippen Sie auf das AI-Symbol in der oberen Leiste des Player-Tabs. Das Overlay gleitet über den Scrollbereich.

Hinweis: Die KI-Preset-Generierung erfordert den Cloud-Modus und eine aktive Internetverbindung. Im Lokalen Modus ist das KI-Panel nicht verfügbar.


Auswahl eines KI-Agenten

Am unteren Rand des KI-Panels sehen Sie ein Dropdown-Menü mit der Bezeichnung ARIA AI und dem aktuell ausgewählten Agenten. Tippen oder klicken Sie auf das Dropdown-Menü, um einen anderen Agenten auszuwählen. Ihre Auswahl wird sitzungsübergreifend gespeichert.

ARIA ONE bietet vier KI-Agenten, die jeweils einen unterschiedlichen Ansatz zur Modifikation Ihres Presets verfolgen:

Agent Stil Durchgänge Beschreibung
v0.8.5 "Standard" Voller Umfang 1 Nimmt breite, umfassende Änderungen über den gesamten Parameterraum in einem einzigen Durchgang vor. Am besten geeignet, wenn Ihr Preset deutlich daneben klingt und eine grundlegende Überarbeitung benötigt.
v0.8.5 "Fine Tune" Kontrolliert 1 Nimmt kleine, inkrementelle Anpassungen an ein oder zwei Parametern gleichzeitig vor. Am besten geeignet, wenn Ihr Preset fast stimmt und nur subtile Verfeinerung benötigt.
v0.8.5 "Thinking" Tiefenanalyse 2 Führt eine Zwei-Durchgang-Analyse durch — zuerst wird Ihr aktueller Zustand untersucht und Änderungen geplant, dann werden sie ausgeführt. Der gründlichste und durchdachteste Ansatz.
v0.8 "Thinking" Tiefenanalyse (Legacy) 2 Eine frühere Version des Zwei-Durchgang-Analyse-Agenten. Verfügbar zum Vergleich oder wenn Sie dessen Antwortstil bevorzugen.

LERNEN-Modus und geführte Tutorials

ARIA ONE enthält ein geführtes Tutorial-System, mit dem Sie die Benutzeroberfläche über erzählte, interaktive App-Durchgänge kennenlernen können.

Sie können die Tutorial-Wiedergabe erreichen über:

  • Einfache Ansicht — Tippen Sie auf LERNEN in der oberen Leiste des Hören-Tabs
  • Erweiterte Ansicht — Verwenden Sie PLAY DEMO in der unteren Leiste

Der Tutorial-Browser enthält zwei Tabs:

  • Anleitungen — mitgelieferte geführte Touren in ARIA ONE
  • Eigene Tutorials — von ARIA AI erzeugte und gespeicherte Tutorials

Während der Wiedergabe führt ARIA ONE Sie Schritt für Schritt durch die Benutzeroberfläche. Tutorials können Audioeinstellungen vorübergehend verändern, um Funktionen zu demonstrieren. Ihre vorherigen Einstellungen werden vor dem Start automatisch gesichert, und ARIA ONE kann sie nach dem Ende des Durchgangs wiederherstellen.

KI-generierte Tutorials

Zusätzlich zu Preset-Generierung und Hilfe kann ARIA AI geführte Tutorials erstellen, die auf Ihre Frage zugeschnitten sind.

Stellen Sie zum Beispiel Fragen wie:

  • „Zeig mir, wie ich den Player in der Einfachen Ansicht benutze“
  • „Wie richte ich den Hörtest in dieser App ein?“
  • „Erklär mir die Makro-Regler“

ARIA ONE erstellt daraus ein Schritt-für-Schritt-Tutorial für den aktuellen App-Ablauf und speichert es für später im Bereich Eigene Tutorials.

Eigene Tutorials können:

  • erneut abgespielt werden
  • später erneut angesehen werden, ohne sie neu zu generieren
  • gelöscht werden, wenn Sie sie nicht mehr benötigen

Hinweis: KI-generierte Tutorials erfordern den Cloud-Modus, eine aktive Internetverbindung und verfügbare KI-Credits. Mitgelieferte Anleitungen benötigen keine KI-Generierung.

Tipp: Wenn Ihre Credits knapp oder aufgebraucht sind, verwenden Sie Buy Credits in der mobilen PURCHASES-Ansicht, um weitere KI-Credits hinzuzufügen.


11. Preset-Verwaltungssystem

Preset-Panel — Vollständige Presets (Erweiterte Ansicht)

ARIA ONE verwendet ein hierarchisches Preset-System, das Einstellungen für verschiedene Teile der DSP-Kette speichert. Presets werden über die Cloud (im Cloud-Sync-Modus) auf Ihren Geräten synchronisiert und können zwischen kompatiblen Produkten geteilt werden.

Übersicht der Preset-Typen

  • Meta-Preset — Kompletter EQ- + Limiter- + Macro-Zustand in einem einzigen Preset (nur ARIA ONE). Dies ist der empfohlene Preset-Typ für die meisten Benutzer — er erfasst alles über Ihren Klang in einer Datei.
  • Vollständiges Preset — Kompletter EQ- + Limiter-Zustand ohne Macro-Einstellungen (nur ARIA ONE)
  • Limiter Full State — Kompletter Limiter-Zustand (geteilt mit Absolute Zero)
  • EQ Full — Kompletter Hörkorrektur-Zustand (exportierbar nach ARIA Studio)
  • Macro — Macro-Knopf-Positionen und Kurven-Zuweisungen (nur ARIA ONE)
  • Adaptive Eingabe — Eingangspegel-Anpassung, adaptiver Drive und Servo-Gain-Einstellungen (geteilt mit Absolute Zero)

Limiter-Presets

Preset-Panel — Limiter-Presets (Erweiterte Ansicht)

Limiter-Presets speichern Einstellungen für die Dynamikverarbeitung von ARIA ONE. Diese Presets werden mit Absolute Zero geteilt — Änderungen in einer Anwendung werden über die gemeinsame Preset-Bibliothek in der anderen widergespiegelt.

Hinweis: Cloud-Synchronisierung erfolgt nur über ARIA ONE. Absolute Zero liest/schreibt in dieselben lokalen Preset-Ordner, verbindet sich aber nicht mit dem Server.

Limiter-Typ-Subpresets

Jeder Limiter-Typ hat zwei Stufen (Pass 1 / Pass 2), die als L1- und L2-Varianten gespeichert werden. Beim Speichern verwenden Sie den Quellspalten-Schalter, um auszuwählen, von welcher Stufe gespeichert werden soll.

  • ARIA_PASS1 — Typ, Attack, Release, Lookahead, Max Filter Cutoff/Slope/Enable. L2 fügt Enabled-Schalter hinzu.
  • SIMPLE — Typ, Attack, Release, Lookahead, Knee Width. L2 fügt Threshold und Enabled-Schalter hinzu.
  • STANDARD — Typ, Lookahead, Attack, Release, Smooth Amount, Auto Env Trans. L2 fügt Enabled-Schalter hinzu.
  • ENHANCED — Typ, Lookahead, Attack, Release, Running Avg Size/Weight, Max Filter Length/Hold. L2 fügt Enabled-Schalter hinzu.

Spalten-Subpresets

  • Global — Channel Link, Threshold, Max Filter Buffer Length, Max Filter Hold Samples, ARIA Max Filter Enable, Buffer Defense.
  • Multiband — Tone, Tone Balance, Frequency Response, Reconstruction-Einstellungen, Drive Reduction Scale, Safety/Output Leveling/Pass 2 Enables, Math Functions.
  • Soft Safety — Output-Leveling-Steuerungen: Block Size, Overlap, Peak/RMS-Smoother, Limiter Release, Max/Min Gain dB, Crest Compensation.
  • Hard Safety — Safety-Limiter: Attack, Release, Knee, Safety Enable.
  • Meter Container — Input Gain, Output Gain, Drive.
  • Drive X Threshold — Math Functions-Schalter, 6 Kontrollpunkte pro Limiter-Typ (Drive/Reduction-Paare).

EQ (Hörkorrektur) Presets

Preset-Panel — EQ-Presets (Erweiterte Ansicht)

EQ-Subpresets

  • EQ Full — Alle EQ-Parameter einschließlich Hörprofile.
  • Base — Globale Korrekturparameter: Glob Corr Up/Down, Max Corr dB, Max Stereo Corr, LR Mono Blend, MS Blend/Angle, Smooth, Outlier Threshold, Std HQ, Stereo/MS/Low Freq-Modi, MBE Selector, FIR Size.
  • Profile — HT Sub-Profile 0/1, HT Mode (Single/Dual), HT Blend.

MBE-Subpresets

Jeder MBE-Typ speichert: Anzahl der Bänder, 5 Übergangsfrequenzen und 18 Bandparameter (6 Bänder × 3 Parameter).

  • MBE Reference — Referenzkurve
  • MBE Profile Blend — Hörtest-basiert / Profil-Überblendung
  • MBE Mid Sides — Kombiniert Mitte + Seiten
  • MBE MS Middle — Nur Mittenkanal
  • MBE MS Sides — Nur Seitenkanal
  • MBE LR Combined — Links-Rechts-Pan
  • MBE Left Gain — Verstärkung linker Kanal
  • MBE Right Gain — Verstärkung rechter Kanal
  • MBE Correction — Korrekturstärke

FIR- und SOS-Filtertopologie

ARIA ONE unterstützt zwei interne Filtertopologien für die Hörkorrektur:

  • FIR — ein konvolutionsbasierter Filterpfad
  • SOS — ein kaskadierter Second-Order-Section-Pfad mit Biquad-Filtern

In den Hörkorrektur-Steuerungen können Sie zwischen FIR und SOS wechseln. Dadurch ändert sich die interne Verarbeitungsstruktur, mit der die Zielkurve umgesetzt wird.

Wenn SOS aktiviert ist, werden FIR-spezifische Bedienelemente wie FIR Size und zugehörige FIR-Abstimmungsoptionen nicht verwendet. Wenn FIR aktiviert ist, bleiben diese Bedienelemente verfügbar.

Dadurch erhalten Sie eine zusätzliche Möglichkeit zu bestimmen, wie ARIA ONE Ihre Hörkorrektur-Zielkurve umsetzt, ohne den grundlegenden Hör-Workflow zu verändern.


Export nach ARIA Studio

Vollständiges Preset und EQ Full-Presets können mit der Schaltfläche „EXPORT PRESET" im Preset-Panel nach ARIA Studio exportiert werden. Beim Export eines Vollständigen Presets muss der Limiter-Bereich in ARIA Studio nach dem Export möglicherweise manuell nachgestimmt werden, da die Parameterzuordnung zwischen den Produkten unterschiedlich ist.

Wichtig: Dies ist ein Einweg-System. Sie können keine Presets aus ARIA Studio in ARIA ONE importieren.


Presets speichern

Preset-Speicherdialog (Erweiterte Ansicht)

So speichern Sie ein Preset:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche SAVE im Preset-Panel
  2. Geben Sie einen Preset-Namen ein
  3. Wählen Sie eine Kategorie aus dem Dropdown-Menü (Vollständiges Preset, Limiter, EQ, Macro-Bereiche)
  4. Verwenden Sie für Limiter-Typ-Presets (ARIA_PASS1, SIMPLE, STANDARD, ENHANCED) den Quellspalten-Schalter, um L1 oder L2 auszuwählen
  5. Fügen Sie optional eine Beschreibung hinzu
  6. Klicken Sie auf Speichern

Presets werden im USER-Ordner gespeichert und automatisch mit der Cloud synchronisiert (wenn angemeldet).

Macros und Preset-Speicherungen: Standard-Speicherungen (Vollständig, Limiter, EQ) erfassen keine Macro-Offsets. Meta- und Stimmungs-Speicherungen enthalten die Macro-Konfiguration, speichern aber weiterhin unveränderte Parameterwerte. Verwenden Sie „Auf Zustand anwenden", um Macro-Offsets vor dem Speichern in die Parameter einzubrennen. Siehe Abschnitt 6 — Wie Macros mit Presets interagieren.


Presets laden

Erweiterte Ansicht

Öffnen Sie das Preset-Panel, um alle Presets nach Kategorie geordnet zu sehen. Doppelklicken Sie auf ein Preset, um es zu laden, oder verwenden Sie den Kategoriefilter, um Ihre Suche einzugrenzen.

Einfache / Mobile Ansicht

Preset-Zugriff — Einfache Ansicht Preset-Panel — Einfache Ansicht

Tippen Sie auf die Preset-Auswahl-Schaltfläche am unteren Rand des DSP-Bedienfelds, um verfügbare Presets zu durchsuchen. Werkspresets und Ihre synchronisierten Benutzer-Presets sind beide zugänglich.


KI-generierte Presets

AI Assistant Panel — Advanced View

ARIA ONE kann personalisierte Presets mithilfe von KI basierend auf Ihrem Hörprofil und Ihren Hörvorlieben generieren. Die KI-Generierung erfordert den Cloud-Modus. Im Lokalen Modus ist nur die Pure Theory-Preset-Erstellung (die keine KI verwendet) verfügbar.


Stimmungs-Preset-Zuweisungen

Stimmungs-Presets weisen vollständige DSP-Zustands-Snapshots den drei Stimmungstasten (Ruhig / Natürlich / Intensiv) in der Einfachen Ansicht zu. Jedes Gerät verwaltet seinen eigenen unabhängigen Satz von Stimmungszuweisungen. Stimmungs-Presets werden nach dem Onboarding automatisch generiert und können gespeichert, regeneriert und zwischen Geräten kopiert werden.

Für die vollständige Referenz — einschließlich Stimmungstasten-Funktion, erste Generierung, Speicherverhalten in Cloud- vs. Lokal-Modus, Regenerierungsmechanik, geräteübergreifendes Kopieren/Einfügen, der Checkout/Commit-Workflow für die Fern-Geräteverwaltung und automatische Synchronisierung — siehe Abschnitt 8 — Stimmungs-Preset-Zuweisungen.


Pure Theory-Presets

Pure Theory-Presets sind wissenschaftlich abgeleitete Ausgangspunkte, die auf Hörforschung basieren. Sie bieten eine neutrale Grundlage, die Sie individuell anpassen können.

Wenn Sie einen anonymen oder Offline-Hörtest abschließen, wird während der Demonstrationsphase des Onboardings automatisch ein Pure Theory-Preset generiert. Dieses Preset verwendet Ihre Testergebnisse, um eine personalisierte Grundlage ohne Cloud-Verbindung zu erstellen.


Meta-Presets

Meta-Presets sind der umfassendste Preset-Typ in ARIA ONE. Ein einzelnes Meta-Preset erfasst Ihren gesamten Klang — Hörkorrektur (EQ), Dynamikverarbeitung (Limiter) und Macro-Steuerungszuweisungen — alles in einer Datei.

Was Meta-Presets enthalten:

  • Alle EQ- / Hörkorrektionsparameter
  • Alle Limiter-Parameter
  • Alle vier Macro-Knopf-Positionen und deren Kurven-Zuweisungen
  • Schalter A und Schalter B Zustände
  • ParameterRouter-Zustand (welche Parameter jedes Macro steuert)

Wann Meta-Presets verwenden:

  • Simple View Benutzer — Meta ist der Standard-Preset-Typ. Wenn Sie Presets über die PRESETS-Schaltfläche im erweiterbaren Erweitert-Panel durchsuchen, sehen Sie zuerst Meta-Presets.
  • Ihr komplettes Setup teilen — Meta-Presets synchronisieren sich geräteübergreifend und erfassen alles, was zur Reproduktion Ihres Klangs nötig ist.
  • Zwischen Hör-Kontexten wechseln — Speichern Sie ein Meta-Preset für jeden Kontext (Kopfhörer, Lautsprecher, Auto) und wechseln Sie sofort zwischen ihnen.

Meta-Presets werden in ~/Music/altitude/shared/preset/LABS/{FACTORY,USER}/META/ gespeichert und über die Cloud synchronisiert.

Tipp: Wenn Sie nur Ihre Macro-Knopf-Zuordnungen ändern möchten, ohne EQ oder Limiter zu beeinflussen, verwenden Sie stattdessen ein Macro-Preset. Wenn Sie nur die Dynamik ändern möchten, verwenden Sie ein Limiter-Preset.


Adaptive Eingabe-Presets

Adaptive Eingabe-Presets speichern die Einstellungen des Eingangspegel-Anpassungs- und adaptiven Gain-Systems von ARIA ONE. Dieses System passt automatisch die Eingangspegel vor der Verarbeitung an, um ein konsistentes Dynamikverhalten unabhängig von der Quellenlautstärke sicherzustellen.

Was Adaptive Eingabe-Presets enthalten:

  • Eingabe-Soft-Safety-Parameter (Leveling aktivieren, Blockgröße, Peak/RMS-Glätter, Gain-Grenzen, Crest-Kompensation)
  • Adaptive Drive-Parameter (Zielprozent, Drive-Schritt, Auswertungsintervall, Rampenrate, Geschwindigkeitsgrenze, GR-Budget, Drive-Grenzen, Baseline, Crest-Offset)
  • Mess- und Analyseparameter (kurze/integrierte/lange Fenster, Frame-Größen, Beschleunigungsschwelle, Sprungschwelle, Drop-Haltezeit, Song-Wechsel-Erkennung)
  • Servo-Parameter (Auto-Gain aktivieren, Attack/Release/Hold, Max/Min-Gain, Crest-Deadband, Gain-Betrag)

Wann Adaptive Eingabe-Presets verwenden:

  • Anpassung des adaptiven Systems für verschiedene Inhaltstypen (Musik vs. Podcasts vs. Film)
  • Speichern von konservativen vs. aggressiven Anpassungsprofilen
  • Teilen von adaptiven Gain-Einstellungen zwischen Geräten

Adaptive Eingabe-Presets werden in ~/Music/altitude/shared/preset/Limiter/{FACTORY,USER}/ADAPT_IN/ gespeichert und sind mit Absolute Zero geteilt.


Macro-Presets

Macro-Presets speichern den Zustand der vier Macro-Knöpfe und deren Kurven-Zuweisungen. Dies ermöglicht Ihnen:

  • Komplexe Parameterzuordnungen zu speichern
  • Zwischen verschiedenen Macro-Konfigurationen zu wechseln
  • Macro-Setups geräteübergreifend zu teilen

Macro-Presets werden getrennt von Vollständigen Presets gespeichert — das Laden eines Macro-Presets ändert Ihre EQ- oder Limiter-Einstellungen nicht.


L1-L2 Sync-Zuordnung

Wenn Sie ein Limiter-Typ-Subpreset (ARIA_PASS1, SIMPLE, STANDARD, ENHANCED) speichern, erstellt ARIA ONE automatisch sowohl L1- als auch L2-Versionen. Parameter werden zwischen den Stufen zugeordnet:

  • L1-Parameter werden ihren L2-Entsprechungen zugeordnet
  • L2-spezifische Parameter (wie Threshold bei SIMPLE und der Enabled-Schalter) verwenden Standardwerte
  • Dies stellt sicher, dass Presets funktionieren, unabhängig davon, in welche Stufe Sie sie laden

12. Audio-Player

ARIA ONE enthält einen integrierten Audio-Player zum Hören ohne externe Anwendungen.

Desktop-Player (Erweiterte Ansicht)

Audio-Player — Erweiterte Ansicht

Zugriff über die PLAYER-Schaltfläche in der Vertikalen Tab-Leiste:

  • Dateibrowser: Audio-Dateien laden (MP3, WAV, FLAC etc.)
  • Transport-Steuerungen: Wiedergabe, Pause, Spulen
  • Ein/Aus-Schalter: Player-Routing aktivieren/deaktivieren
  • Lautstärkeregler: Ausgabelautstärke steuern

Player-Routing

Wenn aktiviert, leitet der Audio-Player durch die DSP-Kette von ARIA ONE:

  1. Player-Ausgabe → ARIA ONE-Eingang
  2. DSP-Verarbeitung wird angewendet
  3. Verarbeitetes Audio → Systemausgabe

Einfache/Mobile Ansicht Player

In der Einfachen Ansicht greifen Sie über die untere Navigation auf den Player zu:

  • Kompakte Oberfläche: Wesentliche Transport-Steuerungen
  • Schnellzugriff: Einmaliges Tippen zum Öffnen/Schließen
  • Ein/Aus-Schalter: Aktivieren/Deaktivieren in der Player-Schaltfläche der Vertikalen Tab-Leiste

Mobile Systemmedien-Integration

Auf mobilen Builds integriert sich ARIA ONE sowohl unter iOS als auch unter Android in die Medienoberflächen des Betriebssystems, damit die Wiedergabe dort angezeigt und gesteuert werden kann, wo dies unterstützt wird.

Wenn unter iOS Sperrbildschirm-Steuerungen, Control Center-Transport, Bluetooth-Medienbefehle oder ähnliche Systeminteraktionen instabil werden, öffnen Sie Einstellungen und aktivieren Sie iOS-Medienintegration deaktivieren (Neustart erforderlich). Nach dem Neustart bleibt die Wiedergabe nur noch über die Bedienelemente innerhalb von ARIA ONE verfügbar.

Diese Einstellung ist als Stabilitätsoption gedacht. Sie verringert die Abhängigkeit von iOS-Medienoberflächen, wenn diese auf Ihrem Gerät nicht zuverlässig funktionieren.

Unterstützte Formate

  • MP3, AAC, M4A
  • WAV, AIFF
  • FLAC, OGG
  • Jedes von System-Codecs unterstützte Format

13. Konto & Autorisierung

Verwalten Sie Ihr Altitude Audio-Konto und die Lizenzaktivierung.

Konto-Panel

Konto-Panel — Erweiterte Ansicht

Greifen Sie auf die Kontoeinstellungen zu, um:

  • Konto-E-Mail und -Namen anzuzeigen
  • Lizenzstatus zu überprüfen
  • Sich abzumelden

Autorisierungsablauf

  1. Registrieren / Anmelden: Erstellen Sie ein Konto oder melden Sie sich mit Ihren bestehenden Altitude Audio-Zugangsdaten an

Anmelden

  1. Für Beta registrieren: Drücken Sie die Schaltfläche „Für Beta registrieren", um Ihr Konto zu aktivieren

Für Beta registrieren

Multi-Geräte-Aktivierung

  • Lizenzen unterstützen mehrere Geräteaktivierungen
  • Deaktivieren Sie alte Geräte, um Plätze freizugeben
  • Aktive Geräte im Konto-Panel anzeigen

14. Audio-Einstellungen (AUDIO) Ansicht

Audio-Einstellungen-Ansicht

Die Audio-Einstellungen-Ansicht steuert, wie Audio in ARIA ONE hinein und heraus gestreamt wird. Diese Ansicht ist nur in der Standalone-Anwendung verfügbar — Plugin-Versionen (VST3, AUv3) übernehmen die Audio-Einstellungen vom Host.

Bedienelemente

  1. Eingang stumm schalten - Schalter zum Stummschalten des Audio-Eingangs. Wenn aktiviert, erscheint ein gelbes „MUTE"-Label im TopBarPanel als visueller Indikator

  2. Audio-Gerätetyp - Wählen Sie den Audio-Treibertyp:

    • macOS: Core Audio
    • Windows: WASAPI (mit Modus-Optionen: Shared, Shared AC, Exclusive)
  3. Ausgabegerät - Wählen Sie das Ausgabegerät (DAC, Soundkarte, Lautsprecher oder Kopfhörer), über das ARIA ONE verarbeitetes Audio ausgibt

  4. Eingabegerät - Wählen Sie das Virtuelle Audiogerät (VAD) oder physische Audiogerät, das Audio in ARIA ONE leitet

  5. Abtastrate - Legen Sie die Abtastrate fest, mit der ARIA ONE Audio verarbeitet. Diese sollte mit der nativen Abtastrate Ihrer Audioinhalte übereinstimmen

  6. Puffergröße - Passen Sie die Audio-Puffergröße für den Kompromiss zwischen Latenz und Leistung an


15. Audio-Routing

ARIA ONE verarbeitet jeden PCM-Digital-Audio-Eingang und funktioniert sowohl als Standalone-Anwendung als auch als Plugin in Digitalen Audio-Workstations (DAWs) oder Plugin-Hosts.

Standalone-Routing-Übersicht

Audio-Einstellungen

Um System-Audio durch ARIA ONE zu leiten, verwenden Sie ein Virtuelles Audiogerät (VAD):

  1. Setzen Sie den Systemausgang Ihres Computers auf das VAD
  2. Setzen Sie in den Audio-Einstellungen von ARIA ONE Input auf den Ausgang des VAD
  3. Setzen Sie Output auf Ihre Lautsprecher, Ihren DAC oder Kopfhörer
  4. Gleichen Sie die Abtastraten über alle Geräte hinweg ab

macOS-Routing

macOS Toneinstellungen — Ausgabe

Verwenden Sie das mitgelieferte ARIA-Audio-VAD (oder Alternativen wie BlackHole oder Loopback):

  1. Setzen Sie den System-Tonausgang auf ARIA-Audio-VAD (Systemeinstellungen → Ton → Ausgabe)
  2. Gleichen Sie die Abtastraten im Audio-MIDI-Setup ab
  3. In ARIA ONE: Input = ARIA-Audio-VAD, Output = Ihr Wiedergabegerät
  4. Audio-Gerätetyp = Core Audio

Hinweis: ARIA-Audio-VAD wird in einem zukünftigen ARIA ONE-Release enthalten sein. Bis dahin erhalten Sie es vom kostenlosen ARIA Studio-Installer unter https://altitude.audio.

Windows-Routing

Windows-Toneinstellungen

Verwenden Sie ein Drittanbieter-VAD wie VB-Audios HiFi Cable:

  1. Setzen Sie den System-Tonausgang auf den VAD-Eingang (z. B. HiFi Cable Input) unter Windows-Einstellungen → System → Ton
  2. Gleichen Sie die Abtastraten in den Toneinstellungen ab (siehe Abtastraten-Verwaltung unten)
  3. In ARIA ONE: Input = VAD-Ausgang (z. B. HiFi Cable Output), Output = Ihr Wiedergabegerät
  4. Wählen Sie den WASAPI-Treibermodus (Shared wird für Kompatibilität empfohlen)

Plugin-Nutzung (VST3 / AUv3)

Wenn Sie ARIA ONE als Plugin in einer DAW oder einem Plugin-Host verwenden:

  • Das Audio-Routing wird von der Host-Anwendung übernommen
  • Fügen Sie ARIA ONE auf dem Master-Bus oder einzelnen Spuren ein
  • Die Audio-Einstellungen-Ansicht ist nicht verfügbar — Einstellungen werden vom Host übernommen

Tipp: Sie können dennoch ein VAD verwenden, um System-Audio in den Eingang Ihrer DAW zu leiten und es dann durch ARIA ONE als Plugin auf der Eingangsspur oder dem Master-Bus zu verarbeiten.


16. Abtastraten-Verwaltung

Stellen Sie die Abtastrate in der Audio-Einstellungen-Ansicht so ein, dass sie mit Ihrer Streaming-Audioquelle übereinstimmt. Diese Synchronisierung ist wichtig, um Diskrepanzen zu vermeiden, die die Klangqualität beeinträchtigen könnten.

Windows-Nutzer: Sie können die Abtastraten für Ihre Ein- und Ausgabegeräte in den Windows-Toneinstellungen überprüfen und einstellen:

Windows-Abtastrate — Eingabegerät

Windows-Abtastrate — Ausgabegerät

Umgang mit Abweichungen

Wenn sich die Abtastrate des Audio-Streams zwischen Titeln ändert, können Störgeräusche oder Artefakte auftreten. Um dies zu beheben:

  1. Passen Sie die Abtastrate von ARIA ONE an die neue Quelle an
  2. Das Audio wird automatisch mit der neuen Konfiguration neu gestartet

Resampling auf Systemebene

Sowohl macOS als auch Windows bieten integrierte Resampling-Algorithmen, die mit Abtastraten-Abweichungen umgehen können. Ob Sie diese nutzen sollten, hängt von Ihrem Setup und der gewünschten Wiedergabetreue ab.

Virtuelle Audiogeräte

VADs arbeiten unabhängig und können Resampling unterschiedlich handhaben. Für optimale Leistung halten Sie die Abtastraten konsistent über:

  • Ihre Audioquelle
  • Das VAD
  • Die Einstellungen von ARIA ONE
  • Ihren DAC oder Ihr Ausgabegerät

17. Virtuelle Audiogeräte (VADs)

Ein Virtuelles Audiogerät (VAD) erstellt einen Software-Audiopfad zwischen Anwendungen. ARIA ONE verwendet ein VAD, um Audio von Ihrem System oder Streaming-Anwendungen zu empfangen.

macOS-Optionen

  • ARIA-Audio-VAD - Im Lieferumfang von ARIA Studio enthalten (demnächst auch für ARIA ONE)
  • BlackHole - Kostenloses Open-Source-VAD, verfügbar unter https://existential.audio/blackhole/
  • Loopback - Kommerzielle Option mit erweiterten Routing-Funktionen von Rogue Amoeba

Windows-Optionen

  • VB-Audio HiFi Cable - Kostenloses hochwertiges VAD von https://vb-audio.com/Cable/
  • VB-Cable - Kostenlose Basisoption von VB-Audio
  • ASIO4ALL - Universeller ASIO-Treiber für Audio mit niedriger Latenz

18. Fehlerbehebung

Kein Ton

Audio-Einstellungen

Wenn Sie keinen Audioausgang hören:

  1. Öffnen Sie das Audio-Einstellungen-Panel (tippen Sie auf AUDIO in der oberen Leiste)
  2. Bestätigen Sie, dass Stummschalten nicht aktiviert ist (der Stumm-Schalter befindet sich oben im Audio-Einstellungen-Panel)
  3. Überprüfen Sie, ob das richtige Ausgabegerät ausgewählt ist

Audio-Aussetzer / Störgeräusch (Standalone)

Bekannter Fehler: Audio kann nach einer gewissen Wiedergabezeit in der Standalone-Anwendung zufällig aussetzen oder ein Störgeräusch erzeugen.

Behelfslösung:

  • Öffnen Sie das Audio-Einstellungen-Menü und schalten Sie die Ausgabegerät-Auswahl um (weg- und zurückschalten), oder
  • Starten Sie die Anwendung neu

Bitte benachrichtigen Sie uns, wenn dies bei Ihnen auftritt. Wir untersuchen dieses Problem aktiv und Ihr Bericht hilft uns, es aufzuspüren.

Bekannte Probleme & Behelfslösungen

Dieser Abschnitt sammelt aktuell bekannte, benutzerrelevante Probleme und die dazugehörigen empfohlenen Behelfslösungen. Weitere Probleme können in zukünftigen Manual-Updates ergänzt werden.

iOS-Player startet die Wiedergabe nicht zuverlässig

Bekanntes Problem: Unter iOS kann der Player gelegentlich die Fähigkeit verlieren, die Wiedergabe korrekt zu starten oder sich erwartungsgemäß auf Transportbefehle zu verhalten.

Probieren Sie dies in dieser Reihenfolge:

  1. Öffnen Sie die Unteransicht Einstellungen und drücken Sie Playersitzung zurücksetzen
  2. Wenn die Wiedergabe weiterhin festhängt, drücken Sie Audiotreiber zurücksetzen
  3. Wenn das Problem bestehen bleibt, schließen Sie die App vollständig und öffnen Sie sie erneut

Wenn Sie wiederholt instabiles Verhalten bei Sperrbildschirm, Control Center, Bluetooth oder anderen iOS-Medienbefehlen beobachten, aktivieren Sie iOS-Medienintegration deaktivieren (Neustart erforderlich) in Einstellungen und starten Sie die App neu. In diesem Modus wird die Wiedergabe ausschließlich innerhalb von ARIA ONE gesteuert.

Funktion funktioniert nicht

Wenn eine Funktion nicht reagiert oder sich nicht wie erwartet verhält:

  1. Starten Sie die Anwendung neu
  2. Melden Sie sich ab und wieder an
  3. Versuchen Sie die Funktion erneut

Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich bitte an den Altitude Audio-Support.


19. Technische Spezifikationen

Mac

CPU: Apple Silicon M1 und neuer für Arm64-Versionen, oder Intel Core i5 / i7 / i9 / Xeon W 2013 und neuer

Arbeitsspeicher: Mindestens 8 GB RAM (16 GB empfohlen), 16 GB freier Speicherplatz

Betriebssystem: macOS Ventura 13 oder neuer

Bildschirmauflösung: Mindestens 1280×1024

Plugin-Formate: VST3, AUv3, Standalone


Windows

CPU: X64-kompatibler Intel oder AMD CPU

Arbeitsspeicher: Mindestens 8 GB RAM (16 GB empfohlen), 16 GB freier Speicherplatz

Betriebssystem: Windows 11

Bildschirmauflösung: Mindestens 1024×768 (1280×1024 empfohlen)

Plugin-Formate: VST3, Standalone


Unterstützte Abtastraten

44,1 kHz, 48 kHz, 88,2 kHz, 96 kHz, 176,4 kHz, 192 kHz


FullScale-Hörtest

FullScale-Hörtest — Startseite

FullScale-Hörtest — Aktiver Test

Einführung & Überblick

FullScale ist ein Vollspektrum-Hörtest, der bis zu 37 Frequenzen zwischen 125 Hz und 20 kHz misst. Er ermittelt Ihre Hörschwelle bei jeder Frequenz — den leisesten Pegel, bei dem ein Ton gerade noch wahrnehmbar ist. Die Ergebnisse werden in dB SPL und impliziertem dB HL (Dezibel Hearing Level) dargestellt, vergleichbar mit herkömmlichen Audiogrammwerten, jedoch für den erweiterten Frequenzbereich anders abgeleitet.

Ausgabe

  • In-App-Ergebnisse — Audiogramm-Streudiagramm und Schwellenwert-Datentabelle, sofort nach Testabschluss auf allen Plattformen verfügbar

Die folgenden Funktionen sind nur in der mobilen FullScale-App (iOS / Android) verfügbar und nicht in der Desktop-Anwendung ARIA ONE / FullScale Standalone enthalten:

  • Erweiterte In-App-Ergebnisse — Zusätzliche Visualisierungen und Tabellen (Premium, nur mobil)
  • PDF-Bericht — 8-seitige Analyse, die Ihnen per E-Mail zugesandt wird (Premium, nur mobil)
  • CSV-Daten — Rohe und bereinigte Schwellenwertdaten im CSV-Format (Premium, nur mobil)

Plattformen

FullScale läuft auf iOS, Android, Mac und Windows. Die Desktop-Version wird als eigenständige Anwendung oder als VST3/AUv3-Plugin innerhalb einer DAW ausgeführt.

Ergebnisse in ARIA ONE übertragen

Ihr Hörprofil muss ARIA ONE erreichen, damit die schwellenwertbasierte Klangpersonalisierung funktioniert. Es gibt mehrere Wege:

  • Onboarding — Wenn Sie den Hörtest während des ARIA ONE Onboarding-Ablaufs durchführen, werden Ihre Ergebnisse automatisch angewendet. Keine weiteren Schritte erforderlich.
  • FullScale in LABS (Hearing-Tab) — Führen Sie den Test über den Hearing-Tab durch. Drücken Sie nach Abschluss Export Test in der Ergebnisansicht, um das Profil in die gemeinsame Bibliothek zu schreiben. Verwenden Sie dann die Sync-Schaltfläche im Hearing-Correction-Panel von ARIA ONE, um das Profil abzurufen.
  • FullScale Standalone / Mobil — Führen Sie den Test in der eigenständigen Desktop-App oder der iOS/Android-App durch. Drücken Sie nach Abschluss Export Test. Verwenden Sie in ARIA ONE die Sync-Schaltfläche, um das Profil abzurufen.
  • Sync-Schaltfläche — Wenn Sie auf einer beliebigen Plattform einen Test durchgeführt haben, während Sie angemeldet waren, öffnen Sie das Hearing-Correction-Panel in ARIA ONE und drücken Sie Sync, um verfügbare Profile vom Server abzurufen.

Einschränkungen

Der Test nutzt den vollen Lautstärkebereich Ihrer Kopfhörer. Einige Frequenzen erfordern naturgemäß höhere Wiedergabepegel, um hörbar zu sein — das ist normal. Für die breiteste Frequenzabdeckung verwenden Sie kalibrierte Geräte, die eine erweiterte Hochfrequenzausgabe unterstützen. Eine „keine Antwort" bei einer bestimmten Frequenz kann die Ausgabegrenzen des Geräts widerspiegeln und nicht die Hörfähigkeit.

Hinweis

Der FullScale Hörtest ist kein Diagnose- oder Behandlungsinstrument für medizinische Erkrankungen. Er sollte nicht zur Selbstbehandlung von Gesundheitsproblemen herangezogen werden. Wenden Sie sich bei allen Fragen zum Thema Hören an einen Arzt oder qualifizierten Gesundheitsfachmann. Diese Anwendung dient der Klangpersonalisierung und als vorbereitende Ressource vor dem Besuch eines Gesundheitsdienstleisters.


Funktionsweise

Der Startbildschirm zeigt Informationskarten, die den Testprozess zusammenfassen. Wichtige Punkte:

Überblick

Der Test spielt Töne bei verschiedenen Frequenzen und Lautstärkepegeln über Ihre Kopfhörer ab. Drücken Sie die GEHÖRT-Taste jedes Mal, wenn Sie einen Ton hören. Die Lautstärke wird automatisch angepasst, um den leisesten Pegel zu finden, den Sie bei jeder Frequenz wahrnehmen können.

Teststeuerung

Eine Werkzeugleiste am oberen Rand des Testbildschirms bietet Steuerelemente für Wiedergabe/Pause, Einstellungen, Probehören und Speichern & Beenden (Details in Abschnitt 7).

Audio-Einstellungen

Bestätigen Sie vor dem Start, dass Ihre Kopfhörer angeschlossen sind und das richtige Ausgabegerät in den Audio-Einstellungen (obere Leiste) ausgewählt ist. Der Test wird automatisch pausiert, wenn die Audio-Einstellungen geöffnet werden.

Tipps

  • Testen Sie in einer ruhigen Umgebung mit minimalen Hintergrundgeräuschen.
  • Verwenden Sie Kopfhörer oder Ohrhörer — der Test kann nicht über Lautsprecher durchgeführt werden.
  • Stellen Sie die Gerätelautstärke vor dem Start auf den maximalen Pegel ein.
  • Sie können jederzeit pausieren und fortsetzen — der Fortschritt wird automatisch gespeichert.

Nach Teil Eins

Nach Abschluss von Teil Eins (Standardfrequenzen) können Sie mit Teil Zwei (erweiterte psychoakustische Frequenzen) fortfahren oder mit Ihren aktuellen Ergebnissen speichern und beenden.

Export nach ARIA Studio

Exportieren Sie aus der Ergebnisansicht Ihr Hörprofil nach ARIA Studio für die schwellenwertbasierte Klangpersonalisierung.


Pfadauswahl

Beim Starten eines neuen Tests zeigt der erste Bildschirm zwei Pfadoptionen:

::: Pfadauswahl-Bildschirm — Erweiterte Ansicht

Pfadauswahl-Bildschirm — Einfache Ansicht :::

Kalibriert

Verwendet gerätespezifische Frequenzgangdaten, um Kopfhörereigenschaften auszugleichen.

  • Erfordert die Auswahl Ihres Kopfhörer-/Ohrhörermodells aus der Geräteliste
  • Unterstützt erweiterte Hochfrequenztests mit kompatiblen Geräten
  • Die Einrichtung dauert einige Minuten länger

Express

Verwendet generische Standardwerte. Keine Geräteauswahl erforderlich.

  • Funktioniert mit jedem Kopfhörer oder Ohrhörer
  • Weniger genau ohne gerätespezifische Kalibrierung
  • Hochfrequenzergebnisse können durch unkalibrierte Ausgabe eingeschränkt sein

Empfehlung

  • Verwenden Sie Kalibriert, wenn Ihre Kopfhörer in der Geräteliste vorhanden sind.
  • Verwenden Sie Express, wenn Ihr Gerät nicht aufgeführt ist oder Sie die Einrichtung überspringen möchten.

Hinweis: Im Onboarding-Modus (gestartet aus dem LABS-Onboarding-Ablauf) wird der Pfad automatisch basierend auf Ihrer früheren Onboarding-Auswahl festgelegt.


Einrichtung

Der Einrichtungsablauf führt durch mehrere Karten, bevor der Test beginnt. Der kalibrierte Pfad zeigt alle untenstehenden Schritte; Express überspringt die Geräteauswahl.

5.1 Ihre Angaben

Erfasst grundlegende Informationen:

Feld Beschreibung
Name Automatisch aus Ihrem Konto übernommen (schreibgeschützt)
E-Mail Automatisch aus Ihrem Konto übernommen (schreibgeschützt)
Alter Auswahl aus Dropdown (18–99)
Geschlecht Auswahl aus Dropdown (Keine Angabe, Männlich, Weiblich, Nicht-binär, Andere)

Drücken Sie Test erstellen, um den Test auf dem Server zu registrieren (oder lokal im Offline-Modus).

5.2 Lautstärkehinweise

Zwei Hinweiskarten:

  • Bluetooth-Geräte — Lautstärkehinweise speziell für kalibrierte Bluetooth-Kopfhörer.
  • Andere Geräte — Allgemeine Lautstärkehinweise für kabelgebundene oder unkalibrierte Geräte.

Stellen Sie Ihre Gerätelautstärke gemäß den Hinweisen ein, bevor Sie fortfahren.

5.3 Geräteauswahl

Die einheitliche Gerätesuche kombiniert zwei Gerätequellen:

Kalibrierte Geräte

Dropdown mit intern vermessenen Kopfhörern und Ohrhörern mit bekannten Frequenzgangdaten. Die Liste ist betriebssystemspezifisch (iOS/Mac vs. Android/Windows).

Community-Datenbank

Durchsuchbare Tabelle von Kopfhörern und Ohrhörern mit Frequenzgangdaten aus dem AutoEq-Projekt. Geben Sie einen Modellnamen ein, um zu suchen.

Gerät nicht aufgeführt

Wenn Ihr Gerät in keiner der beiden Listen vorhanden ist, fahren Sie ohne gerätespezifische Kalibrierung fort.

1-kHz-Lautstärke (dB SPL)

Geben Sie für Geräte aus der Community-Datenbank die 1-kHz-Ausgabelautstärke Ihrer Kopfhörer in dB SPL ein. Standardwert: 112 dB. Dies kalibriert die Testpegel auf Ihre Hardware.

Drücken Sie Absenden, um die Geräteauswahl zu bestätigen und die Kalibrierungsdaten anzuwenden.

5.4 Frequenzgang

Nach der Gerätebestätigung zeigt ein Frequenzgangdiagramm die Frequenzgangkurve Ihres ausgewählten Geräts an. X-Achse: Frequenz (125 Hz – 20 kHz). Y-Achse: relativer Pegel.

5.5 Überprüfung & Absenden

Die letzte Karte zeigt eine Zusammenfassung aller Auswahlen:

  • Name, E-Mail, Alter, Geschlecht
  • Ausgewähltes Gerät und Quelle
  • Lautstärkeeinstellung

Überprüfen Sie die Angaben und drücken Sie Absenden & Test starten, um zu beginnen.


Testdurchführung

::: Aktiver Testbildschirm — Erweiterte Ansicht

Aktiver Testbildschirm — Einfache Ansicht :::

Der Testbildschirm

Zeigt während des Tests drei Anzeigen:

  • Aktuelle Frequenz — die getestete Frequenz (z. B. „4000 Hz")
  • Ohrseite — welches Ohr getestet wird („Links" oder „Rechts")
  • Lautstärkepegel — der aktuelle Wiedergabepegel in dB

Die GEHÖRT-Taste

Große Taste in der Mitte/unten auf dem Bildschirm. Drücken Sie sie jedes Mal, wenn Sie einen Ton hören. Die Test-Engine passt die Lautstärkepegel adaptiv basierend auf Ihren Antworten an, um Ihre Schwelle bei jeder Frequenz zu ermitteln.

Teststruktur

Zwei Teile:

Teil Eins — Standardfrequenzen Testet audiometrische Standardfrequenzen an beiden Ohren in vier Segmenten:

  1. Rechtes Ohr — erste Frequenzgruppe
  2. Linkes Ohr — erste Frequenzgruppe
  3. Rechtes Ohr — zweite Frequenzgruppe
  4. Linkes Ohr — zweite Frequenzgruppe

Teil Zwei — Erweiterte psychoakustische Frequenzen Testet zusätzliche Frequenzen unter Verwendung psychoakustischer Skalen (Bark, ERB, erweiterte Tiefen). Optional und nach Abschluss von Teil Eins konfigurierbar (siehe Abschnitt 9).

Tonarten

Der Test spielt einen von vier Stimulustypen ab (in den Einstellungen konfigurierbar):

  • Rein — Gleichmäßige Einzelfrequenz-Sinuswelle
  • Pulsiert — Intermittierendes Piepmuster
  • Rauschen — Schmalbandiges Rauschen, zentriert auf die Testfrequenz
  • Rauschen pulsiert — Intermittierendes schmalbandiges Rauschen

Teststeuerung

Fünf Steuerelemente in der Werkzeugleiste am oberen Rand des Testbildschirms:

Einstellungen

Öffnet ein Einstellungs-Overlay auf der linken Seite. Der Test wird automatisch pausiert, wenn es geöffnet wird.

Einstellung Optionen Beschreibung
Tonart Rein, Pulsiert, Rauschen, Rauschen pulsiert Stimulustyp
Kalibrierung Standard, Erweitert Kalibrierungsmethode
Geschwindigkeit Mehrere Stufen Tonpräsentationsgeschwindigkeit
Anzeige Mehrere Modi Visuelles Feedback während des Tests

Neustart / Vorherige überspringen

Öffnet einen Neustart-Dialog mit bis zu drei Optionen:

  • Aktuelle Frequenz neu starten — Die aktuelle Frequenz erneut testen.
  • Zur vorherigen Frequenz zurückkehren — Zur vorherigen Frequenz zurückkehren (an Segmentgrenzen nicht verfügbar).
  • Vom Checkpoint neu starten — Zum letzten großen Checkpoint zurückkehren.

Wiedergabe / Pause (Mitte)

Startet und stoppt die Tonwiedergabe.

Probehören

Öffnet ein manuelles Probehör-Panel auf der rechten Seite. Ermöglicht Ihnen:

  • Eine bestimmte Frequenz auszuwählen
  • Das Ohr zu wählen (Links/Rechts)
  • Tonart und Kalibrierung auszuwählen
  • Bei einem Ziel-dB-Pegel abzuspielen

Nützlich zur Überprüfung von Antworten oder zur Untersuchung bestimmter Frequenzen.

Speichern & Beenden

Speichert den Fortschritt und kehrt zum Startbildschirm zurück. Setzen Sie später über die Liste „Meine Hörtests" fort (Abschnitt 12).


Fortschritt & Haltepunkte

Haltepunkt-Dialoge

Bei 25 %, 50 % und 75 % Fortschritt erscheint ein Dialog mit:

  • Aktuellem Fortschrittsprozentsatz
  • Zwei Schaltflächen: Fortsetzen (weiter) und Speichern & Beenden (speichern und zum Startbildschirm zurückkehren)

Schließen Sie den Dialog durch Klicken außerhalb, um den Test fortzusetzen.

Automatisches Speichern

Der Fortschritt wird kontinuierlich gespeichert. Wenn die Anwendung unerwartet geschlossen wird, können Sie dort fortsetzen, wo Sie aufgehört haben.


Teil Eins abgeschlossen & Teil Zwei

Abschlussbildschirm von Teil Eins

Nach Abschluss von Teil Eins zeigt ein Bildschirm:

  • Anpassungsoptionen für Teil Zwei
  • Schaltflächen Test fortsetzen und Speichern & Beenden

Optionen für Teil Zwei

Drei Kontrollkästchen wählen aus, welche erweiterten Frequenzskalen einbezogen werden:

Option Beschreibung
Bark Bark-Skala — modelliert die Frequenzauflösung der menschlichen auditiven Wahrnehmung
ERB Äquivalente Rechteckbandbreite — modelliert die Bandbreiten der auditiven Filter
Mitten Erweiterte Mittenfrequenztests

Wählen Sie eine oder mehrere Optionen und drücken Sie Test fortsetzen, oder drücken Sie Speichern & Beenden, um nur mit den Ergebnissen von Teil Eins abzuschließen.

Teil-Zwei-Test

Gleiches Format wie Teil Eins — Töne werden abgespielt, drücken Sie GEHÖRT, wenn Sie sie wahrnehmen. Die zusätzlichen Frequenzen erweitern Ihr Hörprofil über psychoakustische Skalen hinweg.


Ihre Ergebnisse verstehen

In-App-Ergebnisansicht

Ergebnisansicht

Die Ergebnisansicht wird nach Testabschluss oder beim Anzeigen eines gespeicherten Tests dargestellt.

Audiogramm-Streudiagramm

Stellt Hörschwellen über die Frequenz dar:

  • X-Achse — Frequenz (Hz/kHz)
  • Y-Achse — Hörpegel (implizierter dB HL)
  • Linkes Ohr — Kreise
  • Rechtes Ohr — Dreiecke
  • Referenzlinie — Referenzkurve für normales Hören

Höhere dB-HL-Werte bedeuten, dass Töne bei diesen Frequenzen für Sie im Verhältnis zum Referenzmodell lauter sein müssen, damit Sie sie hören können.

dB-HL-Tabelle

Tabellarische Schwellenwerte bei jeder getesteten Frequenz: linkes Ohr, rechtes Ohr und Referenzwerte.

Hörkategorien

Zugänglich über die Schaltfläche Hörkategorien:

  • Normal — Unter 20 dB HL
  • Leicht — 20–40 dB HL
  • Mittelgradig — 40–70 dB HL
  • Hochgradig — Über 70 dB HL

Das Diagramm lesen

Datenpunkte oberhalb der Referenzkurve deuten auf eine verringerte Empfindlichkeit bei diesen Frequenzen hin. Abweichungen bedeuten nicht zwangsläufig einen Hörverlust — das individuelle Hörvermögen variiert.


Export nach ARIA Studio

Was es bewirkt

Konvertiert Ihr Hörprofil in ARIA-kompatible Dateien für die schwellenwertbasierte Klangpersonalisierung.

So exportieren Sie

  1. Öffnen Sie die Ergebnisansicht für einen abgeschlossenen Test.
  2. Drücken Sie Export Test.
  3. Preset-Dateien werden in das gemeinsame Altitude-Verzeichnis geschrieben.

Dateispeicherorte

  • macOS: ~/Music/altitude/shared/lib/
  • Windows: C:\ProgramData\Altitude\shared\lib\

Voraussetzungen

  • Angemeldet
  • Test abgeschlossen
  • ARIA Studio installiert, um die exportierten Profile zu verwenden

Tests verwalten

Meine Hörtests

Der Startbildschirm listet alle Hörtests (online und offline) auf, sortiert nach Erstellungsdatum, neueste zuerst.

Jede Testkarte zeigt:

  • Titel — Testname (bearbeitbar)
  • Datum — Erstellungsdatum
  • Status — Abgeschlossen oder in Bearbeitung

Aktionen

  • Fortsetzen — Verfügbar bei nicht abgeschlossenen Tests. Stellt Kalibrierungsdaten, Geräteeinstellungen und Fortschritt wieder her und navigiert dann zur Testansicht an der letzten Position.
  • Ergebnisse öffnen — Verfügbar bei abgeschlossenen Tests. Zeigt die Ergebnisansicht mit Audiogramm, Tabelle und Exportoptionen an.
  • Umbenennen — Bearbeiten Sie den Testnamen über die Karte. Erlaubte Zeichen: Buchstaben, Zahlen, Leerzeichen, Unterstriche, Bindestriche (maximal 64 Zeichen).
  • Löschen — Entfernt den Test dauerhaft. Online-Tests werden vom Server gelöscht; Offline-Tests aus dem lokalen Speicher.

Aktualisieren

Die Liste wird automatisch aktualisiert, wenn Sie zum Startbildschirm zurückkehren. Sie kombiniert Server-Tests mit lokal gespeicherten Offline-Tests.


Offline- / Anonymes Testen

Überblick

Der Offline-Modus führt den vollständigen Test durch, ohne Testdaten an den Server zu senden.

Einen Offline-Test starten

Drücken Sie Anonym testen auf dem Startbildschirm. Dies aktiviert den Offline-Modus und fährt mit dem Einrichtungsablauf fort.

Verhalten

  • Testdaten werden als lokale Dateien auf Ihrem Gerät gespeichert.
  • Alle Funktionen sind identisch: Einrichtung, Test, Haltepunkte, Teil Zwei.
  • Offline-Tests erscheinen in der Liste „Meine Hörtests" neben Online-Tests.
  • Fortsetzen, Umbenennen und Löschen funktionieren wie bei Online-Tests.

Einschränkungen

  • Keine Synchronisierung mit dem Server oder anderen Geräten.
  • Erweiterte PDF-Berichte sind nicht verfügbar (erfordert serverseitige Verarbeitung).
  • Export Test nach ARIA Studio ist verfügbar, wenn Sie angemeldet sind.

Glossar

Begriff Definition
dB HL Dezibel Hearing Level. Misst das Hörvermögen relativ zum normalen Hören, angepasst an die Frequenzempfindlichkeit des Ohrs.
Implizierter dB HL Vergleichbar mit herkömmlichem dB HL, jedoch für Frequenzen außerhalb audiometrischer Standardnormen anders abgeleitet.
dB SPL Dezibel Schalldruckpegel. Misst die absolute Schalldruckintensität.
Hörschwelle Der leiseste Pegel, bei dem ein Ton gerade noch wahrnehmbar ist.
Audiogramm Diagramm der Hörschwellen über die Frequenz (Frequenz auf der X-Achse, Hörpegel auf der Y-Achse).
Frequenz Schallwellenzyklen pro Sekunde, gemessen in Hertz (Hz). Höhere Werte = höhere Tonhöhe.
Bark-Skala Psychoakustische Skala, die die Frequenzauflösung des menschlichen auditiven Systems modelliert.
ERB Äquivalente Rechteckbandbreite. Psychoakustisches Maß für die Bandbreite auditiver Filter.
AutoEq Open-Source-Projekt, das Frequenzgangmessungen für Kopfhörer und Ohrhörer bereitstellt.
Kalibriertes Gerät Kopfhörer oder Ohrhörer mit bekanntem, gemessenem Frequenzgang zur Verbesserung der Testgenauigkeit.
Sprachbereich Frequenzbereich, der für das Sprachverständnis wichtig ist, typischerweise 500–8.000 Hz.
Vollspektrum Der getestete hörbare Frequenzbereich: 125 Hz bis 20.000 Hz.


Hörkorrektur

Hörkorrektur — EQ-Ansicht

Das EQ-Modul bietet eine personalisierte Audiofilterung basierend auf Ihren Hörtestergebnissen. Mithilfe fortschrittlicher FIR-Filtertechnologie erstellt es individuelle Korrekturprofile, die Ihre einzigartigen Höreigenschaften ausgleichen und gleichzeitig leistungsstarke Werkzeuge zur Klangpersonalisierung für die Anpassung Ihres Hörerlebnisses bereitstellen.


EQ-Panel-Übersicht

EQ-Panel-Oberfläche

Das EQ-Panel ist der Bereich, in dem Sie Ihre Klangpersonalisierungsfilter einrichten. Die Ansicht besteht aus 3 Abschnitten:

Abschnitt A (Oben): Der oberste Abschnitt zeigt Ihre Testergebnisse, Ihr Hörprofil und die abgeleiteten Korrekturfilter-Frequenzgänge, die die vorgenommenen Änderungen im Detail darstellen.

Abschnitt B (Mitte): Der mittlere Abschnitt enthält Multi-Band-Editor(en) (MBE), die verwendet werden, um frequenzspezifische Anpassungen an der Anwendung Ihres Hörprofils vorzunehmen. Betrachten Sie diese als Ihre EQ-Regler.

Abschnitt C (Unten): Das untere Panel enthält globale Parameter, die sich auf alle Aspekte des EQ-Moduls beziehen.

Abschnitt A — Hörprofile und Grafiken

  1. GRAFIK-DROPDOWN: Wählen Sie die dargestellten Daten aus folgenden Optionen:

    • TESTERGEBNISSE: Zeigen Sie Ihre importierten Hörtestergebnisse zusammen mit der Referenzkurve an.
    • ZIELKURVE: Zeigen Sie die geglättete Ziel-Frequenzgangkurve unter Berücksichtigung aller aktuellen Parametereinstellungen an.
    • FILTER: Zeigen Sie den Frequenzgang des FIR-Filters in seiner aktuellen Konfiguration an, um darzustellen, wie der Filter die Audioausgabe verändert.
  2. S/D (Einzel- / Doppelprofil): Umschalten zwischen Einzel- und Doppel-/Überblendungs-Hörprofilmodus. Der Einzelmodus verwendet nur ein Hörprofil, während der Doppelmodus das Überblenden zweier Profile ermöglicht.

  3. PROFIL 1 / PROFIL 2: Zeigt die Hörprofildaten für Slot 1 oder Slot 2 an.

  4. HÖRPROFILE: Öffnen Sie einen Dateidialog zum Laden bestimmter Hörprofile, um bei Bedarf zwischen mehreren Profilen zu wechseln.

  5. Hör-Unterprofil [full/part1/bark/erb/part2]: Wählen Sie aus bis zu fünf psychoakustischen Modellen, um Ihr Hörprofil basierend auf einem vollständigen Hörtest zu definieren. Beachten Sie, dass bei vorzeitig beendeten Tests möglicherweise nur eingeschränkte Modelloptionen verfügbar sind.

  6. ÜBERBLENDUNG: Passen Sie diese Einstellung an, um zwei Hörprofile zu einem einzelnen Hybridprofil zu überblenden. Diese Funktion mittelt die Eigenschaften beider Profile für eine ausgewogene Ausgabe.

  7. LR (Links/Rechts-Umschalter): Dieser Umschalter ermöglicht es Ihnen auszuwählen, welche Daten in der Grafik angezeigt werden — entweder vom linken Ohr, vom rechten Ohr oder von beiden.

Frequenzverzerrung: Passen Sie die Frequenzskalierung in grafischen Anzeigen mit dem Scrollrad an, während Sie über die untere linke Ecke der Grafik fahren. Diese Anpassung ist besonders nützlich, um die Sichtbarkeit bestimmter Frequenzbereiche zu verbessern, sei es im Tief- oder Hochfrequenzbereich, und ermöglicht eine detailliertere Analyse.

Abschnitt B — Multi-Band-Editoren (MBE)

Detaillierte Bedienungsanweisungen finden Sie im Abschnitt Multi-Band-Editoren weiter unten.

Abschnitt C — Einstellungen des Bedienfelds

Alle Parameterbeschreibungen finden Sie im Abschnitt EQ-Steuerung weiter unten.


Hörprofil-System

Profilverwaltung

Der Hörprofil-Browser ermöglicht es Ihnen, Ihre Hörtestergebnisse zu verwalten und zu laden. Fügen Sie neue Hörtestergebnisse hinzu oder wählen Sie aus den bereitgestellten charakteristischen Profilen. Sie können diese Profile in einen von zwei Slots laden, die dann überblendet werden können, um ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Hybridprofil zu erstellen.

Profilquellen

Der Profil-Browser zeigt Profile aus drei Quellen an:

  • FACTORY - Mitgelieferte charakteristische Profile für verschiedene Anwendungsfälle
  • USER - Lokal gespeicherte Profile (verfügbar im Nur-Lokal-Modus)
  • SERVER - Synchronisierte Profile aus Ihren Online-Hörtests über ARIA ONE

Hinweis: Alle Profile aus Online-Hörtests werden automatisch mit dem Server-Ordner synchronisiert. Die Verwendung eines Offline-/anonymen Hörtests versetzt Sie in den Nur-Lokal-Modus, in dem Profile im User-Ordner gespeichert und nicht synchronisiert werden.

Funktionen des Profil-Browsers

  • Zweispaltiges Layout - Laden Sie Profile in Slot 1 (primär) oder Slot 2 (Überblendung)
  • Suche und Filter - Finden Sie Profile nach Name
  • Quellenfilter-Schaltflächen - Sichtbarkeit von FACTORY / USER / SERVER Profilen umschalten
  • UMBENENNEN und LÖSCHEN - Serverprofile verwalten (Anmeldung erforderlich)
  • Cloud-Sync-Erkennung - USER-Profile werden ausgeblendet, wenn die Cloud-Synchronisierung aktiviert ist

Profilsteuerung

EQ aktivieren

Schalten Sie das EQ-Modul EIN, um die personalisierte Audioverarbeitung zu aktivieren. Wenn aktiviert, werden Ihre geladenen Hörprofile angewendet, um den Frequenzgang zu formen.

Profilmodus (Einzel / Doppel)

Doppelprofil-Modus: Standardmäßig arbeitet das System im DOPPEL-Profilmodus, der das Überblenden zweier unterschiedlicher Profile ermöglicht, die in Slot 1 und 2 geladen sind. Passen Sie die Überblendung mit dem Schieberegler an, um die perfekte Balance für Ihre Hörpräferenzen zu finden.

Einzelprofil-Modus: Aktivieren Sie den EINZEL-Profilmodus, indem Sie die Schaltfläche „S" auswählen. Dieser Modus verwendet nur das in Slot 1 geladene Profil und deaktiviert die Überblendung.

Überblendungs-Schieberegler

Im Doppelprofil-Modus verwenden Sie den ÜBERBLENDUNGS-Schieberegler (0–100 %), um zwischen Ihren beiden geladenen Profilen zu mischen:

  • 0 % = 100 % Profil 1
  • 50 % = Gleichmäßige Mischung beider Profile
  • 100 % = 100 % Profil 2

Unterprofil-Auswahl

Wenn Sie das FullScale-Hörtest-Protokoll abschließen, enthalten Ihre Ergebnisse mehrere Hörprofile basierend auf verschiedenen psychoakustischen Modellen:

  • FULL - Umfasst alle getesteten Frequenzen und bietet eine hochgranulare Ansicht Ihres Hörvermögens über das gesamte Spektrum
  • PART1 - Basiert auf medizinischen/traditionellen Skalen, die üblicherweise in klinischen Umgebungen verwendet werden
  • BARK - Verwendet die Bark-Skala, die sich an der Wahrnehmung des menschlichen Gehörs orientiert
  • ERB - Verwendet die Skala der äquivalenten rechteckigen Bandbreite mit Fokus auf kritische Bandbreiten der auditiven Wahrnehmung
  • PART2 - Zusätzliche Tests aus FullScale Teil 2, die einen anderen Ansatz für den Tieffrequenzbereich bieten

Hinweis: Wenn der Hörtest vorzeitig beendet wurde, sind möglicherweise nicht alle Unterprofile verfügbar.


EQ-Steuerung

Einstellungen des Bedienfelds

  • CR UP (Korrektur Hoch): Erhöhen Sie die globale Korrektur in dB, um das gesamte Korrekturniveau anzuheben.

  • CR DOWN (Korrektur Runter): Wenden Sie eine Abwärtskorrektur in dB für Ausreißer unterhalb der Referenzkurve an.

  • MAX COR DB (Maximale Korrektur): Legen Sie das maximale Korrekturlimit in dB bei jeder Frequenz fest.

  • MAX ST DB (Maximale Stereo-Differenz): Definieren Sie die maximal zulässige Differenz in dB zwischen den Hörpegeln des linken und rechten Ohrs.

  • MONO: Stellen Sie zwischen Stereoverarbeitung und Monoverarbeitung in den Modi LR-Getrennt und LR-Kombiniert ein.

  • MS BLEND / MS ANGLE: Im Mid/Sides-Modus steuern diese beiden Regler die Stereobreite. Aktivieren Sie sie mit dem Power-Button zwischen den Reglern. MS BLEND erhöht die Breite bei Werten über 0,0 und erhöht die Fokussierung bei Werten unter 0,0. MS ANGLE bietet zusätzliche räumliche Steuerung durch Alpha-Überblendung.

  • SMOOTH: Glättet den Zielfilter-Frequenzgang.

  • OUTLIERS: Entfernt die größten Ausreißer-Datenpunkte aus der Hörprofil-Ableitung.


Stereoverarbeitungsmodi

Wählen Sie aus 3 Betriebsmodi, um den Klang und die Abbildung zu verändern:

  • MS (Mid/Sides-Modus): Aktiviert den Mid/Sides-Verarbeitungsmodus, geeignet für Lautsprecher und Kopfhörer, der die räumliche Qualität des Audios verbessert.

  • LR-C (Links + Rechts Kombinierter Modus): Aktiviert den kombinierten Links-Rechts-Verarbeitungsmodus, ideal für offene Hörumgebungen und auch mit Kopfhörern kompatibel.

  • LR-S (Links / Rechts Getrennter Modus): Wechselt in den getrennten Links-Rechts-Verarbeitungsmodus, entwickelt für verbesserte Stereoabbildung beim Kopfhörerhören und bei Lautsprecher-Setups.


Multi-Band-Editoren (MBE)

Die Multi-Band-Editoren ermöglichen präzise, frequenzspezifische Anpassungen über verschiedene Parameter hinweg. Jeder Editor ermöglicht einzigartige Modifikationen, die den erzeugten Klang erheblich verändern können. Obwohl diese Editoren unterschiedliche Funktionen haben, teilen sie alle eine einheitliche Benutzeroberfläche mit bis zu 6 Bändern.

Bedienung der Multi-Band-Editoren

  • Bandpegel anpassen: Klicken, halten und ziehen Sie die horizontale Kante des Bandes vertikal
  • Bänder verschieben: Klicken, halten und ziehen Sie den vertikalen Trenner am Rand des Bandes
  • Band hinzufügen: Doppelklick an der gewünschten Frequenzposition
  • Band entfernen: Control + Doppelklick (Mac) oder Strg + Doppelklick (Windows) auf das Band
  • Bandkrümmung anpassen: Scrollen Sie mit dem Mausrad, während Sie über einen Schnittpunkt fahren
  • Frequenzverzerrung: Scrollen Sie mit dem Mausrad, während Sie über die untere linke Ecke fahren

MBE-Auswahl

Wählen Sie den aktiven MBE aus dem Dropdown-Menü. Die verfügbaren Editoren umfassen:

  • REFERENZ: Passen Sie die globale Referenzkurve mit diesem Multi-Band-Editor an. Sie können die Kurve nach Bedarf anheben oder abflachen, um die Gesamtklangkalibrierung vorzunehmen.

  • PROFILMISCHUNG: Multi-Band-Editor zum Überblenden zweier Hörprofile. Passen Sie an, wie zwei Profile kombiniert werden, um ein einheitliches Hörerlebnis zu schaffen.

  • M/S MITTE: Dieser Editor ist dem mittleren Signalanteil im Mid/Sides-Modus gewidmet und ermöglicht es Ihnen, das mittlere Korrekturprofil zu verfeinern, ohne den globalen Korrektur-Frequenzgang zu verändern.

  • M/S SEITE: Passt den seitlichen Signalanteil im Mid/Sides-Modus an und optimiert das seitliche Korrekturprofil unabhängig von der globalen Korrektur.

  • LR-KORREKTURSTÄRKE: Für den kombinierten Links-Rechts-Modus passt dieser Multi-Band-Editor die Parameter für Ihr kombiniertes LR-Korrekturprofil an.

  • L VERSTÄRKUNG: Passt die Korrektur-Frequenzgangkurve speziell für das linke Ohr im LR-Getrennt-Modus an, indem sie nach Bedarf angehoben oder abgeflacht wird.

  • R VERSTÄRKUNG: Ähnlich wie L-VERSTÄRKUNG, jedoch für den rechten Kanal, ermöglicht Anpassungen der Korrektur-Frequenzgangkurve für das rechte Ohr im LR-Getrennt-Modus.

  • KORREKTURSTÄRKE: Globaler Korrektur-Multi-Band-Editor zur Modifizierung der gesamten Korrektur-Frequenzgangkurve.


Filterkonfiguration

Filtermodus (STD / HQ)

Umschalten zwischen Standard- und Hochqualitäts-FIR-Filtermodi:

  • STD (Standard) - Linearphasiger FIR-Filter
  • HQ (Hohe Qualität) - Minimalphasiger FIR-Filter

Hinweis: Der HQ-Modus bietet straffere Basswiedergabe und reduziertes Pre-Ringing.

FIR-Filtergröße

Wählen Sie die FIR-Filterlänge für die Frequenzauflösung:

Größe Auflösung CPU-Auslastung Anwendungsfall
4096 Niedrig Gering Schnelle Vorschau
8192 Mittel-Niedrig Gering Allgemeine Nutzung
16384 Mittel Moderat Empfohlen
32768 Hoch Höher Detaillierte Korrektur
65536 Sehr Hoch Am Höchsten Maximale Präzision

Größere Filtergrößen bieten feinere Frequenzauflösung, erfordern jedoch mehr CPU-Ressourcen.

Tieffrequenzmodus

Steuert, wie der Filter Frequenzen unterhalb des niedrigsten Testpunktes behandelt:

  • CLAMP - Hält den niedrigsten gemessenen Wert flach bis DC
  • RAW - Extrapoliert die Kurve natürlich
  • SHAPED - Wendet eine sanfte Abrollform an

Filtergrafik-Panel

Grafikdaten-Auswahl

Wählen Sie, welche Daten auf dem Frequenzgang-Diagramm angezeigt werden sollen:

  • ZIELKURVE - Zeigt die Zielkorrekturkurve, die aus Ihrem Hörprofil und den aktuellen Parametereinstellungen abgeleitet wurde
  • FILTER - Zeigt den tatsächlichen FIR-Filter-Frequenzgang in seiner aktuellen Berechnung

Kanalanzeige

  • L-Taste - Sichtbarkeit des linken Kanals umschalten
  • R-Taste - Sichtbarkeit des rechten Kanals umschalten

Wenn beide aktiviert sind, können Sie die linke und rechte Korrekturkurve vergleichen.

Frequenzverzerrung

Passen Sie die Frequenzskalierung in grafischen Anzeigen mit dem Scrollrad an, während Sie über die untere linke Ecke der Grafik fahren. Dies ist nützlich für:

  • Erweitern der Tieffrequenzansicht für Bassanpassungen
  • Erweitern der Hochfrequenzansicht für Höhenanpassungen

Überblendete & Unter-Hörprofile

Verwenden Sie die Überblendungsfunktion für Hörprofile, um zwei Profile zu einem Hybridprofil zu mischen. Die frequenzspezifische Mittelung von Profilabschnitten kann mit dem Multi-Band-Editor durchgeführt werden, der in den folgenden Abschnitten besprochen wird.

Einzelner Hörprofil-Modus: Standardmäßig arbeitet das System im EINZEL-Profilmodus und verwendet nur das in Slot 1 geladene Profil. In diesem Modus ist die Überblendung von Hörprofilen deaktiviert und konzentriert sich auf die Anpassungen aus einer einzigen Quelle.

Dualer Hörprofil-Modus: Aktivieren Sie den DUAL-Hörprofilmodus, indem Sie die Schaltfläche „D" auswählen. Dieser Modus ermöglicht das Überblenden zweier unterschiedlicher Profile, die in Slot 1 und 2 geladen sind. Passen Sie die Überblendung mit dem Parameter ‚Hörprofile überblenden' an, um die perfekte Balance für Ihre Hörpräferenzen zu finden.

Anwendungsfälle für überblendete Hörprofile

Das Überblenden von Hörprofilen ermöglicht es Ihnen, bevorzugte Eigenschaften mehrerer Profile zu kombinieren, um eine bessere Klangqualität zu erzielen. Eine häufige Anwendung ist das Überblenden von Unter-Hörprofilen aus einem einzelnen Test, was eine weitere Form der Glättung darstellt. Eine andere Möglichkeit ist das Überblenden Ihres eigenen Hörprofils mit einem charakteristischen (Werks-)Hörprofil, um eine andere Tonalität zu erzielen.

Hör-Unterprofile

Wenn Sie das FullScale-Hörtest-Protokoll abschließen, enthalten Ihre Ergebnisse mehrere Hörprofile. Diese Profile spiegeln verschiedene psychoakustische Modelle wider und können innerhalb der Anwendung abgerufen und verwaltet werden.

Zugriff auf Unterprofile

Um die verfügbaren Hör-Unterprofile anzuzeigen und auszuwählen, navigieren Sie zum Unterprofil-Menü. Hier können Sie aus bis zu fünf (5) verschiedenen Optionen wählen, sofern Ihr Hörtest vollständig abgeschlossen wurde. Beachten Sie, dass bei vorzeitigem Abbruch des Tests einige Unterprofile möglicherweise nicht verfügbar sind, da der Abschluss der gesamten Testbatterie erforderlich ist, um jedes einzelne Unterprofil zu generieren.

Im Unterprofil-Menü können Sie auch das psychoakustische Modell wechseln, das zur Ableitung jedes Hörprofils verwendet wird. Ein Unterprofil kann für beide Hörprofile im Dual-Hörprofilmodus ausgewählt werden.

Psychoakustische Modelle der Unterprofile

Das Hören ist ein komplexes Phänomen, und sein Verständnis variiert basierend auf verschiedenen psychoakustischen Modellen, die aus wissenschaftlicher Forschung abgeleitet sind. Das System nutzt diese Vielfalt, indem es Ihnen ermöglicht, aus mehreren psychoakustischen Modellen über Unterprofile basierend auf Ihren umfassenden Hörtestergebnissen zu wählen. Diese Funktion stellt sicher, dass die Korrektur fein abgestimmt werden kann, um die Nuancen Ihrer Klangwahrnehmung widerzuspiegeln.

Auswahl von Unterprofilen

Jedes Unterprofil repräsentiert ein anderes Hörmodell:

  • Full: Umfasst alle getesteten Frequenzen und bietet eine hochgradig granulare Ansicht Ihres Hörvermögens über das gesamte Spektrum.

  • Part 1: Basiert auf medizinischen/traditionellen Skalen, die üblicherweise in klinischen Umgebungen verwendet werden.

  • Bark: Verwendet die Bark-Skala, die sich an der Wahrnehmung des menschlichen Gehörs orientiert.

  • ERB: Verwendet die Skala der äquivalenten rechteckigen Bandbreite (ERB) mit Fokus auf kritische Bandbreiten der auditiven Wahrnehmung.

  • Part 2: Repräsentiert zusätzliche Tests aus dem FullScale-Hörtest Teil 2 und bietet einen anderen Ansatz für den Tieffrequenzbereich.



Crossfeed

1. Übersicht

Crossfeed ist ein Kopfhörer-Hörverarbeitungsprozessor, der eine kontrollierte Menge an Information aus dem linken und rechten Kanal mischt. Er führt gefilterten Interkanal-Ueberschlag ein und ermoeglicht anschliessend die Anpassung der Mittenbetonung, der Stereobreite, der Hochfrequenzkompensation, der Regelung und der internen Verarbeitungsqualitaet.

Das CROSSFEED-Panel ist auf ein eigenes DSP-Steuerlayout ausgerichtet:

  • Zwei Pegelregler oben
  • Eine linke Steuerspalte fuer Modus- und Qualitaetseinstellungen
  • Drei Reihen DSP-Drehregler fuer Mischung, Klangbild, Abbildung und Regelung

2. Zugriff auf Crossfeed

In ARIA ONE gibt es zwei relevante Aktionen:

  • Crossfeed Enable schaltet, ob die Crossfeed-DSP ueberhaupt laeuft.
  • CROSSFEED-Panel oeffnet das dedizierte Bearbeitungspanel, in dem Sie das Modul einstellen.

In der Player-/Home-DSP-Ansicht spiegelt das Gehirn-Symbol unten rechts den aktuellen Crossfeed Ein/Aus-Zustand wider.

Im erweiterten DSP-Layout oeffnen Sie das CROSSFEED-Panel, wenn Sie direkten Zugriff auf die Modulparameter und Presets wuenschen.


3. `INSERT` / Platzierung in der Signalkette

Der Parameter INSERT legt fest, wo Crossfeed in der DSP-Kette laeuft.

Crossfeed kann an zwei verschiedenen Punkten arbeiten:

  • Post All DSP: Crossfeed laeuft nach der Hauptverarbeitungskette, einschliesslich Limiter und Sicherheitsstufe.
  • Pre Limiter: Crossfeed laeuft vor den Limiter-Stufen, sodass Pegel- oder Abbildungsaenderungen durch Crossfeed anschliessend vom Limiter erfasst und geformt werden.

In den aktuellen Factory-Crossfeed-Presets ist INSERT auf Pre Limiter gesetzt.

Praktische Orientierung:

  • Post All DSP verwenden, wenn Crossfeed sich wie eine finale raeumliche Feinanmutung verhalten soll.
  • Pre Limiter verwenden, wenn der Limiter auf die Stereo-Mischung und Pegelaenderungen nach Crossfeed reagieren soll.

Dieser Parameter aendert, an welcher Stelle im Audiopfad die Crossfeed-DSP ausgefuehrt wird.


4. Verarbeitungsmodell

Grob funktioniert Crossfeed so:

  1. Der Eingangs-Trim speist die Crossfeed-Engine.
  2. Ein gefiltertes Crossfeed-Netzwerk mischt die Kanalinformation.
  3. Hochfrequenzkompensation und Abbildungsformung verfeinern das Ergebnis.
  4. Wet/Dry mischt verarbeitetes und originales Stereo.
  5. Optionale interne Regelung stabilisiert den Pegel.
  6. Der Ausgangs-Trim trimmt das Endergebnis.

Der Prozessor stellt ausserdem bereit:

  • Eine waehlbare Variante der Koeffizientengestaltung (Approach)
  • Optionale manuelle Ueberschreibung des Hochfrequenzfilters (Filter Enable + High Shelf)
  • Einen waehlbaren Modus fuer Koeffizienten-Warping (Legacy Warping)
  • Waehlbare Familien der internen Verarbeitungsrate (OS)
  • Waehlbare SRC-Filterbandbreiten-Presets (FILTER)

5. Aufbau des `CROSSFEED`-Panels

Obere Reihe

Die obere Reihe enthaelt:

  • Input
  • Output

Das sind der Ein- und Ausgangs-Trim fuer das Crossfeed-Modul.

Linke Steuerspalte

Die linke Spalte enthaelt die Modus- und Qualitaetsregler:

  • Regulate
  • Approach
  • Filter Enable
  • Legacy Warping
  • Insertion Point
  • OS-Dropdown
  • FILTER-Dropdown

Drehregler-Reihen

Die rechte Seite des Panels ist in drei Reihen gegliedert:

  • Reihe 1: Feedback, Wet/Dry, Boost
  • Reihe 2: Cutoff, Focus, Width, High Shelf
  • Reihe 3: Peak Smoother, RMS Smoother, Release

Einige Regler werden erst aktiv, wenn der zugehoerige Modus eingeschaltet ist:

  • High Shelf wird aktiv, wenn Filter Enable eingeschaltet ist.
  • Peak Smoother, RMS Smoother und Release werden aktiv, wenn Regulate eingeschaltet ist.

6. Regler-Referenz

6.1 Input / Output

Input

Eingangs-Trim in die Crossfeed-Engine.

  • Bereich: -20 dB bis +20 dB
  • Verwenden Sie ihn, um Clipping zu vermeiden oder leise Quellen auszugleichen

Output

Ausgangsverstaerkung nach der Crossfeed-Verarbeitung.

  • Bereich: -20 dB bis +20 dB
  • Verwenden Sie ihn, um den verarbeiteten Pegel an Bypass anzupassen oder Pegelaenderungen auszugleichen, wenn Regulate aus ist

6.2 Kern-Crossfeed-Regler

Feedback

Steuert die Staerke des Kanal-Ueberschlags.

  • Bereich: 6 dB bis 20 dB
  • Niedrigere Werte sind dezenter
  • Hoehere Werte erzeugen ein staerker gemischtes Stereo-Abbild

Wet/Dry

Mischung zwischen Original-Stereo und verarbeitetem Crossfeed-Signal.

  • Bereich: 0% bis 100%
  • Niedrigere Werte bewahren mehr vom Original-Stereo-Abbild
  • Hoehere Werte verstaerken den Crossfeed-Effekt
  • Verwenden Sie ihn fuer eine parallele Mischung zwischen verarbeitetem und unverarbeitetem Signal

Cutoff

Tiefpass-Eckfrequenz fuer den Crossfeed-Signalpfad.

  • Bereich: 20 Hz bis 8000 Hz
  • Niedrigere Werte erzeugen mehr Mono-Bass
  • Hoehere Werte wirken auf mehr vom Spektrum

Boost

Hochfrequenzkompensation im Crossfeed-Pfad.

  • Bereich: 1 dB bis 10 dB
  • Gleicht Hochfrequenz-Daempfung im Crossfeed-Pfad aus

High Shelf

Legt die Frequenz fest, oberhalb der die Hochfrequenzkompensation wirkt.

  • Bereich: 20 Hz bis 8000 Hz
  • Dieser Regler ist nur aktiv, wenn Filter Enable eingeschaltet ist
  • Hilft, die Stereobreite im hoeheren Frequenzbereich zu erhalten

6.3 Stereo-Abbildungs-Regler

Focus

Mittenbetonung nach der Crossfeed-Mischung.

  • Bereich: 0 dB bis 6 dB
  • Hoehere Werte ziehen das Abbild zur Mitte
  • Niedrigere Werte bewahren ein weicheres Phantom-Zentrum

Width

Skalierung der Stereobreite nach der Crossfeed-Verarbeitung.

  • Bereich: 0 dB bis 6 dB
  • Niedrigere Werte verengen das Abbild
  • Hoehere Werte oeffnen die Breite nach der Kanalmischung wieder

6.4 Modus- und Design-Regler

Regulate

Aktiviert adaptive Pegelregelung innerhalb des Crossfeed-Prozessors.

  • Hilft, den Pegel nach Aenderungen an Crossfeed-Staerke, SRC-Einstellungen und Filterdesign zu stabilisieren
  • Wenn eingeschaltet, werden die Regler in der unteren Reihe aktiv

Approach

Waehlt die Variante der Crossfeed-Koeffizientengestaltung.

  • Zwei Design-Pfade fuer den Crossfeed-Filter
  • Verwenden Sie ihn, um das Standardverhalten mit dem alternativen Design-Pfad zu vergleichen

Filter Enable

Schaltet die manuelle Hochfrequenzfilter-Ueberschreibung ein, die vom Crossfeed-Koeffizientendesign genutzt wird.

  • Aus: Der Prozessor nutzt sein automatisches Hochfrequenzverhalten
  • Ein: High Shelf wird fuer manuelle Oberton-Formung aktiv

Legacy Warping

Wechselt zwischen korrigiertem Warping-Modus und dem Legacy-Warping-Verhalten der Koeffizienten.

  • Off: nutzt das korrigierte Warping-Verhalten
  • On: nutzt das Legacy-Referenzverhalten
  • Off ist der Standardmodus
  • On, wenn Sie das Legacy-Referenzverhalten wuenschen

Insertion Point

Legt fest, wo Crossfeed in die Signalkette eingefuegt wird.

  • Post All DSP: Crossfeed laeuft nach der Hauptverarbeitungskette
  • Pre Limiter: Crossfeed laeuft vor den Limiter-Stufen

Dieser Regler ist der INSERT-Parameter fuer die aktuelle Crossfeed-Iteration.

6.5 Regelungs-Regler

Diese Regler sind nur aktiv, wenn Regulate eingeschaltet ist.

Peak Smoother

Glaettung fuer den Peak-Detektor.

  • Bereich: 0.001 bis 1.0
  • Hoehere Werte reduzieren schnelle Pegelschwankungen

RMS Smoother

Glaettung fuer den RMS-Detektor.

  • Bereich: 0.001 bis 1.0
  • Hoehere Werte ergeben ruhigeres Loudness-Tracking

Release

Release-Zeit fuer die interne Limiter-/Regelstufe.

  • Bereich: 0.0 bis 1.0
  • Kuerzere Werte erholen sich schneller
  • Laengere Werte klingen weicher, reagieren aber langsamer

6.6 Interne Verarbeitungsqualitaet

OS

Waehlt die interne Oversampling-Verarbeitungsraten-Familie innerhalb von Crossfeed.

Aktuelle Optionen:

  • OS: 176/192
  • OS: 352/384
  • OS: 705/768

Hoehere Einstellungen erhoehen die interne Verarbeitungsrate der Crossfeed-DSP.

Verwenden Sie diesen Regler, um die interne Oversampling-Verarbeitungsraten-Familie zu aendern. Hoehere Einstellungen erhoehen die Rechenlast.

FILTER

Waehlt die Bandbreiten-/Qualitaets-Preset-Filter fuer die Sample-Rate-Umsetzung (SRC) im Crossfeed-Verarbeitungspfad.

Aktuelle Optionen:

  • FILTER: STD
  • FILTER: WIDE
  • FILTER: WIDE+

Praktische Orientierung:

  • STD ist die Baseline-Antwort
  • WIDE und WIDE+ nutzen breitere Durchlassbereiche und aufwendigere FIR-Designs

Zusammen definieren OS und FILTER das interne Oversampling und das SRC-Verhalten des Crossfeed-Verarbeitungspfads.


7. Hinweise zur Parameter-Wechselwirkung

Cutoff und Feedback

Das sind die beiden Haupt-Crossfeed-Regler.

  • Niedrigeres Cutoff mit mittlerem bis hoeherem Feedback ergibt eine dunklere Mischung
  • Hoeheres Cutoff bei gleichem Feedback wirkt offensichtlicher und greift weiter in die oberen Mitten

Wet/Dry und Width

Diese bestimmen, wie stark der Effekt hoerbar ist und wie viel Breite Sie danach wieder einfuehren.

  • Wenn Crossfeed zu schmal wirkt: zuerst Wet/Dry senken oder Width erhoehen
  • Wenn das Abbild noch zu hart links/rechts wirkt: Wet/Dry erhoehen, bevor Sie mehr Feedback geben

Filter Enable, High Shelf und Boost

Diese Regler formen den oberen Bereich des Crossfeed-Signals.

  • Boost fuer breite Kompensation verwenden
  • Filter Enable einschalten, wenn Sie direkte manuelle Kontrolle mit High Shelf wuenschen

Regulate

Regelung ist am nuetzlichsten, wenn:

  • Sie mehrere Crossfeed-Einstellungen vergleichen und einen gleichmaessigeren Ausgangspegel wuenschen
  • Sie hoehere Verarbeitungsraten oder Filtereinstellungen nutzen
  • Sie zwischen Presets mit deutlich unterschiedlicher Lautstaerke wechseln

Lassen Sie sie aus, wenn Sie das direkteste Crossfeed-Verhalten wuenschen und den Pegel lieber manuell mit Input und Output steuern.

`INSERT`, `OS`, `FILTER` und Legacy Warping

Das sind die wichtigsten systemnahen Regler im Crossfeed-Prozessor.

  • INSERT verwenden, um zu entscheiden, ob Crossfeed vor oder nach dem Limiting liegt
  • OS verwenden, um die interne Oversampling-Verarbeitungsraten-Familie zu aendern
  • FILTER verwenden, um das SRC-Filterbandbreiten-/Qualitaets-Preset zu aendern
  • Legacy Warping verwenden, um zwischen korrigiertem und Legacy-Koeffizientenverhalten zu wechseln

8. Presets

Crossfeed hat eine eigene Preset-Kategorie in der gemeinsamen LABS-Preset-Bibliothek.

Zu den Factory-Crossfeed-Presets gehoeren derzeit:

  • Natural
  • Moyish
  • Default-Old

Diese erscheinen im Preset-System unter dem Crossfeed-Produkt bzw. der Kategorie und sind von Limiter-, EQ- und Meta-Presets getrennt.

Nutzen Sie Presets als Ausgangspunkt und feinjustieren Sie danach:

  • Natural fuer einen ausgewogenen Startpunkt
  • Moyish fuer eine staerkere Crossfeed-Referenz
  • Default-Old als weiteren Factory-Startpunkt

9. Vorgeschlagener Workflow

Schnellstart

  1. Crossfeed aktivieren.
  2. Mit dem Preset Natural beginnen.
  3. Zuerst Cutoff und Feedback anpassen.
  4. Mit Wet/Dry festlegen, wie praesent der Effekt sein soll.
  5. Mit Focus und Width das gewuenschte Abbildgleichgewicht wiederherstellen.
  6. Boost hinzufuegen oder Filter Enable einschalten, wenn die Oberton-Kompensation fehlt.
  7. Regulate nur einschalten, wenn Sie interne Pegelstabilisierung wuenschen.

Typische Anpassungsmuster

  • Wenn der Mix zu hart links/rechts wirkt: Wet/Dry erhoehen, dann Feedback anpassen
  • Wenn das Ergebnis zu dunkel wirkt: Boost erhoehen oder Filter Enable einschalten und High Shelf anpassen
  • Wenn das Abbild zu stark zusammenbricht: Wet/Dry senken oder Width erhoehen
  • Wenn die Mitte zu unscharf wirkt: Focus erhoehen
  • Wenn Crossfeed das Verhalten des Limiters veraendert: Insertion Point wechseln versuchen


Limiter

Limiter-Ansicht

Architektur-Überblick

Modulare Forschungsplattform

Absolute Zero ist ein modularer Limiter, der für Forschung und reale Produktion entwickelt wurde. Er unterstützt eine große Matrix von Konfigurationen und kann tiefe Gain Reduction (bis etwa −2 bis −3 dB RMS) erreichen, während Klarheit und Musikalität erhalten bleiben.

Kern-Architektur

Dual-Sidechain-Verarbeitung

Zwei unabhängige Sidechains analysieren das Signal parallel:

  • Sidechain 1 (Primär)
    Berechnet die Haupt-Gain-Reduction basierend auf dem Eingangssignal.

  • Sidechain 2 (Sekundär)
    Analysiert, wie das Signal nach Pass 1 (die "limitierte" Ansicht) aussehen würde und berechnet eine zweite Gain Reduction.

Beide Gain Reductions werden dann kombiniert und in einem einzigen Stadium auf das ursprüngliche Signal angewendet. Sie erhalten die analytischen Vorteile von kaskadiertem Limiting—ohne die kumulativen Artefakte und Phasenverschiebungen von buchstäblich verketteten harten Prozessoren.

Sidechain-Technologien

  • ARIA PASS1
    Erweiterte Hüllkurven-Erkennung mit konfigurierbarer Max-Filterung; transparente, musikalische Antwort; starke Stereo-Bild-Beibehaltung.

  • SIMPLE
    Sauber, effizient und CPU-schonend; konfigurierbare Knee; ideal für transparente Peak-Kontrolle.

  • STANDARD
    Funktionsreich mit Auto-Hüllkurven-Erkennung, Crest-Faktor-Bewusstsein und Glättung; ausgewogen zwischen Transparenz und Kontrolle.

  • ENHANCED
    Maximale Konfigurierbarkeit; erweiterte Max-Filterung mit laufenden Durchschnitten, Haltezeiten und langen Fenstern; für extreme Szenarien entwickelt.

Multiband-Modus

Frequenzabhängiges Limiting mit:

  • Vier Bänder und unabhängige Schwellwerte.
  • Konfigurierbare Crossover-Rekonstruktionsmethoden.
  • Tonbalance-Kontrollen.
  • Mehrere Rekonstruktionsstrategien passend zum Programmmaterial.

Adaptive Gain-Systeme

  • Input Adaptive Gain
    Vorbehandlung, die den Drive in den Limiter optimiert.

  • Output Adaptive Gain
    Nachbearbeitung, die den Pegel stabilisiert, ohne die Dynamik zu glätten.

Sicherheit & Überwachung

  • Safety Limiter
    Unabhängiger Brick-Wall-Schutz, der verhindert, dass der Ausgang 0 dBFS überschreitet.

  • Echtzeit-Überwachung
    Umfassende Anzeigen und Visualisierungen zur schnellen Verhaltensvalidierung.

Verarbeitungsablauf

  1. Input-Stadium (Konditionierung)
  2. Input Adaptive Gain
  3. Limiter Pass 1 (Einzel- oder Multiband)
  4. Limiter Pass 2 (optionaler sekundärer Breitband)
  5. Soft Safety (konfigurierbar)
  6. Output Adaptive Gain
  7. Hard Safety (finaler Brick-Wall bei 0 dBFS)

Peak-Erkennungsmodi

  • Instant
    Null-Latenz Peak-Erkennung für die schnellste Antwort.

  • Windowed (Lookahead)
    Sanfteres, vorhersagendes Verhalten für transparentere Kontrolle.

Benutzeroberflächen-Layout

Plugin-Überblick

Absolute Zero ist in modulare Panels organisiert, sodass Sie schnell an der Oberfläche arbeiten und dann bei Bedarf tiefer eintauchen können.

Main Interface Overview - Shows the complete Absolute Zero interface with all panels visible and labeled

Verwenden Sie das Navigations-Panel auf der linken Seite, um die Hauptbereiche zu öffnen oder zu verbergen:

  • GRAPHS — Visualisierungs- und Messtools
  • LIMITER — Primäre Kontrolloberfläche
  • MULTI — Multiband-Kurvenbearbeitung
  • DATA — Leistungsüberwachung
  • INPUT — Input Adaptive Gain mit Power-Schalter
  • TEST — Limiting-Verifizierungstools
  • HELP — Kontext-Hilfestreifen (zeigt Hinweise für die Kontrolle unter Ihrer Maus)
  • METER — Integrierte Ein-/Ausgangsanzeigen und DRIVE/GR mit Schiebereglern

Navigation Panel - Vertical button layout showing INPUT, LIMITER, MULTI, TEST, METER, HELP, DATA, and GRAPH buttons

Untere Leiste

Die untere Statusleiste bietet schnellen Zugang zu sitzungsweiten Kontrollen und Status:

  • Language — UI-Sprache auswählen. Änderungen werden sofort angewendet und bleiben mit der Sitzung bestehen.
  • Account — Autorisierungs-/Konto-Overlay öffnen zum Registrieren, Anmelden oder Erneuern der Beta-Lizenz.
  • Tooltips (TOOLTIP-Schalter) — Popup-Tooltips in der Nähe der Maus aktivieren oder deaktivieren.
    • Unterstützt durch Parameter tooltip_enabled (Standard: EIN)
    • Deaktivierung von Popup-Tipps beeinflusst nicht das HELP-Panel (siehe unten).
  • Status — Lizenz-Status-Anzeige (Lizenziert / Unlizenziert).

Hilfe- & Tooltip-System

Absolute Zero bietet zwei ergänzende Wege, um Kontroll-Hinweise anzuzeigen:

  • Popup-Tooltips — Kleine Popups in der Nähe des Cursors erscheinen nach kurzer Verzögerung, wenn TOOLTIP in der unteren Leiste aktiviert ist.
  • HELP-Panel — Ein permanenter Hilfestreifen am unteren Rand der Oberfläche, der den Hinweis für die Kontrolle unter Ihrer Maus spiegelt.

Hinweise

  • Popups werden durch TOOLTIP kontrolliert (Parameter: tooltip_enabled).
  • Das HELP-Panel funktioniert unabhängig von TOOLTIP und kann sichtbar bleiben, auch wenn Popups deaktiviert sind.
  • Tipps sind lokalisiert. Sprachänderung in der unteren Leiste aktualisiert sowohl Popup-Tipps als auch das HELP-Panel sofort.

Workflow-Vorschlag

  • Lassen Sie TOOLTIP EIN während des Lernens. Deaktivieren Sie Popups später und verlassen Sie sich auf das HELP-Panel für einen aufgeräumten Workflow.

Haupt-Interface-Panels

GRAPHS

Eigenständige Visualisierungsfenster für tiefgehende Analyse:

  • Vectorscope
  • Polar Sample
  • Polar Level
  • Fünf FFT-Fenster
  • Pegelanzeige
  • Wellenform
  • Lautheit

GRAPHS Panel - Button interface for opening standalone visualization windows

LIMITER

Wo Sie die meiste Zeit verbringen. Stellt die technischen Parameter frei, die formen, wie die Sidechain aufgebaut ist und reagiert.

  • Dual-Pass-Konfiguration (Pass 1 & Pass 2)
  • Algorithmus-Auswahl (ARIA, SIMPLE, STANDARD, ENHANCED)
  • Timing-Kontrollen (Attack, Release, Lookahead)
  • Channel-Link und Bypass
  • Soft Safety und Hard Safety Kontrollen
  • Multiband-Modus für Pass 1 (Tonbalance, Rekonstruktionsleistung, frequenzabhängige Kontrollen)

Hinweis: Drive ist Teil des Metering-Workflows und nicht dieses Panels.

LIMITER Panel - Comprehensive technical controls showing sidechain construction parameters

MULTI

Kurvenbearbeitung für die Zuordnung von Schwellwert zu Drive, wenn rohe Mathematik nicht das musikalische Ergebnis liefert, das Sie wollen.

MULTI Panel - Simple curve editor for threshold-to-drive mapping

DATA

Echtzeit-Leistungsmetriken.

  • CPU-Nutzung
  • Puffer-Leistung
  • (Zukunft) Optimierungshelfer

DATA Panel - Performance metrics showing CPU usage and buffer statistics

INPUT

Input Adaptive Gain mit Power-Schalter:

  • Automatische Level-Erkennung
  • Intelligente Gain-Stufung
  • "Perfect Drive"-Schätzung
  • Inhalts-bewusste Analyse

INPUT Panel - Input adaptive gain controls

TEST

Diagnose-Tools zur Validierung des Limitings und Inspektion von Hüllkurven:

  • Limiting-Effektivität
  • Hüllkurven-Verhalten
  • Signal-Verifizierung
  • Leistungs-Benchmarks

TEST Panel - Testing interface showing limiting verification tools and envelope analysis

HELP

Kontext-sensitiver Dokumentationsstreifen.

  • Zeigt eine prägnante Beschreibung der Kontrolle, die sich aktuell unter Ihrer Maus befindet.
  • Befindet sich am unteren Rand der Oberfläche (über der Statusleiste).
  • Umschalten mit dem HELP Navigationsbutton auf der linken Seite.
  • Lokalisiert: Text ändert sich mit dem Sprachselektor der unteren Leiste.
  • Funktioniert unabhängig vom TOOLTIP-Schalter (das HELP-Panel kann Hinweise zeigen, auch wenn Pop-up-Tooltips deaktiviert sind).

Wenn Sie weniger Pop-ups auf dem Bildschirm wollen, schalten Sie TOOLTIP in der unteren Leiste aus und lassen Sie HELP für kontinuierliche Führung aktiviert.

METER

Integrierte Mess-Spalte mit Ein-/Ausgangskontrollen und Drive/GR-Anzeige.

  • Drei Abschnitte: INPUT, OUTPUT und DRIVE (Gain Reduction).
  • Jeder Abschnitt enthält responsive Anzeigen (Peak und RMS) und einen dedizierten Schieberegler:
    • INPUT — Pre-Limiting-Trim.
    • OUTPUT — Post-Limiting-Level.
    • DRIVE — Kontrolliert die Gesamt-Kompressionsintensität; GR-Anzeigen füllen sich von oben nach unten für einfache Ablesbarkeit.
  • Verwendet interne Visualisierung für sanfte Ballistik und genaue Ablesungen.
  • Umschalten mit dem METER Navigationsbutton auf der linken Seite.
  • Layout-Umschalter: Klicken Sie auf den Aufwärts-/Abwärtspfeil im DRIVE-Bereich, um zwischen vertikalem Spaltenlayout und horizontalem Zeilenlayout zu wechseln.

Interface-Workflow

  • Schnelle Bedienung — Beginnen Sie im LIMITER-Panel.
  • Tiefere Kontrolle — Verwenden Sie MULTI, wenn Sie frequenzabhängige Zuordnung benötigen.
  • Überwachen — Öffnen Sie GRAPHS und DATA, um Leistung und Verhalten zu überprüfen.
  • Optimieren — INPUT-Features helfen bei der Drive-Stufung.
  • Verifizieren — TEST hilft, die Limiting-Qualität vor dem Druck zu bestätigen.

Panel-Kontrollen und Parameter

Das Navigations-Panel lässt Sie einen sauberen Arbeitsbereich aufbauen, indem nur die Panels angezeigt werden, die Sie benötigen. Jeder Button schaltet ein Panel ein/aus, merkt sich seinen Zustand und hebt sich hervor, wenn aktiv.

Navigation Panel - Vertical layout showing INPUT, LIMITER, MULTI, TEST, METER, HELP, DATA, and GRAPH toggle buttons

Buttons

  • GRAPH — Eigenständige Visualisierer umschalten (Vectorscope, FFT, Polar, etc.)
  • LIMITER — Primäre Kontrolloberfläche umschalten
  • MULTI — Kurveneditor umschalten
  • DATA — Leistungsmetriken umschalten
  • INPUT — Input Adaptive Gain umschalten (Power-Schalter aktiviert/deaktiviert)
  • TEST — Verifizierungstools umschalten
  • HELP — Hilfestreifen am unteren Fensterrand umschalten
  • METER — Integrierte Anzeigen und I/O/DRIVE-Schieberegler (rechte Spalte) umschalten

Tipps

  • Einfach beginnen — Arbeiten Sie zuerst im LIMITER.
  • Nach Bedarf hinzufügen — Aktivieren Sie MULTI, DATA und TEST für spezialisierte Aufgaben.
  • Leistung — Ungenutzte Panels zu verbergen hält die UI flüssig.

LIMITER-Panel — Modulare Signalverarbeitungsarchitektur

Das LIMITER-Panel ist eine modulare Oberfläche, die von einfach bis erweitert skaliert. Aktivieren Sie nur was Sie brauchen, und das Panel ordnet sich intelligent an—Spalten erscheinen, scrollen und passen sich an, sodass Sie immer eine klare Sicht auf Ihre Kette haben.

Layout und Navigation

  • Dynamische Spalten
    Spalten ordnen sich an, während Sie Module aktivieren. Das Panel scrollt horizontal bei Bedarf und passt sich von kompakt bis volle Breite an.
  • Navigationskontrollen
    Sechs Umschalt-Buttons kontrollieren die Spaltensichtbarkeit. Jeder Limiter-Slot hat sein eigenes Algorithm-Dropdown.
  • Zustandsbeständigkeit
    Ihre Spaltenzustände und Konfigurationen werden mit Presets gespeichert.

Workflow-Muster

  • Minimal (2 Spalten)
    Limiter Slot 1 + Output/Tone.
    Ideal für schnelles Limiting, niedrige CPU, saubere Workflows.
  • Standard (3 Spalten)
    Global + Limiter Slot 1 + Output/Tone.
    Ideal für Mastering und verbessertes Peak-Verhalten.
  • Erweitert (4–5 Spalten)
    Global + Limiter Slot 1 + Output/Tone + Limiter Slot 2 + Safety.
    Ideal für komplexes Material, Broadcast, anspruchsvolle Master.
  • Maximum (6 Spalten)
    Alles aktiviert mit Auto Output für intelligente Ketten.
    Ideal für automatisierte, vorlagengesteuerte Sitzungen.

Wie beim Zusammenstellen eines Studio-Racks können Sie genau die Kette aufbauen, die Ihr Material braucht—von transparentem Single-Pass-Limiting bis zu ausgeklügelter Dual-Stage-Dynamik mit intelligentem Schutz.


Spalten-Parameter-Referenz

GLOBAL-Spalte (Spalte 0)

Die GLOBAL-Spalte setzt systemweites Verhalten—Schwellwert-Referenz, Channel-Linking und Peak-Erkennungsstrategie. Diese Entscheidungen formen, wie sich jede nachgelagerte Stufe verhält.

  • Threshold
    Master-Referenzlevel für das gesamte System.
  • Ch Link (Channel Link)
    Wie stark sich links/rechts während der Gain Reduction gegenseitig beeinflussen.
  • Peak Detect
    Wählen Sie den Erkennungsstil:
    • INSTANT — Schnell, niedrige Latenz, großartiger Standard.
    • WINDOW — Fenster-Analyse für sanftere, vorhersagendere Antwort.
      Aktiviert zusätzliche Kontrollen bei Auswahl:
    • Buffer Length — Größe des Erkennungsfensters (größer = sanfter, höhere Latenz).
    • Hold Samples — Haltezeit zur Stabilisierung der Erkennung und zur Vermeidung von Flattern.
  • Buffer Defense
    Zusätzliche Puffer-Sicherheitslogik für Stabilität auf belasteten Systemen.
  • Animation
    UI-Animations-Verarbeitung; deaktivieren, um etwas CPU während intensiver Sitzungen zu sparen.

Globale Einstellungen gelten für beide Limiter-Slots und etablieren den Gesamtcharakter des Systems.


LIMITER SLOT 1-Spalte (Spalte 1)

Die erste Limiting-Stufe. Wählen Sie den Algorithmus, der zum Material passt; die Spalte passt sich an, um nur die relevanten Kontrollen zu zeigen.

  • Algorithm (Dropdown)
    ARIA PASS1, SIMPLE, STANDARD oder ENHANCED.

ARIA PASS1

Ursprüngliches ARIA-Verhalten mit verfeinerter Peak-Analyse und Hüllkurven-Filterung.

  • Attack / Release — Antwort-Timing.
  • Lookahead — Vorhersagende Glättung.
  • LOW PASS (Schalter) — Aktiviert Hüllkurven-Tiefpass-Filterung mit:
    • Cutoff — Filter-Grenzfrequenz.
    • Slope — Roll-off-Steilheit (z.B. 6–48 dB/Okt).

SIMPLE

Geradliniges, effizientes Limiting mit musikalischem Knee.

  • Attack / Release — Antwort-Timing.
  • Knee — Sanfterer/härterer Einsatz um den Schwellwert.
  • Lookahead — Transparente Peak-Antizipation.

STANDARD

Funktionsreich mit inhalts-adaptivem Timing.

  • Lookahead / Attack / Release — Kern-Timing.
  • Smooth — Gesamt-GR-Glättung.
  • Auto Atk / Auto Rel (Schalter) — Inhalts-bewusstes Timing.
  • Auto Trans — Übergangszeit für Auto-Logik.
  • Auto Env Mode — Wo die Auto-Analyse stattfindet:
    • AUTO PRE — Vor dem Limiting.
    • AUTO POST — Nach dem Limiting.

ENHANCED

Maximale Kontrolle mit laufenden Durchschnitten und tiefen Analysefenstern.

  • Lookahead / Attack / Release — Kern-Timing.
  • Avg Size — Laufendes Durchschnittsfenster (größer = stabiler).
  • Avg Weight — Betonung neuer vs. historischer Samples.
  • Max Length — Tiefe der Max-Filter-Analyse.
  • Max Hold — Haltezeit für erkannte Maxima (reduziert Flattern).

Slot 1 formt zuerst den Charakter des Programms; Ihre Wahl hier färbt jede folgende Stufe.


L1 MULTIBAND-Spalte (Spalte 2)

Frequenzabhängige Kontrolle für Slot 1's Ausgang—Tonformung, Band-Verhalten und Rekonstruktion.

  • Tone Balance — Gesamt-tonale Neigung/Gewichtung.
  • Freq Response — Kontur des resultierenden Spektrums.
  • K Power — Rekonstruktions-Leistungsfaktor.
  • Intensity — Globale Verarbeitungsintensität.
  • Freq Attack / Freq Release — Timing-Skalierung über Bänder hinweg.
  • METHOD — Rekonstruktionsstrategie:
    Minimum, Weighted, RMS, Peak-Aware, Energy Conservation.
    Weighted ist ein solider Standard; Energy Conservation für zusätzlichen Punch.
  • TONE (Schalter) — Multiband/Ton-Verarbeitung aktivieren.
  • SOFT OUT (Schalter) — Sanfteres Ausgangsverhalten.
  • Safety (Schalter) — Zusätzlicher Schutz gegen Übersteuerungen und Artefakte.

Verwendungshinweise:

  • Verwenden für komplexes Material, das frequenz-bewusstes Verhalten benötigt.
  • Korrigieren tonaler Verschiebungen, die durch Limiting entstehen.
  • Signal sauber vorbereiten, wenn Sie Slot 2 aktivieren möchten.

LIMITER SLOT 2-Spalte (Spalte 3)

Eine zweite Limiting-Stufe für das anspruchsvollste Material. Sie arbeitet nach L1 MULTIBAND und verwendet dieselbe Algorithmus-Familie wie Slot 1.

  • Algorithm (Dropdown)
    ARIA PASS1, SIMPLE, STANDARD oder ENHANCED.
  • PASS 2 (Schalter)
    Master-Aktivierung für die zweite Stufe.

ARIA PASS1 (Slot 2)

  • Attack / Release / Lookahead — Sekundäres Timing.
  • LOW PASS (Schalter) mit Cutoff und Slope — Derselbe Hüllkurven-Filterungsansatz wie Slot 1.
  • PASS 2 (Schalter) — Stufe ein/aus.

SIMPLE (Slot 2)

  • Attack / Release / Knee / Lookahead — Wie in Slot 1.
  • Threshold — Unabhängiger Schwellwert nur für Slot 2.
  • PASS 2 (Schalter) — Stufe ein/aus.

STANDARD (Slot 2)

  • Lookahead / Attack / Release / Smooth / Auto Trans — Wie in Slot 1.
  • Auto Atk / Auto Rel (Schalter) — Inhalts-bewusstes Timing.
  • Auto Env Mode — AUTO PRE vs AUTO POST für die zweite Stufe.
  • PASS 2 (Schalter) — Stufe ein/aus.

ENHANCED (Slot 2)

  • Lookahead / Attack / Release — Kern-Timing.
  • Avg Size / Avg Weight / Max Length / Max Hold — Dieselben erweiterten Analyse-Kontrollen, abgestimmt für die zweite Stufe.
  • PASS 2 (Schalter) — Stufe ein/aus.

Spalten-Typ-System

Absolute Zero's LIMITER-Panel ist aus festen und optionalen Spalten aufgebaut. Behalten Sie die wesentlichen sichtbar und fügen Sie optionale Stufen hinzu, wie Ihr Material es verlangt.

Feste Spalten

  • Spalte 1 — LIMITER SLOT 1
    Immer vorhanden. Kern-Limiting-Stufe mit wählbarem Algorithmus-Typ.
  • Spalte 2 — L1 MULTIBAND
    Immer sichtbar. Wesentliche Ton- und frequenzabhängige Kontrollen für Slot 1's Ausgang.

Optionale Spalten

  • Spalte 0 — GLOBAL
    System-Setup und Peak-Erkennungsstrategie. Aktivieren für erweiterte Kontrolle und Stabilität.
  • Spalte 3 — LIMITER SLOT 2
    Sekundäre Limiting-Stufe. Aktivieren für komplexes oder anspruchsvolles Programmmaterial.
  • Spalte 4 — AUTO OUTPUT
    Intelligente Ausgangsverwaltung und Level-Anpassung. Aktivieren für automatisierte Workflows.
  • Spalte 5 — SAFETY
    Finaler Brick-Wall-Schutz. Aktivieren für kritische Drucke und absolute Peak-Kontrolle.

Algorithmus-Auswahl-Matrix

Jeder Limiter-Slot unterstützt vier Algorithmen, abgestimmt für verschiedene Anwendungsfälle.

ARIA PASS1 — Transparente Peak-Kontrolle

  • Eigenschaften: Ultra-transparent, minimale Färbung, starke Stereo-Bild-Beibehaltung.
  • Kern-Kontrollen: Attack, Release, Lookahead, Low-pass (Cutoff, Slope).
  • Am besten für: Mastering, sauberes Programmmaterial, unsichtbare Kontrolle.

SIMPLE — Musikalische Dynamik-Kontrolle

  • Eigenschaften: Soft-Knee, effizient, musikalische Antwort.
  • Kern-Kontrollen: Attack, Release, Knee, Lookahead (Slot 1); Threshold (hinzugefügt in Slot 2).
  • Am besten für: Mix-Bus-Arbeit, sanfte Formung, Vintage-Stil-Limiting.

STANDARD — Erweiterte Hüllkurven-Kontrolle

  • Eigenschaften: Programm-adaptives Verhalten mit Auto-Hüllkurven-Erkennung.
  • Kern-Kontrollen: Attack, Release, Lookahead, Smooth, Auto Atk/Rel, Auto Trans, Auto Env Mode (PRE/POST).
  • Am besten für: Komplexes Material, Broadcast-Anwendungen, adaptive Verarbeitung.

ENHANCED — Maximale Flexibilität

  • Eigenschaften: Laufende-Durchschnitts-Analyse mit erweiterter Max-Filterung.
  • Kern-Kontrollen: Attack, Release, Lookahead, Avg Size, Avg Weight, Max Length, Max Hold.
  • Am besten für: Anspruchsvolle Master, chirurgische Kontrolle, kreative Effekte.

Interface-Modularität

Dynamisches Spalten-Management

  • Automatisches Layout: Spalten ordnen sich dynamisch basierend auf aktivierten Modulen
  • Intelligentes Scrollen: Interface scrollt horizontal, um neu aktivierte Spalten zu zeigen
  • Adaptive Breite: Panel-Breite passt sich von 280px (minimal) bis 630px (vollständige Konfiguration) an
  • Spalten-Schalter: Sechs Navigations-Buttons kontrollieren Spaltensichtbarkeit
  • Algorithmus-Dropdowns: Unabhängige Algorithmus-Auswahl für jeden Limiter-Slot
  • Zustandsbeständigkeit: Alle Spaltenzustände und Konfigurationen speichern mit Presets

Workflow-Optimierung

  • Schneller Zugang: Übliche Konfigurationen erfordern minimales Spalten-Management
  • Progressive Komplexität: Erweiterte Features erscheinen nur bei Bedarf
  • Visuelles Feedback: Farbkodierte Spalten und klare Signalflusskennzeichnung

Praktische Anwendungen

**Minimales Setup** (2 Spalten)

  • Limiter Slot 1 + Output/Tone
  • Perfekt für: Einfache Limiting-Aufgaben, CPU-Effizienz, saubere Workflows

**Standard-Setup** (3 Spalten)

  • Global + Limiter Slot 1 + Output/Tone
  • Perfekt für: Professionelles Mastering, erweiterte Peak-Erkennung

**Erweiterte-Setup** (4-5 Spalten)

  • Global + Limiter Slot 1 + Output/Tone + Limiter Slot 2 + Safety
  • Perfekt für: Komplexes Programmmaterial, Broadcast-Konformität, anspruchsvolles Mastering

**Maximum-Setup** (6 Spalten)

  • Alle Spalten aktiviert mit Auto Output für intelligente Workflows
  • Perfekt für: Automatisierte Mastering-Ketten, vorlagenbasierte Verarbeitung

Die modulare Architektur des LIMITER-Panels bietet beispiellose Flexibilität bei gleichzeitig intuitiver Bedienung. Wie das Verbinden von Hardware-Modulen in einem professionellen Studio-Rack können Sie genau die Verarbeitungskette erstellen, die Ihr Material verlangt, von einfachem transparentem Limiting bis zu komplexer mehrstufiger Dynamik-Kontrolle mit intelligenter Automatisierung.

Spalten-Parameter-Referenz

GLOBAL-Spalte (Spalte 0)

Die GLOBAL-Spalte setzt den Ton für das gesamte System: sie definiert Ihre Schwellwert-Referenz, wie Kanäle interagieren und wie Peaks erkannt werden. Einmal eingestellt, um zu Ihrem Sitzungsstil zu passen, folgen alle nachgelagerten Stufen.

  • Threshold
    Master-Referenzlevel für Limiting im gesamten System.

  • Ch Link (Channel Link)
    Wie stark sich linke und rechte Kanäle während der Gain Reduction gegenseitig beeinflussen.

  • Peak Detect
    Wählen Sie den Kern-Erkennungsstil:

    • INSTANT — Schnell, niedrige Latenz, ein solider Standard für das meiste Material.
    • WINDOW — Fenster-Analyse für sanfteres, vorhersagendes Verhalten.
      Wenn WINDOW ausgewählt ist, erscheinen zwei unterstützende Kontrollen:
    • Buffer Length — Größe des Analysefensters (größer = sanfter, höhere Latenz).
    • Hold Samples — Kurze Haltezeit zur Stabilisierung der Erkennung und Vermeidung von Flattern.
  • Buffer Defense
    Zusätzliche Puffer-Sicherheitslogik für extra Stabilität auf belasteten Systemen.

  • Animation
    UI-Animations-Verarbeitung. Ausschalten, um etwas CPU während intensiver Sitzungen zurückzugewinnen.

Tipp:

  • Verwenden Sie INSTANT beim Tracking oder für perkussive, niedrig-latente Arbeit. Wechseln Sie zu WINDOW, wenn Sie sanfteres Verhalten wollen und sich etwas mehr Lookahead/Latenz leisten können.

LIMITER SLOT 1-Spalte (Spalte 1)

Die erste Limiting-Stufe. Wählen Sie den Algorithmus, der zum Material passt, und die Spalte passt sich an, um nur die relevanten Kontrollen zu zeigen.

  • Algorithm (Dropdown)
    ARIA PASS1, SIMPLE, STANDARD oder ENHANCED.
ARIA PASS1

Ursprüngliches ARIA-Verhalten mit verfeinerter Peak-Analyse und optionaler Hüllkurven-Filterung.

  • Attack / Release — Antwort-Timing.
  • Lookahead — Vorhersagende Glättung für sauberere Peak-Behandlung.
  • LOW PASS (Schalter) — Fügt Hüllkurven-Tiefpass-Filterung hinzu mit:
    • Cutoff — Filterfrequenz.
    • Slope — Roll-off-Steilheit (z.B. 6–48 dB/Okt).

Am besten für:

  • Saubere, transparente Kontrolle mit minimaler Färbung.
SIMPLE

Geradlinig, effizient und musikalisch—großartig, wenn Sie schnell Ergebnisse wollen.

  • Attack / Release — Kern-Timing.
  • Knee — Sanfterer/härterer Einsatz um den Schwellwert für musikalische Formung.
  • Lookahead — Transparente Peak-Antizipation.

Am besten für:

  • Mix-Bus-Arbeit, sanfte Formung und niedrig-CPU-Sitzungen.
STANDARD

Funktionsreich mit inhalts-adaptivem Timing.

  • Lookahead / Attack / Release — Kern-Timing.
  • Smooth — Globale GR-Glättung (höher für weniger Zittern).
  • Auto Atk / Auto Rel (Schalter) — Inhalts-bewusstes Timing.
  • Auto Trans — Übergangszeit für Auto-Logik.
  • Auto Env Mode — Wo die Auto-Analyse stattfindet:
    • AUTO PRE — Vor dem Limiting (Standard).
    • AUTO POST — Nach dem Limiting.

Am besten für:

  • Komplexes Programmmaterial und Broadcast-artige Konsistenz.
ENHANCED

Maximale Kontrolle und Stabilität durch laufende Durchschnitte und tiefere Analysefenster.

  • Lookahead / Attack / Release — Kern-Timing.
  • Avg Size — Laufendes Durchschnittsfenster (größer = stabiler).
  • Avg Weight — Betonung neuer vs. historischer Samples.
  • Max Length — Tiefe der Max-Filter-Analyse.
  • Max Hold — Haltezeit für erkannte Maxima (reduziert Flattern).

Am besten für:

  • Anspruchsvolle Master und chirurgische, hochkontrollierte Ergebnisse.

Hinweis:

  • Slot 1 setzt den Charakter für alles, was folgt—wählen Sie den Algorithmus hier mit Absicht.

L1 MULTIBAND-Spalte (Spalte 2)

Frequenzabhängige Kontrolle für Slot 1's Ausgang—Tonformung, Band-Verhalten und Rekonstruktion. Verwenden Sie es, um tonale Verschiebungen zu korrigieren, das Spektrum zu formen und ein sauberes Signal für Dual-Stage-Workflows vorzubereiten.

  • Tone Balance
    Gesamt-tonale Neigung/Gewichtung über das Spektrum.

  • Freq Response
    Feine Konturierung der spektralen Balance.

  • K Power
    Leistungsfaktor für Rekonstruktion (Energieverteilung).

  • Intensity
    Globale Verarbeitungsintensität.

  • Freq Attack / Freq Release
    Attack/Release-Skalierung über Frequenzen—wie schnell Bänder reagieren und sich erholen.

  • METHOD
    Rekonstruktionsstrategie abgestimmt auf Programmmaterial:
    Minimum, Weighted, RMS, Peak-Aware, Energy Conservation.
    Weighted ist ein starker Standard; Energy Conservation tendiert dazu, punchiger zu wirken.

  • TONE (Schalter)
    Aktiviert Multiband/Ton-Verarbeitung.

  • SOFT OUT (Schalter)
    Sanfteres Ausgangsverhalten und glattere Übergänge.

  • Safety (Schalter)
    Zusätzlicher Schutz gegen Übersteuerungen oder Rekonstruktionsartefakte.

Verwendungshinweise:

  • Greifen Sie zu L1 MULTIBAND, wenn das Programm frequenz-bewusste Kontrolle verlangt—z.B. Zischlaute zähmen während die Tiefton-Power erhalten bleibt.
  • Falls Sie Slot 2 hinzufügen möchten, verwenden Sie diese Stufe, um ein ausgewogenes, gut funktionierendes Signal zu übergeben.
  • Beginnen Sie mit METHOD = Weighted, dann erkunden Sie Peak-Aware oder Energy Conservation, wenn Sie verschiedene Energieprofile wollen.

LIMITER SLOT 2-Spalte (Spalte 3)

Eine zweite Limiting-Stufe für anspruchsvolles Material. Slot 2 läuft nach L1 MULTIBAND, analysiert das bereits geformte Signal und wendet zusätzliche Kontrolle an, wo nötig. Verwenden Sie es, wenn ein einzelner Durchgang Transienten nicht vollständig zähmt oder wenn Sie einen deutlichen zweiten Charakter wollen.

  • Algorithm (Dropdown)
    ARIA PASS1, SIMPLE, STANDARD oder ENHANCED (dieselbe Familie wie Slot 1).

  • PASS 2 (Schalter)
    Master-Aktivierung für die gesamte zweite Stufe.

Hinweise:

  • Lassen Sie PASS 2 aus, bis Sie Ton und Dynamik mit Slot 1 + L1 MULTIBAND ausbalanciert haben.
  • Aktivieren Sie PASS 2, wenn Sie zusätzliche Headroom-Kontrolle, strengere Konformität oder einen kontrastierenden Hüllkurven-Charakter benötigen.

ARIA PASS1 (Slot 2)

Saubere, verfeinerte Kontrolle mit optionaler Hüllkurven-Filterung—spiegelt Slot 1's ARIA-Ansatz wider, aber gestimmt für Post-Multiband-Material.

  • Attack / Release — Sekundäres Antwort-Timing.
  • Lookahead — Vorhersagende Glättung für sauberere Peak-Behandlung.
  • LOW PASS (Schalter) — Fügt Hüllkurven-Tiefpass-Filterung hinzu mit:
    • Cutoff — Filterfrequenz.
    • Slope — Roll-off-Steilheit (z.B. 6–48 dB/Okt).
  • PASS 2 (Schalter) — Stufe ein/aus.

Am besten für:

  • Polieren von "fast da"-Ergebnissen ohne Gewicht oder Körnung hinzuzufügen.

SIMPLE (Slot 2)

Effizientes, musikalisches Verhalten mit einem zusätzlichen Schwellwert für unabhängige Level-Kontrolle in der zweiten Stufe.

  • Attack / Release — Kern-Timing für den sekundären Durchgang.
  • Knee — Sanfterer/härterer Einsatz um den Schwellwert.
  • Lookahead — Transparente Peak-Antizipation.
  • Threshold — Unabhängiger Schwellwert für Slot 2 (entkoppelt von Global/Slot 1).
  • PASS 2 (Schalter) — Stufe ein/aus.

Am besten für:

  • Feinabstimmung der Gesamt-Lautstärke-Behandlung, nachdem der Ton eingestellt ist; Kleber ohne Aufhebens.

STANDARD (Slot 2)

Funktionsreich, programm-adaptives Timing—ideal wenn das Post-Multiband-Signal komplex ist und Sie kontrollierte Konsistenz benötigen.

  • Lookahead / Attack / Release — Kern-Timing.
  • Smooth — Globale GR-Glättung (höher für weniger Zittern).
  • Auto Atk / Auto Rel (Schalter) — Inhalts-bewusstes Timing.
  • Auto Trans — Übergangszeit für Auto-Logik.
  • Auto Env Mode — Wo die Auto-Analyse stattfindet:
    • AUTO PRE — Vor dem Limiting der zweiten Stufe (Standard).
    • AUTO POST — Nach dem Limiting der zweiten Stufe.
  • PASS 2 (Schalter) — Stufe ein/aus.

Am besten für:

  • Broadcast-artige Zuverlässigkeit und Material mit gemischtem transienten/anhaltenden Inhalt.

ENHANCED (Slot 2)

Maximale Stabilität und Kontrolle durch laufende Durchschnitte und tiefe Analysefenster—abgestimmt für die Rolle der zweiten Stufe.

  • Lookahead / Attack / Release — Kern-Timing.
  • Avg Size — Laufendes Durchschnittsfenster (größer = stabiler).
  • Avg Weight — Betonung neuer vs. historischer Samples.
  • Max Length — Tiefe der Max-Filter-Analyse.
  • Max Hold — Haltezeit für erkannte Maxima (reduziert Flattern).
  • PASS 2 (Schalter) — Stufe ein/aus.

Am besten für:

  • Chirurgische Verfeinerung und Aufrechterhaltung einer straffen Hüllkurve unter Stress.
Parameter-Interaktionen
  • PASS 2-Abhängigkeiten

    • PASS 2 = AUS: Slot 2 ist vollständig umgangen; Signal passiert durch.
    • PASS 2 = EIN: Die Kontrollen des gewählten Algorithmus werden aktiv.
  • Algorithmus-Konsistenz

    • Jede Variante zeigt nur ihre relevanten Kontrollen (plus PASS 2).
    • Wechseln des Dropdowns tauscht Parameter-Sets aus, aber die Stufenposition bleibt fest.
Workflow-Tipps
  • Erst formen, dann kontrollieren
    Verwenden Sie Slot 1 + L1 MULTIBAND, um die spektralen und Makro-Dynamiken richtig hinzubekommen; verwenden Sie Slot 2 für strengeren Headroom und Hüllkurven-Polierung.

  • Komplementäre Charaktere wählen
    Paaren Sie einen transparenten Slot 1 mit einem adaptiven Slot 2 (z.B. ARIA → STANDARD) für musikalische aber konsistente Ergebnisse.

  • Schwellwert-Strategie
    Falls Sie Level-Trennung zwischen Stufen benötigen, verwenden Sie SIMPLE in Slot 2 für seinen unabhängigen Schwellwert.

  • Latenz und Gefühl
    Bevorzugen Sie INSTANT-artiges Verhalten (über Algorithmus/Timing-Entscheidungen), wenn Unmittelbarkeit wichtig ist; verwenden Sie Lookahead, Glättung und ENHANCED-artige Fenster für anmutigeres Verhalten, wenn Latenz akzeptabel ist.

AUTO OUTPUT-Spalte (Spalte 4)

Eine intelligente Nachbearbeitungsstufe, die Ausgangspegel konsistent hält, während sie ein sanftes Sicherheitsnetz hinzufügt. Sie analysiert das bereits limitierte Signal und wendet adaptive Gain an, um die Dinge stabil zu halten, ohne den Mix zu glätten. Als "SOFT SAFETY" in der UI bezeichnet.

  • SOFT OUT (Schalter) Master-Aktivierung für die gesamte Stufe.

  • Block Size Analyse-Fenstergröße für automatische Gain.
    Größer = stabilere Entscheidungen; kleiner = schnellere Reaktion.

  • Overlap Fenster-Überlappung für sanftere Übergänge.
    Höher = sanfter, etwas mehr CPU.

  • Peak Smoother Glättung für Peak-Verfolgung.
    Höher = sauberer, weniger zuckende Gain-Änderungen.

  • RMS Smoother Glättung für RMS-Verfolgung.
    Höher = konsistenteres Lautstärke-Verhalten.

  • Limiter Release Erholungszeit für den eingebauten Soft-Safety-Limiter.
    Schnell = transparent; langsamer = seidigere Rückkehr.

  • Max Gain / Min Gain Grenzen für automatische Anpassung.
    Max Gain begrenzt Aufwärts-Boosts; Min Gain begrenzt Abwärts-Dämpfung.

  • Crest Comp (Crest Compensation) Balanciert Peak- vs. RMS-Einfluss.
    Höher = mehr transienten-bewusst; niedriger = mehr anhaltender-Level-Fokus.

Interaktionen:

  • SOFT OUT muss EIN sein, damit hier jede Verarbeitung angewendet wird.
  • Block Size und Overlap arbeiten zusammen, um das "Gefühl" des Analysefensters zu definieren.
  • Peak- vs. RMS-Smoother lassen Sie die Antwort auf transiente vs. anhaltende Energie abstimmen.
  • Limiter Release beeinflusst nur das Soft-Safety-Verhalten in dieser Stufe.
  • Max/Min Gain definieren den Spielplatz—Auto-Gain geht nie über diese Grenzen hinaus.

Wann verwenden:

  • Sie wollen Level-Konsistenz ohne harte Decke.
  • Sie drucken Stems oder Referenzen und benötigen zuverlässige Lautstärke über Tracks hinweg.
  • Sie wollen einen sanften "Auto-Trim" nachdem kreatives Limiting eingestellt ist.

Tipps:

  • Beginnen Sie mit moderater Block Size (z.B. mittlerer Bereich) und niedriger bis mittlerer Überlappung.
  • Erhöhen Sie Peak/RMS-Glättung, wenn Material zu "nervös" wirkt.
  • Verwenden Sie einen konservativen Max/Min-Bereich für kritische Drucke; erweitern Sie ihn für kreative Bounce-Downs.

SAFETY-Spalte (Spalte 5)

Finaler, transparenter Brick-Wall-Schutz am Ausgang. Das ist Ihre "HARD SAFETY"-Stufe—eine absolute Decke, sodass nichts über 0 dBFS entkommt.

  • SAFETY (Schalter) Master-Aktivierung für die Stufe.

  • Attack Wie schnell die Hard Safety auf Übersteuerungen reagiert.
    Schneller = strengere Peak-Kontrolle.

  • Release Wie schnell Gain nach einem Ereignis zurückkehrt.
    Schneller = transparenter; langsamer = sanfter aber hörbarer.

  • Knee Formt den Übergang um den festen Safety-Schwellwert.
    Sanfteres Knee für weniger abruptes Verhalten.

Design-Hinweise:

  • Schwellwert ist fest bei 0.0 dBFS für echtes Brick-Wall-Verhalten.
  • Diese Stufe sitzt ganz am Ende der Kette und sollte normalerweise unhörbar sein.

Wann verwenden:

  • Finale Drucke, Broadcast-Konformität und jede Lieferung, wo Clipping keine Option ist.
  • Projekte mit variabler Upstream-Gain, wo gelegentliche Spitzen durchrutschen könnten.

Tipps:

  • Halten Sie Attack schnell und Release moderat für "einstellen und vergessen"-Transparenz.
  • Falls Sie die Safety oft arbeiten hören, reduzieren Sie Upstream-Output oder überdenken Sie Slot 1/Slot 2.

MULTI-Panel — Threshold vs Drive Kurveneditor

Formen Sie, wie sich der Schwellwert verhält, während Sie Drive im Multiband-Modus aufdrehen. Das MULTI-Panel lässt Sie eine Anpassungskurve zeichnen, sodass der Limiter genau so reagiert, wie Sie es über den 0–20 dB Drive-Bereich wollen. Verwenden Sie es, wenn die Standard-Mathematik nah, aber nicht ganz musikalisch für Ihr Material ist.

MULTI Panel - Interactive curve editor showing threshold-to-drive mapping with 6 control points

Panel-Struktur

  • Modus-Tabs ARIA PASS1, SIMPLE, STANDARD, ENHANCED.
    Jeder Tab hat seine eigene unabhängige Kurve und Einstellungen.

  • USING UI / MATH ON Schalter

    • USING UI: Kurve direkt durch Ziehen von Punkten bearbeiten.
    • MATH ON: Eingebaute Mathematik anstelle der UI-Kurve verwenden (Editor ist gedimmt und deaktiviert). Wenn MATH ON aktiv ist, überlagert der Graph "USING MATH FUNCTIONS" als Erinnerung.

Graph-Layout

  • X-Achse (Drive)
    0 bis 20 dB
    Raster alle 2 dB, Beschriftung alle 4 dB (0, 4, 8, 12, 16, 20)

  • Y-Achse (Anpassung)
    −1.0 bis +1.0
    Raster alle 0.2; Nulllinie hervorgehoben als Referenz
    Über Null = Schwellwert-Boost (weniger Limiting)
    Unter Null = Schwellwert-Reduktion (mehr Limiting)

Kontrollpunkte

Die Kurve wird durch 6 Punkte definiert:

  • Punkt 0 (Blau) — fest bei 0 dB Drive
    Vertikal ziehbar (−1.0 bis +1.0)

  • Punkte 1–4 (Lila → Orange) — vollständig ziehbar
    Horizontale und vertikale Bewegung mit erhaltener Links-nach-Rechts-Reihenfolge

  • Punkt 5 (Blau) — fest bei 20 dB Drive
    Vertikal ziehbar (−1.0 bis +1.0)

Visualisierung:

  • Endpunkte = Blau (mit vertikalen Führungslinien)
  • Mittlere Punkte = Lila → Dunkle Orchidee → Orchidee → Orange
  • Klare Umrisse und Hover-Feedback für präzise Bearbeitungen

Workflow

  1. Wählen Sie den Tab für den Sidechain-Algorithmus, den Sie verwenden.
  2. Setzen Sie den Schalter auf USING UI, um die Bearbeitung zu aktivieren.
  3. Ziehen Sie Punkte, um die Kurve zu formen; Audio wird in Echtzeit aktualisiert, während Sie sie bewegen.
  4. Wechseln Sie Tabs, um Kurven für andere Algorithmen nach Bedarf abzustimmen.
  5. Speichern Sie als Teil Ihres Presets, wenn Ihnen die Antwort gefällt.

Formungs-Richtlinien

  • Schwellwert-Boost (Punkte über Null)
    Weniger Limiting in diesem Drive-Bereich; nützlich, um Offenheit bei niedrigem/moderatem Drive zu bewahren.

  • Schwellwert-Reduktion (Punkte unter Null)
    Mehr Limiting in diesem Drive-Bereich; nützlich, um hohen Drive ohne Härte zu zügeln.

  • Kurven glatt halten
    Vermeiden Sie abrupte Zick-Zack-Bewegungen; sanfte Übergänge produzieren vorhersagbarere musikalische Ergebnisse.

  • Mit Multiband-Zielen abstimmen
    Verwenden Sie die Kurve, um L1 MULTIBAND METHOD und Ton-Entscheidungen zu ergänzen—z.B. lassen Sie niedrigen Drive neutral bleiben und drücken Sie nur härter, wenn Drive sich 12–20 dB nähert.

Erweiterte Techniken

  • Drive-abhängige Kompensation
    Falls Multiband-Rekonstruktion wahrgenommene Lautstärke bei bestimmten Drive-Bereichen hinzufügt, ziehen Sie Punkte dort leicht unter Null, um die Lautstärke natürlich zu halten.

  • Modus-spezifische Abstimmung

    • ARIA PASS1: Subtile Kurven funktionieren am besten—Transparenz bewahren.
    • SIMPLE: Verwenden Sie eine sanfte S-Form für musikalischen Kleber.
    • STANDARD: Paaren Sie mit Auto-Modi; halten Sie die Kurve moderat, um nicht gegen Auto-Timing zu kämpfen.
    • ENHANCED: Längere Fenster profitieren von durchdachter Formung—vermeiden Sie Extreme, betonen Sie Konsistenz.
  • Übergabe an Slot 2
    Falls Sie LIMITER SLOT 2 verwenden möchten, lassen Sie Headroom—drücken Sie die Kurve nicht zu weit negativ bei hohem Drive, sodass Slot 2 Raum hat, anmutig zu arbeiten.

Visuelles Feedback

  • Farbkodierte Punkte für schnelle Identifikation
  • Live numerische Werte für jeden Punkt beim Ziehen
  • Cursor-Änderung beim Hover, um zu bestätigen, was ziehbar ist

Dieses Panel gibt Ihnen feine Kontrolle darüber, wie Drive sich in Limiting-Verhalten im Multiband übersetzt. Wenn die Standard-Mathematik nah, aber nicht perfekt für Ihr Programmmaterial ist, können ein paar gut platzierte Punkte hier den Limiter mühelos wirken lassen.

DATA-Panel — Leistungsüberwachung

Ein Echtzeit-Gesundheits-Dashboard für Absolute Zero. Verwenden Sie es, um Engpässe zu erkennen, Stabilität zu bestätigen und Probleme schnell zu diagnostizieren. Der Panel-Titel erscheint als gedrehter Text links: "OPTIMIZATION".

DATA Panel - Two-column layout showing CPU metrics and audio status monitoring

Panel-Layout

Zwei klare Spalten:

  • CPU-Metriken (links)
  • Audio-Status (rechts)
  • CPU Load
    Aktuelle Echtzeit-CPU-Nutzung.
    Farbkodierung: Grün (<50%), Orange (50–80%), Rot (>80%).
    Aktualisiert ~10×/Sek für Reaktionsfähigkeit.

  • Peak CPU
    Höchste CPU-Nutzung seit letztem Reset.
    Verwenden Sie den Reset-Button, um vor Tests eine Basislinie zu setzen.

  • Avg CPU
    Laufender Durchschnitt für Trend-Einsicht.
    Glättet momentane Spitzen.

  • Block Time
    Verarbeitungszeit pro Audio-Puffer (ms, 2-Dezimal-Präzision).
    Beobachten Sie dies relativ zur Pufferdauer Ihrer DAW.

  • Buffer Usage
    Prozentsatz des verfügbaren Audio-Puffers verbraucht.
    Hilft zu identifizieren, wann Sie sich Echtzeit-Grenzen nähern.

  • Reset CPU Metrics
    Löscht CPU-Statistiken (Peak/Avg/etc.), um frische Messungen zu starten.

Audio-Status (rechts)

  • Audio Status
    Gesamt-Indikator:

    • OK (Grün): Keine Probleme erkannt
    • ISSUES DETECTED (Orange): Kleinere Dropouts/Spitzen vorhanden
    • GLITCH DETECTED (Rot): Ernste Überläufe, die Audio beeinträchtigen
  • Dropouts
    Anzahl kurzer Unterbrechungen in der Audio-Verarbeitung.
    Weiß (0), Rot (>0).

  • Spikes
    Anzahl momentaner CPU-Nutzungsspitzen.
    Weiß (0), Rot (>0).

  • Overruns
    Anzahl kritischer Verarbeitungsüberläufe, die Audio beeinträchtigen.
    Weiß (0), Rot (>0).

  • Reset Glitch Counters
    Löscht Dropout/Spike/Overrun-Zählungen, um während der Fehlerbehebung neu zu kalibrieren.

INPUT-Panel — Input Adaptive Gain

Eine intelligente Vorkonditionierungs-Stufe, die Ihren Input nivelliert, bevor er den Limiter erreicht—sodass Drive jedes Mal im Sweet Spot landet. Verwenden Sie den Power-Schalter zum Aktivieren/Deaktivieren des Input Levelings.

INPUT Panel - Input adaptive gain controls with block processing and gain adjustment parameters

Panel-Struktur

  • Input Leveling Enabled (Schalter) Master-Aktivierung für das gesamte Input-adaptive System.
    Vorhanden zur Vorschau; lassen Sie AUS in der Produktion, bis das Feature verfügbar ist.

  • Verarbeitungs-Kontrollen (Rotary) Acht Regler zur Abstimmung des kommenden Algorithmus. Werte werden mit Presets gespeichert.

Kontrollen

  • Block Size
    Analysefenster für Gain-Berechnung (z.B. 16–4096 Samples).
    Größer = stabilere Entscheidungen; kleiner = schnellere Reaktion.

  • Overlap
    Überlappung zwischen Analysefenstern (z.B. 16–2048×).
    Höher = sanftere Übergänge, etwas mehr CPU.

  • Peak Smoother
    Glättung für Peak-Erkennung (0.00–1.00).
    Höher = sauberer, weniger zuckende Reaktion auf Transienten.

  • RMS Smoother
    Glättung für RMS-Erkennung (0.00–1.00).
    Höher = stabileres Lautstärke-Verhalten.

  • Limiter Release
    Erholungszeit für adaptive Gain (z.B. 0.001–1.000 s).
    Schneller = transparenter; langsamer = seidiger aber langsamer zu stabilisieren.

  • Max Gain
    Obergrenze für automatischen Boost (z.B. 0.0–12.0 dB).
    Verhindert Über-Anhebung leiser Passagen.

  • Min Gain
    Untergrenze für automatische Dämpfung (z.B. −12.0–0.0 dB).
    Verhindert Über-Reduktion lauter Passagen.

  • Crest Comp
    Balanciert Peak- vs. RMS-Einfluss (0.00–1.00).
    Höher = mehr transienten-bewusst; niedriger = mehr anhaltender-Level-Fokus.

Entwicklungsstatus

  • Aktueller Zustand

    • UI und Parameter sind vollständig und werden mit Presets gespeichert.
    • Echtzeit-Parameter-Änderungen sind in der UI sichtbar.
    • Integrationspunkte zur Haupt-Limiter-Kette sind vorhanden.
  • Was kommt

    • Automatische Level-Erkennung abgestimmt auf Programminhalt.
    • Intelligente, inhalts-bewusste Input-Gain-Stufung.
    • "Perfect Drive"-Schätzung, um ideale Limiter-Antwort zu landen.
    • Musikalisches, inhalts-bewusstes Verhalten, das sich während der Wiedergabe anpasst.
    • Echtzeit-Optimierung mit robusten Sicherheitsvorkehrungen.

Anleitung für jetzt:

  • Lassen Sie den Schalter AUS für kritische Arbeit—behandeln Sie dieses Panel als Vorschau des Workflows.
  • Sie können heute Ihre bevorzugten Parameter in Presets setzen und speichern; das Verhalten wird in einem zukünftigen Update aktiviert, ohne Ihre gespeicherten Sitzungen zu brechen.

TEST-Panel — Limiting-Verifizierung und Analyse

Verifizieren Sie Ihr Limiting und inspizieren Sie Hüllkurven-Verhalten mit einem zweckgebauten Test-Harness. Das TEST-Panel generiert ein kontrolliertes Signal, führt es durch Ihre aktuelle Kette und visualisiert die Ergebnisse mit Peak-Markern und einer RMS-Hüllkurve.

TEST Panel - Waveform analysis interface with dual-channel displays and test signal controls

Panel-Struktur

  • Test-Kontrollen (oben)

    • TEST-Button
      Startet den Verifizierungslauf. Zeigt "TESTING" und deaktiviert während des Laufs; reaktiviert bei Abschluss.
    • Channel Mode
      STEREO (beide Kanäle), LEFT (erweitert links), RIGHT (erweitert rechts).
  • Waveform-Anzeige (Mitte) Duale, hochauflösende Ansichten mit Raster-Overlays:

    • Linker Kanal: Lila/Magenta-Waveform + weiße RMS-Hüllkurve.
    • Rechter Kanal: Rosa/Magenta-Waveform + weiße RMS-Hüllkurve.
    • Raster: Zeit (horizontal, ms) und Amplitude (vertikal, −1.0 bis +1.0).
  • Navigation (unten)

    • Zoom
      1%–100% Zeitachsen-Zoom für Makro ↔ Mikro-Inspektion.
    • Pan
      Aktiviert beim Zoomen; scrollt das Zeitfenster.
  • Konfiguration und Ergebnisse (rechts oder unten, je nach Layout)

    • Carrier Freq
      Testton-Mittenfrequenz (20 Hz–20 kHz; Standard 4 kHz).
    • Peak Level Indicators (L/R)
      Nach-Test Peak-Ablesungen (dBFS, 0.1 dB Präzision).

Visuelle Führungen

  • Peak-Marker (grün)
    Absolute Peak-Positionen im verarbeiteten Output.
  • Pulse-Marker (orange)
    Startpositionen eingefügter Test-Pulse.
  • Hüllkurve (weiß)
    RMS-Hüllkurven-Overlay zur Visualisierung von Attack/Release-Verhalten.

Einen Test ausführen

  1. Setzen Sie die gewünschte Carrier Freq (Standard 4 kHz ist eine gute allgemeine Überprüfung).
  2. Wählen Sie Channel Mode (STEREO für Überblick, LEFT/RIGHT für Details).
  3. Klicken Sie TEST. Der Button zeigt "TESTING" während Aufnahme und Verarbeitung.
  4. Überprüfen Sie die Waveforms, Marker und die L/R Peak-Ablesungen bei Abschluss.
  5. Passen Sie Ihre Kette an (z.B. Slot 1, L1 MULTIBAND, Slot 2) und testen Sie nach Bedarf erneut.

Ergebnisse interpretieren

  • Erfolgskriterien:

    • Peaks bei oder unter 0 dBFS.
    • Hüllkurve zeigt kontrollierte, stabile Gain Reduction.
    • Pulse (orange) und Limiting-Antwort sind zeitlich logisch ausgerichtet.
  • Potentielle Probleme:

    • Peaks > 0 dBFS
      Reduzieren Sie Drive/Output, erhöhen Sie Lookahead oder passen Sie Schwellwerte/Knee an.
    • Unregelmäßige/zitternde Hüllkurve
      Erhöhen Sie Glättung, passen Sie Attack/Release an oder erwägen Sie STANDARD/ENHANCED-Verhalten.
    • Falsch ausgerichtete Marker vs. Antwort
      Überdenken Sie Lookahead/Latenz-Einstellungen; prüfen Sie auf intensive Upstream-Verarbeitung, die das Timing verschiebt.
  • Makro-Überblick (100% Zoom)
    Schnelle Bestätigung des allgemeinen Verhaltens, Gesamt-Peak-Sicherheit.
  • Mikro-Inspektion (<10% Zoom)
    Sample-Level-Ansicht der Transienten-Behandlung; studieren Sie Attack- und Recovery-Form.
  • Kanal-Fokus
    Verwenden Sie LEFT/RIGHT-Modi, um Kanal-Verhalten zu isolieren und zu vergleichen, besonders wenn Channel Link niedrig ist.

Praktische Tipps

  • Verwenden Sie einige repräsentative Carrier Freq-Werte (z.B. 1 kHz, 4 kHz, 8 kHz), um zu sehen, wie sich das Timing über das Spektrum verhält.
  • Falls der Safety-Limiter (Spalte 5) im Test häufig auslöst, reduzieren Sie Upstream-Output oder verfeinern Sie Slot 2 Timing/Glättung.
  • Für Broadcast-artige Konsistenz versuchen Sie STANDARD in Slot 2 mit moderatem Smooth und Auto Trans; bestätigen Sie mit Mikro-Inspektion.
  • Wenn Transparenz das Ziel ist, priorisieren Sie Lookahead und sanfte Knees; verifizieren Sie, dass Hüllkurven-Übergänge glatt sind und Peak-Marker bei oder unter 0 dBFS sitzen.

Dieses Panel ist Ihr "Vertrauen, aber verifizieren"-Schritt: es bestätigt, dass Absolute Zero's Limiting sich genau wie beabsichtigt verhält, bevor Sie drucken oder versenden.

Graphs & Views Referenz

WAVEFORM GRAPHING VIEW

Die Waveform-Ansicht gibt Ihnen ein Live-, zoombares Bild des Limiters bei der Arbeit. Schalten Sie um, welche Spuren angezeigt werden sollen, zoomen Sie Zeit und Level nach Geschmack, pausieren Sie, um einen Moment zu inspizieren, und verwenden Sie die eingebauten Peak-Anzeigen, um Headroom und Limiting-Aktivität auf einen Blick zu bestätigen.

Waveform Graphing View - Live waveform display with input, output, and gain reduction traces

Was Sie sehen

  • Input: Das rohe Signal, das am Prozessor ankommt.
  • Output: Das nachbearbeitete Signal, das die Limiter-Kette verlässt.
  • Gain Reduction: Wie stark der Limiter das Signal herunterzieht (um eine 0 dB Basislinie).
  • dB Grid: Feste 2 dB Linien und Beschriftungen für schnelle Level-Ablesung.

Kern-Kontrollen

  • GRAPH: Master Ein/Aus für die Anzeige.
  • INPUT / OUTPUT / GAIN REDUCTION: Jede Spur unabhängig zeigen oder verbergen.
  • RESET: Historie löschen und zu einem sinnvollen Zeitfenster zurückspringen.
  • Y-AXIS (Range): Wählen Sie die vertikale Skalierung (enge Details bis zu breiteren Ansichten, ~−8 bis −60 dB).
  • Time Window: Horizontaler Zoom (0.5–60 s). Kurz für Transienten; lang für Hüllkurven/Trends.
  • PAUSE: Graph einfrieren, um einen Moment zu inspizieren, ohne Kontext zu verlieren.
  • Position (Rewind): Bei Pause durch die jüngste Geschichte in Sekunden hinter Live scrubben.

Peak-Erkennung und Anzeigen

  • On-Trace-Callouts: Kleine dB-Beschriftungen erscheinen nahe der rechten Seite für prominente Peaks, an den exakten Moment geheftet; sie bewegen sich mit dem Scroll und verblassen beim Verlassen.
  • Peak-Zusammenfassungs-Tabelle: Ein kompaktes Overlay unter dem Graph zeigt:
    • Top 3 Peaks im aktuellen Viewport (was Sie gerade betrachten).
    • Top 3 Peaks über die letzte Sekunde am Live-Rand gesehen (kurzfristiger Headroom).

Wie man damit arbeitet

  • Limiter verstehen: Aktivieren Sie OUTPUT + GAIN REDUCTION, um Aktion vs. Ergebnis zu sehen.
  • Gain Staging: Fügen Sie INPUT hinzu, um Pre/Post-Level direkt zu vergleichen.
  • Detail vs. Überblick: Verengen Sie Y-AXIS und verkürzen Sie Time Window für Mikro-Events; erweitern Sie beide für Langform-Verhalten.
  • Momente untersuchen: PAUSE, scrubben Sie mit Position, lesen Sie die On-Trace Peak-Labels und die 1-Sekunde/Viewport Peak-Tabelle, um genau zu bestätigen, was passiert ist.